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Resterampe statt Müllpresse:
Amazon startet neue Retourenverwertung
Amazon führt nach dem Start der Spenden-Aktionen von unverkäuflichen Produkten vor rund zwei Jahren jetzt weitere Maßnahmen ein, um den Berg an Retouren und Restposten und damit potenzielle Müllberge zu verkleinern. Auch in Deutschland starten jetzt Neuerungen.
Das hat der Konzern bekannt gegeben. Amazon steht seit Langem in der Kritik, dass viel zu viele Artikel ungenutzt in der Schrottpresse enden. Offizielle Zahlen dazu gibt es zwar nicht, aber nach früheren Medien-Recherchen ist klar: bei Amazon wird viel zu viel weggeschmissen, wenn Kunden Artikel retournieren oder es Versandrückläufer gibt. Nun hat der Online-Händler angekündigt, seine bisherigen Bemühungen gegen diese Müllberge zu erweitern und zu verbessern. Dazu gibt es zwei grundlegende Maßnahmen.
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"Mit den neuen Programmen übergeben wir nicht verkaufte Produkte in einen sinnvollen Weiterverwertungskreislauf. Das spart Lagerkapazitäten, ist eine enorme Erleichterung für unser Logistik-Team und natürlich gut für die Umwelt", sagt Dominik Kügeler von der ACE Handels- & Entwicklungs GmbH in Freilassing.
Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht Siehe auch:
"Mit den neuen Programmen übergeben wir nicht verkaufte Produkte in einen sinnvollen Weiterverwertungskreislauf. Das spart Lagerkapazitäten, ist eine enorme Erleichterung für unser Logistik-Team und natürlich gut für die Umwelt", sagt Dominik Kügeler von der ACE Handels- & Entwicklungs GmbH in Freilassing.
Zwei Programme für Retouren und unverkaufte Produkte
- Mit einem ersten Programm können Verkaufspartner:innen Retouren und unverkaufte Bestände nun noch mit Gewinn an Aufkäufer von Restposten weiterverkaufen. Das Programm gibt es jetzt in den USA, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien und bald auch in Großbritannien.
- Über ein zweites Programm können Drittanbieter:innen Retouren auch direkt an Amazon Kund:innen weiterverkaufen. Das Programm ist bereits in Großbritannien verfügbar und wird bis Ende des Jahres in den USA und bis Anfang 2022 auch in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien starten. Amazon bewertet einen retournierten Artikel dann automatisch und weist ihm einen von vier Standardzuständen zu: "Gebraucht - wie neu", "Gebraucht - sehr gut", "Gebraucht - gut" und "Gebraucht - akzeptabel". Drittanbieter legen den Artikelpreis entsprechend dem Zustand selbst fest - genau wie bei ihren neuen Artikeln.
Neuer Outlet-Store gestartet
Als dritte Neuerung startet Amazon einen Outlet-Store. Dort sind ausgewählte Artikel stark reduziert zu finden. Amazons Verkaufspartner haben nun die Möglichkeit, sich für eine dieser neuen Optionen anzumelden. Alternativ sammelt der Konzern auch Retouren und schickt sie dann an den Anbieter zurück, der separat entscheidet, was damit dann passiert. Weitere Informationen zu den neuen Initiativen findet man im Amazon Blog.Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht Siehe auch:
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