Rundfunkbeitrag geht rauf, ARD beschwert sich über knappe Kassen
Die zuständige Kommission für die Fortsetzung der Rundfunkbeiträge hat jüngst ihre Empfehlung für eine Erhöhung auf 18,36 Euro ab dem Jahr 2021 ausgesprochen und sorgt für die übliche Reaktion bei den Anstalten: Die ARD muss laut ihrem Vorsitzenden trotzdem mehr Geld sparen.
Wilhelm betont zwar, dass man sich bemühen werde, die Auswirkungen auf das Angebot der Sendeanstalten gering zu halten, aktuelle Quantität und Qualität des Programms sei aber unter den zu erwartenden Voraussetzungen nicht vollständig aufrechtzuerhalten. Auch Volker Herres, Programmdirektor des ARD, äußert sich mit Missfallen zu der Entwicklung: "Die nächste Beitragsperiode wird - egal wie es ausgeht - ja nicht so sein, dass es Manna vom Himmel regnet. Sondern, dass wir alle unter sehr knappen Rahmenbedingungen trotzdem zukunftsfähig bleiben müssen", so Herres laut meedia.
Höhere Rundfunkbeitrag und die ARD muss trotzdem sparen
Unter der Überschrift "Kommissions-Empfehlung: Rundfunkbeitrag soll auf 18,36 Euro steigen" konnten wir vor Kurzem darüber berichten, dass die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ihre Empfehlung für die kommenden Jahre abgegeben hatte. Trotz der empfohlenen Erhöhung reagiert der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm - fast schon traditionell - verschnupft. "Wir werden auch bei Verwirklichung einer solchen moderaten Erhöhung - der ersten dann nach zwölf Jahren - weiterhin einen deutlichen Sparkurs in der ARD fahren müssen", so Wilhelm. Infografik: Rundfunkgebühren im Ländervergleich
Wilhelm betont zwar, dass man sich bemühen werde, die Auswirkungen auf das Angebot der Sendeanstalten gering zu halten, aktuelle Quantität und Qualität des Programms sei aber unter den zu erwartenden Voraussetzungen nicht vollständig aufrechtzuerhalten. Auch Volker Herres, Programmdirektor des ARD, äußert sich mit Missfallen zu der Entwicklung: "Die nächste Beitragsperiode wird - egal wie es ausgeht - ja nicht so sein, dass es Manna vom Himmel regnet. Sondern, dass wir alle unter sehr knappen Rahmenbedingungen trotzdem zukunftsfähig bleiben müssen", so Herres laut meedia.
Zu hohe Gehälter
Wie Medienkorrespondenz schreibt, hat die KEF im Bezug auf die Gehaltsstruktur der öffentlich rechtlichen Sender - ein oft diskutiertes Thema - ein Gutachten eingeholt. Das Ergebnis: Die Mitarbeiter - vor allem in Spitzenpositionen - verdienen überproportional gut. Die Folgerung: Die KEF plädiert, dass eine Anpassung der Gelder für den Personalaufwand vorgenommen werden muss. Die Sender waren schon in den vergangenen Monaten über das Ergebnis des Gutachtens informiert worden und reagierten verschnupft: Die Vergütungsstrukturen seien "angemessen, um konkurrenzfähig mit Wirtschaftsunternehmen zu bleiben".
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