Lithium in Akku-Qualität soll bald aus Sachsen-Anhalt kommen
Das Lithium für die Produktion von Elektroauto-Akkus in Deutschland könnte bald aus den klassischen Rohstoff-Regionen im Inland kommen. Die niederländische Advanced Metallurgical Group (AMG) will in Sachsen-Anhalt eine entsprechende Raffinerie bauen.
Wie das Unternehmen mitteilte, habe man die Elsteraue in Zeitz als Standort ausgewählt. Unterstützt wird das Vorhaben von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, die Fördergelder für die Ansiedlung von Industriebetrieben in der strukturschwachen Region unterstützt. Noch in diesem Jahr will man mit den detaillierten Planungen fertig werden.
Die Fabrik in Sachsen-Anhalt soll dann quasi die ausführende Einrichtung für die Entwicklungen werden, die man zuvor in Frankfurt-Hoechst erforscht hat. Dort arbeitet man aktuell an Verfahren, wie man aus den verfügbaren Rohvorkommen Lithium-Hydroxid in einer Qualität herstellen kann, wie es für die Produktion von Batterien benötigt wird. Insgesamt will AMG in beide Standorte zwischen 50 Millionen und 60 Millionen Dollar investieren. Bisher kann AMG in einem Werk in Brasilien den Werkstoff zwar raffinieren, allerdings nur in der etwas schlechteren Qualität für industrielle Anwendungen.
Und auch das Rohmaterial dürfte keine besonders weiten Wege zurücklegen. Ab 2021 will beispielsweise das Unternehmen Deutsche Lithium mit dem Abbau in einer Lagerstätte im Erzgebirge beginnen. Aber auch andere Fundstätten im Inland werden aktuell sondiert und könnten in der nächsten Zeit in Betrieb genommen werden.
Siehe auch: Neue Gigafactory: Tesla baut und entwickelt Elektroautos bald in Berlin
Die Fabrik in Sachsen-Anhalt soll dann quasi die ausführende Einrichtung für die Entwicklungen werden, die man zuvor in Frankfurt-Hoechst erforscht hat. Dort arbeitet man aktuell an Verfahren, wie man aus den verfügbaren Rohvorkommen Lithium-Hydroxid in einer Qualität herstellen kann, wie es für die Produktion von Batterien benötigt wird. Insgesamt will AMG in beide Standorte zwischen 50 Millionen und 60 Millionen Dollar investieren. Bisher kann AMG in einem Werk in Brasilien den Werkstoff zwar raffinieren, allerdings nur in der etwas schlechteren Qualität für industrielle Anwendungen.
Abnehmer entstehen schon
Potenzielle Abnehmer für das Lithium-Hydroxid aus Zeitz dürften sich problemlos finden lassen. Immerhin stellt die traditionelle Automobilindustrie in Deutschland aktuell in größeren Teilbereichen auf Elektromobilität um und plant im Zuge dessen auch eigene Batteriefabriken. Außerdem wird auch das gerade angekündigte Tesla-Werk bei Berlin seine eigenen Akkus herstellen. Und da das Material aktuell vor allem von China geliefert wird, ist ein alternativer Anbieter in der westlichen Welt auch gern gesehen.Und auch das Rohmaterial dürfte keine besonders weiten Wege zurücklegen. Ab 2021 will beispielsweise das Unternehmen Deutsche Lithium mit dem Abbau in einer Lagerstätte im Erzgebirge beginnen. Aber auch andere Fundstätten im Inland werden aktuell sondiert und könnten in der nächsten Zeit in Betrieb genommen werden.
Siehe auch: Neue Gigafactory: Tesla baut und entwickelt Elektroautos bald in Berlin
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