YouTube verbannt zahlreiche Neonazis, Rassisten und Extremisten
Aktuell gibt es einen weitreichenden Boykott von Facebook: Zahlreiche Unternehmen haben angekündigt, dort auf Werbung ganz zu verzichten oder diese zu pausieren, bis Facebook endlich etwas gegen Hassrede, Fake News und Propaganda unternommen hat.
Facebook ist, sicherlich zu Recht, ins Visier der Kritiker geraten, denn das Social Network drückt gerne ein oder sogar zwei Augen zu, wenn eigene gute Kunden die Plattform nutzen, um Fake News und Hass zu verbreiten. Konkret geht es natürlich um US-Präsident Donald Trump, dieser verbreitet auch auf Facebook immer wieder Inhalte, die Hass und Zwietracht schüren.
Infografik: Jeder fünfte Teenager hat bereits Erfahrung mit Hass im Netz
Auch wenn die ganze Medienwelt derzeit auf Facebook blickt - auch YouTube ist alles andere als unschuldig, wenn es darum geht, Extremisten eine Plattform zu geben bzw. nicht genug gegen sie zu unternehmen. Doch die zu Google gehörende Video-Plattform hat nun weitere längst überfällige Schritte unternommen und hat eine Reihe rassistischer und rechtsextremer Kanäle verbannt.
"Wir haben strenge Richtlinien, die Hassreden auf YouTube verbieten, und verbannen jeden Kanal, der wiederholt oder auf ungeheuerliche Weise gegen diese Richtlinien verstößt", ließ YouTube gegenüber The Verge ausrichten. Die Video-Plattform hat zuletzt ihre Richtlinien hinsichtlich extremistischer Inhalte aktualisiert und konnte eine Verfünffachung von entfernten Videos erleben, insgesamt seien mehr als 25.000 Kanäle wegen Verstößen gegen Hassrede-Bestimmungen gesperrt worden, so die Plattform.
Die aktuellen Verbannungen sind keine Reaktion auf die jüngsten Anti-Rassismus-Proteste, YouTube hat seine Regeln bereits vor einem Jahr angepasst. Beim entschiedenen Vorgehen gegen Molyneux, Duke und Spencer hat aber die aktuelle gesellschaftspolitische Lage sicherlich eine Rolle gespielt.
Siehe auch: Twitch und Reddit sperren US-Präsident Trump für seine Hassreden
Infografik: Jeder fünfte Teenager hat bereits Erfahrung mit Hass im Netz
Auch wenn die ganze Medienwelt derzeit auf Facebook blickt - auch YouTube ist alles andere als unschuldig, wenn es darum geht, Extremisten eine Plattform zu geben bzw. nicht genug gegen sie zu unternehmen. Doch die zu Google gehörende Video-Plattform hat nun weitere längst überfällige Schritte unternommen und hat eine Reihe rassistischer und rechtsextremer Kanäle verbannt.
Rechtsextreme, die Anzüge tragen
Dazu zählen die YouTube-Kanäle von Stefan Molyneux, David Duke und Richard Spencer. Sie alle sind als deklarierte Anhänger der Alt-Right-Bewegung mehr oder weniger offene Neonazis. Duke war etwa Gründer der Knights of the Ku Klux Klan, Spencer hat das Schlagwort Alt-Right entscheidend geprägt."Wir haben strenge Richtlinien, die Hassreden auf YouTube verbieten, und verbannen jeden Kanal, der wiederholt oder auf ungeheuerliche Weise gegen diese Richtlinien verstößt", ließ YouTube gegenüber The Verge ausrichten. Die Video-Plattform hat zuletzt ihre Richtlinien hinsichtlich extremistischer Inhalte aktualisiert und konnte eine Verfünffachung von entfernten Videos erleben, insgesamt seien mehr als 25.000 Kanäle wegen Verstößen gegen Hassrede-Bestimmungen gesperrt worden, so die Plattform.
Die aktuellen Verbannungen sind keine Reaktion auf die jüngsten Anti-Rassismus-Proteste, YouTube hat seine Regeln bereits vor einem Jahr angepasst. Beim entschiedenen Vorgehen gegen Molyneux, Duke und Spencer hat aber die aktuelle gesellschaftspolitische Lage sicherlich eine Rolle gespielt.
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