Trotz Trump: Huawei überholt Samsung als Smartphone-Marktführer
Samsung war lange Zeit der klare Marktführer im Bereich von Smartphones, doch in den letzten Jahren hat sich nicht einmal so still und leise von hinten Huawei angeschlichen. Und so wie es derzeit aussieht, hat die Mobilwelt nun einen neuen König.
Denn zum ersten Mal überhaupt dürfte der chinesische Hersteller Huawei den koreanischen Konkurrenten und bisherigen Dauermarktführer Samsung ein- und überholt haben. Das jedenfalls haben die Marktforscher von Canalys herausgefunden bzw. errechnet. Laut einem neuen Bericht hat Huawei im zweiten Quartal 2020 mehr Smartphones verkauft als Samsung. Das ist das erste Mal in neun Jahren, dass der Marktführer nicht Samsung oder Apple heißt.
Huawei und Samsung im Vergleich
Hauptverantwortlich für die unter dem Strich doch erfreuliche Entwicklung von Huawei war der Heimatmarkt: Zwar hatten die Sanktionen der US-Regierung im Westen einen Rückgang der Verkäufe um 27 Prozent zur Folge, der bereits zuvor registrierte Patriotismus-Effekt am chinesischen Heimatmarkt konnte diese Verluste aber weitgehend abfangen.
Für Huawei ist die Nummer-1-Position aus mehrfacher Hinsicht wichtig: Denn die Marktführung signalisiert nicht nur Kunden, sondern auch Entwicklern und dem Rest der Branche, dass der Hersteller trotz des Trump-Embargos eine Marktmacht ist.
Huawei und Samsung im Vergleich
Samsung-Verkäufe brachen ein
Hauptverantwortlich für diese Entwicklung ist die Coronakrise, diese hatte für alle Unternehmen Verluste zur Folge: So konnte Huawei weltweit 55,8 Millionen Geräte verkaufen, das ist ein Rückgang von fünf Prozent im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum. Das Problem für Samsung: Die Galaxy-Verkäufe brachen regelrecht ein, man konnte lediglich 53,7 Millionen Geräte an Frau und Mann bringen, das bedeutet ein Minus von satten 30 Prozent.Hauptverantwortlich für die unter dem Strich doch erfreuliche Entwicklung von Huawei war der Heimatmarkt: Zwar hatten die Sanktionen der US-Regierung im Westen einen Rückgang der Verkäufe um 27 Prozent zur Folge, der bereits zuvor registrierte Patriotismus-Effekt am chinesischen Heimatmarkt konnte diese Verluste aber weitgehend abfangen.
Chinesen kaufen Huawei
Denn in China konnte sich Huawei um acht Prozent verbessern, das Unternehmen verkauft mittlerweile 70 Prozent seiner Smartphones in seiner Heimat. Laut Canalys-Analyst Ben Stanton liegt die positive Entwicklung vor allem am Umstand, dass sich China besonders schnell von den Corona-Maßnahmen erholt hat.Für Huawei ist die Nummer-1-Position aus mehrfacher Hinsicht wichtig: Denn die Marktführung signalisiert nicht nur Kunden, sondern auch Entwicklern und dem Rest der Branche, dass der Hersteller trotz des Trump-Embargos eine Marktmacht ist.
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