Corona Streaming-Starts: Weitere Kino-Kette plant Universal-Boykott
Da die Kinos durch die Corona-Pandemie leer bleiben müssen, gab es bereits einige Kinofilme, die ihre Premiere statt an der Kinokasse bei Streaming-Diensten gefeiert haben. Die Kinobetreiber finden das aber gar nicht lustig.
Schon in der vergangenen Woche berichteten wir daher über die Entscheidung des großen US-Kinobetreibers AMC, dass man Universal-Filme vorerst nicht mehr in den Kinos zeigen wolle. AMC ist der größte Kinobetreiber in den USA und hatte bereits auf stur gestellt - frei nach dem Motto: Wenn ihr uns übergeht, können wir das auch. Nun könnte man meinen, dass die verbleibenden Kinobetreiber sich über die Entscheidung freuen - denn schließlich müssten Kinofans, die sich einen der neuen, kommenden Universal-Filme anschauen wollen, dann zu ihnen kommen. Aber weit gefehlt. Jetzt hat mit Cineworld die nächste Kinokette bekannt gegeben, dass man in Zukunft auf die Universal-Filme verzichten will. Man stellt sich also solidarisch an die Seite der Konkurrenz.
Cineworld und Tochter-Unternehmen Regal Entertainment Group, die unter anderem die Regal Cinemas, Edwards Theatres und United Artists Theatres betreiben, haben eine gemeinsame Stellungnahme herausgegeben.
Schon AMC hatte die Universal-Entscheidung, nicht etwa Kinostarts jetzt zu verschieben, sondern auf die Streaming-Plattformen auszuweichen, stark kritisiert.
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Cineworld und Tochter-Unternehmen Regal Entertainment Group, die unter anderem die Regal Cinemas, Edwards Theatres und United Artists Theatres betreiben, haben eine gemeinsame Stellungnahme herausgegeben.
Universal als Buh-Mann
Man wirft nun Universal vor, einseitig Absprachen zu brechen, und das in einer Zeit, die durch Covid-19 schon schwierig genug sei. Mehr als 35.000 Mitarbeiter der Kinos sitzen zu Hause und warten auf die Wiedereröffnung der Kinos. Währenddessen scheint Universal beschlossen zu haben, dass man nicht mehr auf die Partnerschaften und vor allem nicht mehr auf die Kinos angewiesen sei, so Cineworld. Universal sei das einzige Filmstudio, das die Krise für sich ausnutze, heißt es weiter.Schon AMC hatte die Universal-Entscheidung, nicht etwa Kinostarts jetzt zu verschieben, sondern auf die Streaming-Plattformen auszuweichen, stark kritisiert.
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