Flexible Akkus sind raus aus dem Labor:
Erste Produkte kommen
Flexible Akkus sind inzwischen keine Sache mehr, die nur im Labor funktionieren. Das Unternehmen Jenax hat nach Jahren der Entwicklungsarbeit inzwischen Stromspeicher einsatzbereit, die sehr dünn sind und sich biegen lassen.
J.Flex-Akku von Jenax
Es gehe darum, Akkus an Plätzen unterzubringen, an denen man sie bisher schlicht nicht sinnvoll einsetzen konnte, erklärte EJ Shin, der Strategieplaner der südkoreanischen Firma, gegenüber dem Spectrum-Magazin. Auf der CES in Las Vegas hat das Unternehmen bereits erste Anwendungsfälle gezeigt, in denen die Akkus in der Praxis zum Einsatz kommen.
So hat eine britische Firma einen mit Sensoren vollgestopften Football-Helm entwickelt, der Aufschlagstärken während eines Spiels protokolliert. Und ein französischer Hersteller arbeitet medizinische Sensoren in Kleidungsstücke ein, so dass sich der Herzrhythmus eines Patienten langfristig auch ohne im Alltag störende Geräte messen lässt. "Man will nicht ständig eine dicke, klobige Batterie am Körper tragen. Diese wäre schwer, unkomfortabel und würde stets eine Ausbuchtung an der Kleidung hinterlassen", führte Shin aus. Die J.Flex-Akkus hingegen sind hier völlig unauffällig.
Der entscheidende Punkt bei der Entwicklung bestand darin, Elektrolyte und Membranen zu finden, die sowohl effizient als auch biegsam und widerstandsfähig sind. Denn es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass es intern zu Rissen kommt und ein Kurzschluss im Akku entsteht. Das würde immerhin zu schnellen Entladungen führen, bei denen große Hitzeentwicklungen auftreten.
Siehe auch: Lithium-Schwefel: Extrem leichter Akku für Elektro-Flugzeuge ist da
J.Flex-Akku von Jenax
Es gehe darum, Akkus an Plätzen unterzubringen, an denen man sie bisher schlicht nicht sinnvoll einsetzen konnte, erklärte EJ Shin, der Strategieplaner der südkoreanischen Firma, gegenüber dem Spectrum-Magazin. Auf der CES in Las Vegas hat das Unternehmen bereits erste Anwendungsfälle gezeigt, in denen die Akkus in der Praxis zum Einsatz kommen.
So hat eine britische Firma einen mit Sensoren vollgestopften Football-Helm entwickelt, der Aufschlagstärken während eines Spiels protokolliert. Und ein französischer Hersteller arbeitet medizinische Sensoren in Kleidungsstücke ein, so dass sich der Herzrhythmus eines Patienten langfristig auch ohne im Alltag störende Geräte messen lässt. "Man will nicht ständig eine dicke, klobige Batterie am Körper tragen. Diese wäre schwer, unkomfortabel und würde stets eine Ausbuchtung an der Kleidung hinterlassen", führte Shin aus. Die J.Flex-Akkus hingegen sind hier völlig unauffällig.
Diverse Modelle
Der Hersteller bietet die Akkus in verschiedenen Ausführungen an. Los geht es bei kleinen Stromspeichern, die gerade einmal 0,5 Millimeter dick sind und eine Fläche von 20 x 20 Millimetern einnehmen. Mit diesen lassen sich beispielsweise einfache Sensoren versorgen. Es gibt aber auch größere J.Flex-Batterien mit 200 x 200 Millimetern. Jenax bietet je nach Bedarf außerdem Modelle mit Speicherkapazitäten von 10 Milliamperestunden bis 5 Amperestunden an, die in Sachen Ladezyklen mit normalen Lithium-Ionen-Akkus mithalten können.Der entscheidende Punkt bei der Entwicklung bestand darin, Elektrolyte und Membranen zu finden, die sowohl effizient als auch biegsam und widerstandsfähig sind. Denn es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass es intern zu Rissen kommt und ein Kurzschluss im Akku entsteht. Das würde immerhin zu schnellen Entladungen führen, bei denen große Hitzeentwicklungen auftreten.
Siehe auch: Lithium-Schwefel: Extrem leichter Akku für Elektro-Flugzeuge ist da
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