Windows 10: So aktiviert ihr schon jetzt das neue Startmenü-Design
Dank eines kürzlich veröffentlichten Windows-Updates kann das neue Startmenü für Windows 10 ab sofort aktiviert werden. Wir zeigen euch, wie ihr mit einem einfachen Registry-Trick schon vor dem offiziellen Start der 20H2-Version das frische Design freischaltet.
Um das anstehende Feature-Update Windows 10 20H2 schnellstmöglich zu verteilen und den Download kompakt zu halten, installiert Microsoft mit diversen optionalen Aktualisierungen für Windows 10 Version 2004 (Mai Update) bereits jetzt ausgewählte Funktionen. Zu diesen gehört auch das neue Startmenü. Wer den aktuellen Patch in Form von KB4568831 (Build 19041.423) bereits installiert hat, kann auf eigene Gefahr den folgenden Registry-Trick anwenden, um das Startmenü laut Microsoft mit "einheitlichen, teilweise transparenten Kacheln" zu versehen und ihm somit einen frischen Look zu verpassen.
Tipp: Um zu überprüfen, welches Betriebssystembuild auf dem PC installiert ist, lest ihr die Windows-Spezifikationen in den Einstellungen (System > Info). Sollte die Installation des Updates noch nicht automatisch stattgefunden haben, findet ihr in den Optionen (Update und Sicherheit > Windows Update) den passenden Hinweis die optionalen Updates anzuzeigen, auszuwählen und manuell zu installieren. Ein Klick auf "Nach Updates suchen" reicht in den meisten Fällen bereits aus.
Das alte Startmenü...
...jetzt im neuen Look
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir vor der Freischaltung des neuen Windows 10-Startmenüs die Erstellung eines zusätzlichen Wiederherstellungspunktes, den man mit dem Suchbegriff "Restore" in der Windows-Suche anstoßen kann. Im Anschluss erstellt man mit Hilfe von simplen Textverarbeitungsprogrammen wie dem Notepad eine Datei unter dem frei wählbaren Namen "W1020H2.reg" (Beispiel) und fügt dieser folgenden Inhalt hinzu, den die Kollegen von Deskmodder bereitgestellt haben.
Nach dem Abspeichern führt man die neu erstellte Datei mit einem Doppelklick aus, bestätigt die Änderungen an der Windows-Registry und startet den Computer neu. Danach steht das neue Startmenü zur Nutzung bereit. Mit diesem Trick werden zudem Tabs des neuen Microsoft Edge-Browsers in die bekannte "Alt-Tab"-Übersicht aufgenommen. Auf Wunsch können diese in den Einstellung (System > Multitasking) jedoch auch deaktiviert beziehungsweise personalisiert werden. So ist zum Beispiel die Begrenzung auf die Vorschau von drei oder fünf Registerkarten möglich. Ebenso erhalten die Windows-Benachrichtigungen ein leichtes Redesign sowie die Möglichkeit diese zu schließen, ohne dass sie nachträglich weiterhin in der Seitenleiste erscheinen.
Abseits von der Startmenü-Aktivierung bringt das kumulative Windows-Update diverse Verbesserungen und Fehlerbehebungen mit sich. Unter anderem eine Lösung von Problemen mit Netzwerkdruckern. Die wichtigsten Änderungen zeigen wir euch in unserem Artikel zum kürzlich veröffentlichten Update.
Das Windows 10 Mai 2020 Update Alles was du jetzt dazu wissen musst Windows 10 FAQ Alle Fragen umfassend beantwortet
Tipp: Um zu überprüfen, welches Betriebssystembuild auf dem PC installiert ist, lest ihr die Windows-Spezifikationen in den Einstellungen (System > Info). Sollte die Installation des Updates noch nicht automatisch stattgefunden haben, findet ihr in den Optionen (Update und Sicherheit > Windows Update) den passenden Hinweis die optionalen Updates anzuzeigen, auszuwählen und manuell zu installieren. Ein Klick auf "Nach Updates suchen" reicht in den meisten Fällen bereits aus.
Das alte Startmenü...
...jetzt im neuen Look
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir vor der Freischaltung des neuen Windows 10-Startmenüs die Erstellung eines zusätzlichen Wiederherstellungspunktes, den man mit dem Suchbegriff "Restore" in der Windows-Suche anstoßen kann. Im Anschluss erstellt man mit Hilfe von simplen Textverarbeitungsprogrammen wie dem Notepad eine Datei unter dem frei wählbaren Namen "W1020H2.reg" (Beispiel) und fügt dieser folgenden Inhalt hinzu, den die Kollegen von Deskmodder bereitgestellt haben.
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\FeatureManagement\Overrides\0\2093230218]
"EnabledState"=dword:00000002
"EnabledStateOptions"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\FeatureManagement\Overrides\0\2093230218]
"EnabledState"=dword:00000002
"EnabledStateOptions"=dword:00000000
Nach dem Abspeichern führt man die neu erstellte Datei mit einem Doppelklick aus, bestätigt die Änderungen an der Windows-Registry und startet den Computer neu. Danach steht das neue Startmenü zur Nutzung bereit. Mit diesem Trick werden zudem Tabs des neuen Microsoft Edge-Browsers in die bekannte "Alt-Tab"-Übersicht aufgenommen. Auf Wunsch können diese in den Einstellung (System > Multitasking) jedoch auch deaktiviert beziehungsweise personalisiert werden. So ist zum Beispiel die Begrenzung auf die Vorschau von drei oder fünf Registerkarten möglich. Ebenso erhalten die Windows-Benachrichtigungen ein leichtes Redesign sowie die Möglichkeit diese zu schließen, ohne dass sie nachträglich weiterhin in der Seitenleiste erscheinen.
Abseits von der Startmenü-Aktivierung bringt das kumulative Windows-Update diverse Verbesserungen und Fehlerbehebungen mit sich. Unter anderem eine Lösung von Problemen mit Netzwerkdruckern. Die wichtigsten Änderungen zeigen wir euch in unserem Artikel zum kürzlich veröffentlichten Update.
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