VW-Chef: E-Auto gewinnt - Verbrenner-Lobby auf verlorenem Posten
Aus Sicht des Konzernchefs Volkswagens ist es nicht sinnvoll, noch länger an Verbrenner-Technologien festzuhalten. Das Elektroauto werde sich durchsetzen, nicht nur weil es klimafreundlicher, sondern auch angenehmer zu fahren ist.
"Elektrifizierung ist die Lösung, um die Klimaziele zu erreichen und trotzdem mobil zu bleiben", erklärte Diess und verwies auf die Publikation einer neuen Studie aus den Niederlanden, in der die Klimabilanz von Elektroautos genauer untersucht wurde. Diese kam zu dem Schluss, dass die Stromer eine wesentlich bessere CO2-Bilanz aufweisen, als bisher angenommen - unter anderem, weil in älteren Untersuchungen unrealistisch schlechte Annahmen zur Batterie-Produktion getroffen wurden.
Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass der anfänglich recht hohe Einsatz für die Fertigung des Akkus wieder kompensiert ist. Nach rund 30.000 Kilometern Lebensfahrleistung zieht der Stromer selbst an modernen Verbrennern vorbei und tickert von da an Pluspunkte auf sein Klimakonto. "Der Vergleich würde noch viel eindeutiger ausfallen, wenn man nicht nur Deutschland zum Maßstab macht, sondern z.B. Frankreich, Skandinavien, Österreich, die Schweiz mit einbezieht", ergänzte Diess unter Verweis auf den Strommix.
Dazu tragen aus Sicht des Konzernchefs auch andere Faktoren bei. "Man wird bald auch bemerken, dass mit E-Fahrzeugen gelassener und vorausschauender gefahren wird und damit Unfallzahlen und auch Versicherungsprämien sinken werden", führte er weiter aus. "Wahrscheinlich sinken auch die Stände der Punktekonten in Flensburg."
Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass der anfänglich recht hohe Einsatz für die Fertigung des Akkus wieder kompensiert ist. Nach rund 30.000 Kilometern Lebensfahrleistung zieht der Stromer selbst an modernen Verbrennern vorbei und tickert von da an Pluspunkte auf sein Klimakonto. "Der Vergleich würde noch viel eindeutiger ausfallen, wenn man nicht nur Deutschland zum Maßstab macht, sondern z.B. Frankreich, Skandinavien, Österreich, die Schweiz mit einbezieht", ergänzte Diess unter Verweis auf den Strommix.
Diess erwartet weniger Unfälle
Für den VW-Chef ist angesichts dessen klar: "Das E-Auto setzt sich durch - trotz einer starken Verbrenner-Lobby, historisch niedriger Dieselpreise und gerade in Deutschland viel zu geringer CO2-Besteuerung." Bei VW verzeichne man entsprechend auch steigende Zulassungszahlen und ein großes Interesse am neuen ID.3, dem ersten von Grund auf als Elektrofahrzeug konzipierten Serienmodell des Unternehmens.Dazu tragen aus Sicht des Konzernchefs auch andere Faktoren bei. "Man wird bald auch bemerken, dass mit E-Fahrzeugen gelassener und vorausschauender gefahren wird und damit Unfallzahlen und auch Versicherungsprämien sinken werden", führte er weiter aus. "Wahrscheinlich sinken auch die Stände der Punktekonten in Flensburg."
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
server share verbinden per .bat im startup-ordner
rolfclaus - Gestern 16:32 Uhr -
News aus dem Tails (& Tor)-Ökosystem: dem tragbare Betriebssystem
d-hubs - Gestern 13:00 Uhr -
LibreOffice News: V 26.8.1 freigegeben
d-hubs - Gestern 00:37 Uhr -
ein Blick auf die nächsten Open-Source-Events:
d-hubs - 01.10. 23:38 Uhr -
der open-source-herbst
d-hubs - 01.10. 23:18 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen