VW-Betriebsrat im Angriffsmodus:
Wir überholen Tesla in drei Jahren
Bei Volkswagen sieht man sich bereits in einer Position, den Elektro-Vorreiter Tesla binnen der kommenden drei Jahre zu überholen. Die Branche insgesamt hegt derweil Hoffnungen, noch viel weitergehende Hilfen vom Staat zugesprochen zu bekommen.
Morgen soll es zu einem neuen Spitzentreffen der Automobilbranche mit der Politik kommen. Die Industrie hofft natürlich darauf, dass die Bundeskanzlerin und ihre Minister mehr Geld locker machen. In erster Linie würde man es natürlich gern sehen, dass es doch auch noch Kaufprämien für Verbrenner gibt. Wenn das schon nicht machbar sein sollte, soll es doch wenigstens Hilfe beim Strukturwandel geben, damit man nicht völlig von jenen überrollt wird, die schon vor Jahren die Potenziale der Elektromobilität erkannt haben.
Insbesondere bei VW hat man zuletzt viel in die Erneuerung der Produktpalette investiert. Betriebsratschef Bernd Osterloh sieht den Konzern sogar schon auf dem Weg, Tesla zu überholen. Er verwies darauf, dass man bei dem US-Unternehmen davon sprechen kann, dass demnächst drei Fabriken jeweils zwischen 300.000 und 500.000 Autos im Jahr produzieren - insgesamt also zwischen 900.000 und 1,5 Millionen. "Das wollen wir 2023 auch erreichen, wahrscheinlich schon früher", sagte Osterloh gegenüber der Welt am Sonntag.
Osterloh geht auch davon aus, dass man die Software als entscheidende Grundlage der Elektrofahrzeuge bald auf ein Niveau bekommt, die mit Tesla konkurrieren kann. Ein Stück weit widerspricht er damit VW-Chef Herbert Diess, der vor einiger Zeit noch erklärt hatte, dass der US-Konkurrent hier um Jahre voraus sei.
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Insbesondere bei VW hat man zuletzt viel in die Erneuerung der Produktpalette investiert. Betriebsratschef Bernd Osterloh sieht den Konzern sogar schon auf dem Weg, Tesla zu überholen. Er verwies darauf, dass man bei dem US-Unternehmen davon sprechen kann, dass demnächst drei Fabriken jeweils zwischen 300.000 und 500.000 Autos im Jahr produzieren - insgesamt also zwischen 900.000 und 1,5 Millionen. "Das wollen wir 2023 auch erreichen, wahrscheinlich schon früher", sagte Osterloh gegenüber der Welt am Sonntag.
Technische Aufholjagd
Auch den technologischen Rückstand sieht er nicht mehr als gegeben an. Denn bei VW setzt man auf die modulare Elektro-Plattform, auf der diverse Elektroautos gebaut werden können, die dann über Volkswagen und die verschiedenen Tochtermarken vertrieben werden. Osterloh sieht ferner auch kein Problem darin, letztlich sogar im Stammwerk in Wolfsburg auch PKW mit Elektroantrieb zu bauen.Osterloh geht auch davon aus, dass man die Software als entscheidende Grundlage der Elektrofahrzeuge bald auf ein Niveau bekommt, die mit Tesla konkurrieren kann. Ein Stück weit widerspricht er damit VW-Chef Herbert Diess, der vor einiger Zeit noch erklärt hatte, dass der US-Konkurrent hier um Jahre voraus sei.
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Christian Kahle
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