Bessere Produktion: CO2-Abdruck von E-Auto-Akkus geht rasant zurück

In der Diskussion um die Effektivität von Elektroautos in Bezug auf den CO2-Ausstoß wird von Kritikern oft die Batterieproduktion als Argument angeführt - oft mit falschen Zahlen. Eine aktualisierte Studie zeigt jetzt, dass die Fertigung der mehr... Akku, Qualcomm, Laden, Quick Charge Bildquelle: Qualcomm Akku, Qualcomm, Laden, Quick Charge Akku, Qualcomm, Laden, Quick Charge Qualcomm

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Auch wenn mit allen Mitteln versucht wird, das Auto grün zu machen, ist und bleibt der Individualverkehr ein Umweltsünder. Bei den benötigen Ressourcen für jeden Autofahrer angefangen, über die Feinstaubbelastung durch Reifenabrieb bis hin zum Straßenbau.
 
@Remotiv: Jede Stadt braucht Straßenbahnen, die dann gerne auch autonom fahren dürfen, wenn es sonst zu teuer wäre. Schienenfahrzeuge autonom scheint mir kurzfristig sogar ziemlich realistisch, rein aus technischer Sicht. Zumal man die dann auch kleiner machen könnte und dafür die Taktung erhöhen. Statt einer Bahn mit 3 Waggons alle 30 Minuten fährt alle 10 Minuten ein Waggon. So verringern sich u.U. Umstiegszeiten, was den Verkehr deutlich attraktiver machen würde.
 
@eN-t: Das sind Zahlen für kleine Städte. In Großstädten hast Du bereits heute ganz andere Zahlen, z.B. U-Bahnen im 2 Minuten-Takt, 9-12 Waggons pro Zug. Da gibt es zum Teil Probleme, dass die Bahnhöfe im Berufsverkehr die Pendlermassen nicht bewältigen können. München transportiert pro Tag 400.000 Pendler in der S-Bahn (z.T. 10-Minuten-Takt). Hamburg 350.000 Pendler pro Tag (z.T. 5-Minuten-Takt), Berlin 300.000 Pendler (z.T. 5 Minuten-Takt). Dazu kommen die innerstädtischen Fahrgäste. Das sind oftmals inzwischen mehr Fahrgäste als der ÖPNV bewältigen kann. In der Region Berlin nutzen täglich (!) 3,8 Millionen Fahrgäste den ÖPNV. In 2018 wurden mehr als 110.000-mal (!) in Berlin von den Busfahrern ein Bus als überfüllt gemeldet, woraufhin Haltestellen ausgelassen werden dürfen. Über den Hamburger Verkehrsverbund hatte die Zeit letztens einen Artikel mit dem Titel "Es ist nur noch zum Kotzen" - da braucht man wohl nicht weiter nachfragen. PKW-Verkahr ist sicher nicht gut, aber der ÖPNV ist in den Großstädten am Anschlag und kann den weiteren Umstieg gar nicht verkraften. Da wäre die Politik gefordert diesen auszubauen, aber...
 
@Remotiv: Das mag alles richtig sein, der Ansatz, dass Verzicht hier hilft, ist einfach unrealitisch. Man kann den ÖPNV vielleicht in Städten irgendwie aufbauen, dass es sinnvoll nutzbar ist ... endet dann auch direkt auch wieder, wenn eingekauft wird. Sobald man aus der Stadt kommt, ist es vollkommen unrealistisch, dass man jemals eine ÖPNV Struktur aufbaut, die wirklich das Leben und auch Pendlerei wirklich abdeckt. Von jedem 1000-Seelen-Dorf. Es wird eher mehr Individualverkehr mit weniger Autos geben (sharing und autonomes Fahren). Das zeigen auch viele Studien ... von daher finde ich die Verzicht-Dikusssion eher lustig. Wir sollten eher darüber diskutierne, wie man sicherstellen kann, dass man auch ohne Verzicht diesen ökologischen Schutz erreichen kann ... und das sollte durchaus möglich sein ... man muss eben um die Ecke denken. Verbieten ist da einfacher ...
 
@JoePhi: sind nicht gerade die kleinstgemeinden die gewinner eines oekologischen und autonomen oepnv? ich mein, ich stell mir ein linientaxi vor, also ein kleinstbus, der autonom und durch strom betrieben wird. der kann auch nachts um eins noch fahren, die betriebskosten sind vernachlaessigbar bei verzicht auf den busfahrer.
 
@laforma: Nein, die Kosten sind leider nicht vernachlässigbar. Viele ländliche Gemeinden haben keinen regulären ÖPNV mehr und teilweise fahren als Ersatz Rentner unentgeldlich sogenannte Bürgerbusse, die von Unternehmern gesponsort werden.
 
@laforma: dann schauen wir doch mal ... damit der ÖPNV eine Alternative sein kann, muss man eine Taktung machen, die wirklich realistisch ist ... maximal alle halbe Stunde, sonst ist es zu wenig, die Menschen müssen sich massiv einschränken und es wäre keine Alternative, sondern ein Verzicht. also mindestens alle halbe Stunde. Da wir aber über Land sprechen, müssten das also eine sehr große Anzahl von Bussen sein, weil diese ja auch zwischen den Dörfern fahren. Dann muss es ein Netz geben, dass Flexiblität bietet, weil ja nicht jeder nur von A nach B will, sondern eben auch nach C, D, E, F, etc. ... sprich ... damit das funktioniert, muss man ein Netz schaffen, dass im Grunde ähnlich dicht ist, wie in der Stadt ... bei viel weniger Menschen. Unfinanziertbar, auch autonom. Wenn man jetzt mit autonomen Taxen arbeitet, ist das kein ÖPNV mehr, eher Individualverkehr ... wenn man mit shared rides arbeitet, kann es eine Alternative sein, aber auch hier braucht man für wenig sharing (weil einfach weniger Leute), viele Fahrzeuge. Wird also auch nicht klappen. Sprich: Sobald ich aus der Stadt rauskomme, wird es nur Individualverlehr möglich sein, um sinnvolle Mobilität zu gewährleisten. Man kann das sicherlich irgendwann autonom machen und ggf. auch car oder andere sharing-Dienste einbauen ... aber es wird noch immer eher Individualverkehr, als ÖPNV sein. Wird auf dem Land nicht klappen. Allein deshalb ist die Forderung einfach albern ... mehr sage ich gar nicht.
 
@laforma: Nein. Auf dem Land hat der ÖPNV einen größeren ökologischen Fußabdruck als der Individualverkehr (weil zu wenig Fahrgäste). Deshalb macht ein hochdichter ÖPNV auf dem Land weder ökonomisch noch ökologisch Sinn.
 
@JoePhi: Ich finde es lustig, dass du Angst vor Verzicht und Verboten hast. Wer spricht von Verzicht und Verboten außer du?
 
@Remotiv: jeder, der sagt, dass man alles auf den ÖPNV schieben soll. Menschen sind bequem. Wenn Du das machen willst, musst Du Verzicht (auf den Luxus des Individualverkehrs) reden und diese Art der Fortbewegung entweder verbieten, oder extrem teuer machen, was einem Verbot im Grunde gleichkommt. Alles andere ist Wunschdenken. Der ÖPNV wird nur in Städten funktionieren ... sobald man sich da rausbewegt, wird es unbezahlbar, wenn es eine Alternative sein soll. Von daher wären Deine Vorschlage also nur mit Verzicht und Verbot machbar. Ergo zu Deiner Frage: Du sprichst indirekt von Verzicht und Verboten. Ich habe keine Angst davor, weil es nicht kommen wird.
 
@JoePhi: Jeder sagt, man soll alles auf ÖPNV schieben? Ich kenne keinen der das sagt und verbieten will ich auch nichts. Aber man könnte ja vielleicht mal darüber nachdenken, die Teerstraßen durch ÖPNV zu entlasten. Ich weiß, die Automobillobby ist zu stark als dass das passieren wird aber sagen kann man es ja mal. Von mir aus kann jeder mit nem SUV durch die Gegend fahren aber Auto und Umwelt ist und bleibt ein Widerspruch.
 
@Remotiv: Man kann das durchaus versuchen ... aber das ist kein Heilsbringer. Man muss ganz klar den Individualverkehr optimieren ... weil dieser einfach gebraucht wird und Mobilität einer der Gründe ist, warum wir uns so entwickelt haben. Wer das rückabwickeln will, wird die Gesellschaft auch wieder zurückwerfen. Genau das kann aber im Grunde niemand wollen.
 
@JoePhi: Es geht ja nicht um rückabwickeln sondern um zukunftsweisend. Der ÖPNV wird durch die Wirtschafslobby ausgebremst. Wenn VW oder BMW so aufgestellt wären wie die DB wären sie längst Pleite. Der ÖPNV ist in Deutschland gänzlich rückständig.
 
@Remotiv: Völlig richtig. Und ich stimme zu, dass es Bereich gibt, für die das total Sinn macht ... aber das Thema wird eben - auch von der Politik - als allgemeingültiger Heilsbringer hingestellt ... und das ist Quatsch! Im Vergleich zur Individualmobilität ist ÖPNV oftmal ein Wohlstandsrückschritt ... das kann man nicht anders sagen ... also muss man, damit es klappt, die Individualmobilität so unangenehm machen, dass die Leute umsteigen ... mehr Staus, weniger Straßen, etc. ... ich weiss nicht, ob das der beste Weg ist ...
 
@Remotiv: 2t zu bewegen zu müssen um eine 60kg frau von a nach b zu befördern ist doch durchaus effizient :D
 
Das Problem ist nicht die Fertigung, sondern der Abbau der dafür benötigten Rohstoffe. Hierbei werden nämlich ganze Landstriche und Ökosysteme zerstört. Siehe Chile.
 
@Freizeitposter: Jau, genau, bleiben wir beim Öl, das wird super Öko freundlich hergestellt und noch nie ist ein Mensch wegen Öl zu schaden gekommen... ;D
 
@Yamben: Naja, ein paar andere Alternativen gibt es ja schon noch und nicht nur schwarz oder weiß.
 
@Remotiv: Welche gibt es denn so?! Und ich male nicht schwarz/weiß. Bin für alle alternativen offen. Erkläre mir doch mal was gerade so vielversprechender aussieht ;)
 
@Yamben: ÖPNV?
 
@Remotiv: Wie gesagt ... eine Alternative nur für die Stadt. Was ist denn Deine Alternative für das Land?
 
@JoePhi: Das kommt aufs Land an. Von mir aus eine Mischung aus ÖPNV und EAutos. Dann sollte man aber klar sagen, dass das EAuto ausschließlich für die Landbevölkerung gebaut wird. Es wird aber suggeriert, dass das EAuto das Spritauto komplett ablösen soll und damit bleibt der flächendeckende Individualverkehr mit all seinen umweltschädigenden Nachteilen. Es müsste heißen: "Wir brauchen EAutos, um die Landbevölkerung nicht abzuhängen." Wenn du dich mit der Aussage arrangieren kannst, sehen wir es beide gleich.
 
@Remotiv: nicht wirklich. Wenn Du den Städtern die autos verbieten willst (genau das schreibst Du), propagierst Du also doch Verzicht und Verbot. Und das wird nicht klappen. Einfach weil der Mensch der Mensch ist. Verzicht und Verbot kann nicht so Lösung, sein, sondern Innovation und Fortschritt ...
 
@JoePhi: Man muss den Städtern die Autos nicht verbieten. Es reicht wenn Innenstädte umstrukturiert werden. Warum bekommt der ÖPNV keine eigenen Straßen, der Individualverkehr aber schon? Dem Individualverkehr wird alles zugesprochen und dem ÖPNV nicht. Die meisten Verbote haben Radfahrer, Fußgänger und der ÖPNV zu tragen. Deine Sichtweise ist durch Medien und Politik auf die Sicht durch die Windschutzscheibe geprägt. Man muss Dinge, die sich als schädlich erwiesen haben, einschränken. Rauchen in Kneipen, Geschwindigkeitsbeschränkungen in Innenstädten, Fahren ohne Führerschein usw. sind im übrigen auch Verbote die deiner Meinung dann ja auch Verzicht und Verbot sind.
 
@Remotiv: klar sind das Verbote. Die Frage ist ja, wann ein Verbot Sinn macht. Dann, wenn es nachweislich Leib und Leben schädigt. Das kann man aktuell auch im Vergleich ÖPNV - Individualverkehr so sehen ... aber da sind eben die Entwicklungen noch nicht drin ... wie wird sich das verändern. ÖPNV, wie man es aktuell sieht (also große Busse, im IDealfall elektrisch), Straßenbahnen, U-Bahnen, etc. sind halt nur etwas, wenn viele Menschen in die gleiche Richtung wollen. Dann kann und sollte man das auch unterstützen ... aber gleichzeitig sollte man eben auch überlegen, wie man den Individualverkehr ökologischer hinbekommt (sharing, KI, planbar, weniger assets, assets laufen mehr, als nur 95% der Zeit rumstehen, weniger Platz zum Parken, etc.), weil der Ansatz ÖPNV alleinige Lösung, Individualverkehr böse und muss weg, ist halt einfach unrealisitsch ... außerhalb der Stadt sowieso, aber auch innerhalb der Stadt, weil wir hier über Menschen sprechen, die Verzicht eben nicht so richtig lustig finden ... und sorry, aber über genau das sprechen wir.
 
@JoePhi: Ich halte die derzeitige Entwicklung halt für eine Sackgasse. Seit 1945 bekam das Auto massiv und rücksichtslos die Monopolstellung im Verkehr. Wie kommt man aus der Sackgasse wieder raus? Es ist ja in vielen Städten seit Jahren so, dass man mit dem ÖPNV schneller von A nach B kommt als mit dem Auto. Trotzdem nutzen viele Menschen weiterhin das Auto, weil sie dass Auto nun mal haben und es keinen Sinn macht, sich dann noch ein Ticket zu kaufen. Ich wohne in einer größeren Stadt und sehe ja wie verrückt das mit deren Autos ist.
 
@Remotiv: da wird sich ja in einigen Jahren viel tun. Klar ist der ÖPNV in Städten sinnvoller ... nutzen ja schon viel Leute. Gerade die jüngere Generation hat kein Auto mehr, sondern nutzt nutzt ÖPNV in Kombination mit car sharing. Außerhalb der Städte sehe ich das aber nicht … dort wird einfach Individualmobilität gebraucht, weil einfach zu wenig Leute zur gleichen Zeit in die gleiche Richtung unterwegs sind. Von daher würde die Autonomie der Fahrzeuge so wichtig, weil dann die Mobilität zählt und nicht mehr das asset an sich. Ich glaube, dass man für die Zukunft nicht mit den festgefahrenen Mustern denken muss, sondern eben neue Wege beschreiten muss … es kann doch nicht sein, dass wir Entwicklungen und Fortschritt einfach außer acht lassen … mit KI Steuerung sind eben Dinge möglich, die heute noch gar nicht denkbar sind … Koppelung von mehreren Autos, um Überlandfahren eneergieschonender zu machen, Optimierung der Auslastung, Vermeidung von Parkplatz, Optimierung von Kosten und Energie zur Wartung und Reinigung, etc. …
 
@Freizeitposter: Landschaften zerstören? Das schafft die Ölförderung doch viel besser und immer wieder aufs neue Weltweit. Bei der Lithiumförderung werden ein paar Becken ausgehoben, Ok wen stört das in der Wüste? ist das wirklich so schlimm? Die ökologischen Schäden hätte man Problemlos massiv minimieren können. Das liegt aber an den Politikern der einzelnen Länder. Einfach die Auflage geben das das Wasser welches man hochpumpt (mit dem Lithium und anderen Salzen zusammen) zu 90% aufgefangen und wieder in den Boden zu pumpen ist, so wäre das Wasserproblem nahezu gelöst. Aber der Koffer mit dem Bargeld der plötzlich da Stand hat das effektiv verhindert, der Verantwortliche musste ja Geldzählen...für das "Fundbüro"...
 
@Nero FX: Die Frage ist ja nicht: "Öl- oder Stromautos?"
 
@Remotiv:Darauf geht Freizeitposter ja nicht ein. Klar, im Endeffekt müssen die Autos (also der motorisierte Individualverkehr) stark minimiert werden. Aber das bekommt man in Deutschland nicht so einfach in die Köpfe der Menschen...siehe https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-09/verkehrswende-nahverkehr-parken-pendler-autofahrer-pfaffenhofen

-> Fazit: Dienstwagen für den Arbeitsweg / Privatfahrten müssen weg!
 
@Nero FX: Hm ... im Moment fahren viele Leute knmapp 30 km bis zum Büro ... extrem viele eben aus Vorstädten oder auch kleinen Dörfer. Wie ist denn Dein Plan da? Weil da sind riesige Mengen an LEuten ... nicht nur ein paar. Da wird ÖPNV nicht klappen ...
 
@JoePhi: Wieso sollte das nicht gehen? Wenn Millionen Autos gleichzeitig den Weg einzeln zurücklegen können wieso sollte das ein Bus/die Bahn nicht hinbekommen? Dann hast du zu Spitzenzeiten eben alle 2-3 Minuten einen großen Bus mit 150+ Plätzen an der Haltestelle...
 
@Nero FX: kleine Dörfer, wenig Leute, trotzdem alle 2 bis 3 Minuten ein Bus und dann ein Netz, dass trotzdem jeder im Grunde schnell jeden Punkt erreichen kann? Und das bei wirklich wenigen Leuten pro einer großen Anzahl von Orten, sprich die Auslastung kann gar nicht hoch sein ... ganz objectiv ... nope. Niemals. Außer man hat einfach Milliarden übrig, die man da reinsteckt ...
 
@JoePhi: In kleinen Dörfer Kann man ja anständige Routen planen und dann eben nur alle 10 Minuten einen Bus fahren lassen.
 
@Remotiv: Derzeit schon, da Wasserstoff und E-Fuel usw. aktuell einfach noch viel zu teuer sind. Und wir können ja nicht weitere 10,20,30 oder mehr Jahre warten.
 
@Freizeitposter: @Freizeitposter: Muss man aber fairerweise sagen, dass die Rohölförderung für die Herstellung von Benzin und Diesel auch nie wirklich blühende Landschaften hinterlassen hat. Von Fracking zur Gewinnung von noch mehr Öl gar nicht erst reden. Auch der Abbau von Braunkohle zur Stromerzeugung hinterlässt buchstäbliche Krater. Da ist die Industrie definitiv gefragt langfristige Projekte anzustoßen, die ähnlich der Braunkohleabbaugebiete in Deutschland eine Renaturierung anstreben. Im Erzgebirge (Zinnwald) soll doch auch bald der Lithium-Abbau starten, da kann Deutschland zeigen, wie umweltverträgliche(re) Abbaumethoden aussehen. Mit Methoden wie in Chile kann die Deutsche Lithium AG hierzulande sicherlich nicht abbauen. Tatsächlich habe ich da einen kleinen Funken Hoffnung, dass die Industrie - sobald es Alternativen zum "schmutzig gewonnenen Lithium" gibt - sich für ein grüneres Image Selbstverpflichtungen auferlegt (ähnliche Textilindustrie und Smartphones wegen Kinderarbeit). Ja, ist nur ein kleiner Funken, keine Stichflamme, aber man wird ja hoffen dürfen.
 
@Tyndal: Nicht ganz - beim Kohleabbau (Tagebau) werden die Flächen wieder regeneriert.
Beim Siliziumabbau in Cjile passiert das aber nicht. Die Menschen dort werden ihrer Existenz beraubt, da die Böden versalzen und das Wasser entzogen wird.
Und so ganz nebenbei: Wüsten sind auch wichtig für das globale Klima.
 
@Freizeitposter: Und weil es heute so ist, kann sich das also nicht ändern? Die Renaturierung von Kohletagbauwerken war vor 50 Jahren in Deutschland auch noch kein Thema. Ich vermute in China ist es bis heute kein Thema. Also sofort auf Kohlestrom verzichten? Wie sehen eigentlich die Renaturierungsmaßnahmen für Gorleben aus? Und interessiert es die Menschen in Chile wirklich, ob ihre Wüsten für Smartphone-Akkus, Akkubohrschrauber oder für Fahrzeug-Akkus zerstört werden?
Fragen über Fragen...
 
@Tyndal: Dann frag doch mal die Menschen, die dort leben. Gibt dazu hervorragende Dokumentationen.
Es sagt auch niemand, dass das alles von heute auf morgen passieren muss. Aber es muss was passieren. Und zwar ziemlich schnell.
Ich sage voraus, dass wir die Auswirkungen des weltweiten Raubbaus und die damit verbundene Umweltzerstörung in den nächsten 5 Jahren eklatant merken werden. Und dagegen hilft keine Technik. Die künstlich befeuerte Gier nach immer mehr Wachstum und Konsum wird einen verdammt hohen Preis haben.
Scheint aber keinen zu interessieren - denn die Schadstoffaustosse nehmen ja trotzdem weiter zu (auch in Deutschland). Nachfolgende Generationen werden uns ob unserer Dummheit verfluchen.
 
@Freizeitposter: aber Du weisst schon, dass Lithium in Chile aus der Salzsole gewonnen wird, indem man das Salzwasser in großen Becken verdunsten lässt und dass da gar kein Süßwasser genutzt wird? Ich glaube Du bist mit Deinen Studien nicht so ganz up-to-date. Diese 'Zerstörung' ist deutlich weniger stark, als das, was so im Öl-Bereich passiert.
 
@JoePhi: Ich würde mal sagen, dein Wissen ist aus der Steinzeit.

https://archiv.berliner-zeitung.de/wissen/lithium-gewinnung-verseuchtes-wasser--sklaverei-und-waffenhandel-33320368
 
@Freizeitposter: Nur, um mal mit Zahlen zu kommen: Für einen Akku von 64 kWh Größe werden ca. 3840 Liter Wasser verdunstet. Diese Menge braucht man auch für 250 Gramm Rindfleisch, 30 Tassen Kaffee, 10 Avocado oder eine halbe Jeans. Also hör mit diesem albernen Argument auf ... das ist einfach Unsinn und blanker Populismus.
 
@JoePhi: Beim Siliziumabbau ist es mit Wasser verdunsten nicht getan.
Populismus betreibst du, da du Studien zum Rohstoffabbau einfach ignorierst.
Fakt ist, durch den Siliziumabbau in Südamerika wird die EXistenz von 60.000 Menschen ruiniert.
Vielleicht solltest du die Artikel auch mal lesen die ich verlinke.
 
@Freizeitposter: Dann schauen wir doch mal, was du zu folgenden Zahlen sagst ... diese sind mit Studien belegt: Pro Tag werden im Moment 17,5 Milliarden Liter Öl pro Tag verbraucht. Dafür muss man knapp 46 Milliarden Liter Wasser einsetzen. Mit dieser Menge Wasser könnte man Lithium für 1,5 Millionen große Tesla Akkus gewinnen. PRO TAG! Und Du meckerst über Akku-Autos und findest Verbrenner toll. Echt? Zusätzlich muss man zu Öl sagen, dass man bald auf mehr alternative Quellen zurückgreifen muss (Fracking, Teersand, Tiefsee, Arktis) ... und wenn man z.B. einen Liter aus Fracking oder Teersand holen will, muss man Energie einsetzen, die ungefähr den Gehalt von 2 Litern Öl (Fracking) oder 3 Litern Öl (Teersand) hat. Aber Lithium ist doof ... und damit keine Alternative zu Öl, gell? Und fang nicht mit Wasserstoffautos an ... die brauchen knapp 5 mal so viel Energie wie Batterelektrische Autos, was noch immer knapp 15% mehr als Verbrenner ist ... von daher ... was ist denn Deine alternative Idee? Öl als Alternative ist ja einfach Mist. Übrigens ... Lithium aus Chile wird z.B. so gut wie gar nicht in BEV Akkus genutzt, weil es für die Art der Akkus im Vergleich zu Lithium aus Bergbau nicht so gut genutzt werden kann. Klar ist das alles nicht komplett sauber ... aber ... wie sauber sind denn bitte die Alternativen?
 
@JoePhi: Ich weiss ja nicht, welche Sau du durchs Dorf treiben willst:
Aber Ich bin nicht für Verbrenner und nicht gegen e-Autos.
Da du meinen Ausführungen und Aussaegn offensichtlich nicht folgen kannst, hat sich jede weitere Diskussion erledigt.
 
@Freizeitposter: Genau die Antwort, die ich nach allen Deinen posts hier erwartet habe. Ne Diskussion war das sowieso nie ...
 
@Freizeitposter: Genau das passiert mit Braunkohle. Direkt vor deiner Haustür in Deutschland.
Und auch mit Sand und Kies (zum bauen), auch direkt vor deiner Haustür in Deutschland.

Ab 2050 geht es sowieso mit Kernfusion los. Dann ist wieder alles anders!
 
@Althena: Ich würde mal sagen, dein Wissen ist aus der Steinzeit.

https://archiv.berliner-zeitung.de/wissen/lithium-gewinnung-verseuchtes-wasser--sklaverei-und-waffenhandel-33320368
 
Das hört sich doch schon mal alles sehr gut an !
 
Milchmädchenrechnung:
Eine 22 kWh Batterie (kleinster BMW i3) benötigt (aus China) ca 2000 kg CO2...
Das entspricht ungefähr 20.000 gefahrene Kilometer im sparsamsten VW Polo.
 
@paul1508: dessen herstellung natürlich keinerlei co2 verursacht... öhm, ja von wegen milchmädchenrechung und so, ne.
 
@pappkamerad: Das war eine "worst-case" rechnung. Die Herstellung des Verbrennungsmotors usw. schmälert den vermeintlichen Vorteil eines Benziners natürlich noch mehr. Ich finde die 20.000 km übrigens sehr sehr niedrig. Überhaupt kein Argument für einen Verbrennungsmotor.
 
@paul1508: abgesehen, dass die Energie für 100km well2wheel im Vergleich BEV zu Verbrenner bei knapp 3,5 bis 4 liegt ...
 
@paul1508: und wenn du mit solarstrom faehrst, hast du die co2 kosten also nach ~20tkm wieder drin (ich rechne mal co2 kosten zur herstellung der panels usw gegen den otto/dieselmotor)
 
@paul1508: wieviel CO2 benötigt ein Liter Sprit, von Abbau bis er in deinem Polo landet ?
 
@tigerchen09: Ich nehme an, dass das in der CO2 Rechnung von VW drinnen ist wenn die schreiben ~100 g/km.. Bei 5 l/100 km wären das ~2 kg CO2 pro liter Benzin. Ich denke da ist schon alles drinnen?
 
@paul1508: Nein, das ist nur das, was aus deinem Auspuff an CO2 durch die Verbrennung heraus kommt. Das, was während der Erzeugung bis in deinen Tank zusätzlich anfällt (WTT, Well-To-Tank, also Bohrung, Förderung, Abfackeln von Begleitgasen, Raffinerie, Transporte, Unfälle, Energieverbrauch der Tankstelle) etc. ist in der Rechnung nicht enthalten - ist es aber übrigens nirgendwo, weder bei der Braunkohle, noch beim E-Auto, und auch nicht bei z.b. der Waschmaschine und ihrem Umweltsticker, da geht es rein um den Ausstoß bzw. Verbrauch, den sie während ihrer Lebenszeit selbst emmitieren, nicht aber um Grauenergien.
 
@Breaker: Ach ich Depp... Stimmt. Zum Kohlenstoff kommt ja noch der Sauerstoff dazu... darum werden aus 0,7 kg Treibstoff am Ende ~2,5 kg CO2! Wahnsinn... ja dann siehts sogar noch viel besser fürs E-Auto aus.
 
Das ist ja alles schön und gut - ABER - für einen Großteil der Nutzer, also alle die die an der Straße parken (müssen) oder in einem Mietshaus wohnen wird es mit der Ladezeit immer schwierig. Kurzum - aus persönlicher Sicht - ich wohne in einem Mehrfamilienhaus zur Miete. Eine Wallbox darf man nicht ohne weiteres anbringen, von den Kosten mal ganz abgesehen. An der Straße befindet sich keine Lademöglichkeit. Auf Arbeit steht das Auto auf dem Firmenparkplatz - ebenfalls ohne Lademöglichkeit. Durch den Arbeitsweg bedingt fahre ich täglich knapp 90 km und wer hat dann nicht noch lust spät nachmittags/früher abend um 7 etwa 10km zur nächsten Ladesäule zu fahren um dann mitten in der Pampa mindestens eine Stunde zu warten bis der Akku voll genug ist? DAs Problem ist nicht, dass Leute wie ich kein Elektro Auto wollen - einfach die aktuelle Infrastruktur gibt das nicht her, solange die Lademöglichkeiten nur begrenzt vorhanden sind und man nicht permanent und "überall" laden kann ist eine Ladezeit über 15min mit entsprechendem Aufwand verbunden - vor allem wenn man es nicht kombinieren kann mit Arbeit/Einkaufen/über Nacht laden. und dann das ganze mit der Belastung des Stromnetzes noch... ja wird super mit Elektro Autos, die lösen nur (nach aktuellem Stand) keine Probleme.
 
@Thomynator:
Bin da ganz deiner Meinung. Habe 3 Jahre in einer mittelgroßen Stadt gewohnt (zur Miete). Kein fester Parkplatz. Mal hat man Glück, mal nicht und sucht eine Weile oder findet auch nichts. Dann heißt es 5-10min Fußmarsch vom Auto zur Wohnung.
Parken an der Straße --> Lademöglichkeit wird es hier wohl auch mittelfristig nicht geben.
Zudem mal eine andere Frage.
Was passiert, wenn wir rein hypotehtisch in 30 Jahren ausschließlich Elektro Kfz fahren und viele - sagen wir so 2 Mio Autos -(siehe heute - Fußball Wm Halbzeit - Strombedarf geht rasant nachen oben) wollen zwischen 18 und 19 laden. Hat mal jemand überlegt wie viel Gigawatt hier mit einmal (in der Spitze) gezogen werden?
 
@J3rzy: ja, hat man. bei 10 Mio Autos wirde der Bedarf um knapp 20% ansteigen, weil statistisch jeder Deutsche knapp 60km pro Tag fährt. Weiterhin will ja nicht jeder zwischen 18 und 19 Uhr laden, sondern hängt ggf. sein Auto an die Ladesäule ... der wurde aber gesagt, dass das Auto erst am nächsten Morgen um 07:15 gebraucht wird, kann also so laden, dass andere Säulen nicht gleichzeitig laden, weil die Dinger nämlich im IoT sind ... von daher ist das ganze nicht wirklich ein Problem ... und da sprechen wir über 10 Mio Autos ... was ist dann erst, wenn die Betreiber die Netze wirklich auf die Zahl der Autos vorbereitet haben? Herausforderung sind die Schnellladesäulen, aber die arbeiten mit Pufferspeicher und ggf. mit einer richtig fetten Anbindung ...
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