Kommissions-Empfehlung: Rundfunkbeitrag soll auf 18,36 Euro steigen
Der Rundfunkbeitrag, der monatlich für die öffentlich-rechtlichen TV- und Radio-Sender fällig wird, sorgt regelmäßig für Diskussionen. Vor allem dann, wenn das Wort Erhöhung fällt. Nun ist es wieder so weit, denn laut der zuständigen Kommission soll der Beitrag um 86 Cent steigen.
Für die einen ist der Rundfunkbeitrag eine wichtige Sicherung des unabhängigen und nicht-kommerziellen Fernsehens und Radios, für die anderen eine staatlich verordnete Zwangsgebühr. Letztere werden allerdings auch weiterhin keine Wahl haben als den Beitrag zu bezahlen und künftig wird es womöglich ein knapper Euro mehr pro Monat sein.
Die Angabe ist derzeit aber noch inoffiziell, die abschließende KEF-Empfehlung dürfte Anfang des nächsten Jahres folgen. Mit der Empfehlung der Kommission ist die Sache aber auch nicht fix, denn die endgültige Entscheidung ist Sache der Bundesländer, sie können hier noch Korrekturen vornehmen.
Den Zuständigen in den Bundesländern wird der Bericht vorgelegt, auf dessen Basis wird dann über den Beitrag für den Zeitraum 2021 bis 2024 entschieden. Zuletzt gab es Anfang 2015 eine Anpassung, damals sank der Rundfunkbeitrag allerdings, und zwar von 17,98 Euro auf die aktuellen 17,50 Euro.
Basis für die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten ist der Finanzbedarf, den die Sender anmelden, die KEF prüft im Wesentlichen, ob dieser gerechtfertigt ist und ob ARD, ZDF und Deutschlandradio den Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit entsprochen haben.
Empfehlung lautet 86 Cent mehr
Denn die unabhängigen Experten der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) haben einen vorläufigen Entwurf eine Anhebung des Rundfunkbeitrags vorgeschlagen. Mit Anfang 2021 soll der monatliche Beitrag von aktuell 17,50 Euro auf 18,36 Euro steigen (via Heise). Infografik: Rundfunkgebühren im Ländervergleich
Die Angabe ist derzeit aber noch inoffiziell, die abschließende KEF-Empfehlung dürfte Anfang des nächsten Jahres folgen. Mit der Empfehlung der Kommission ist die Sache aber auch nicht fix, denn die endgültige Entscheidung ist Sache der Bundesländer, sie können hier noch Korrekturen vornehmen.
Den Zuständigen in den Bundesländern wird der Bericht vorgelegt, auf dessen Basis wird dann über den Beitrag für den Zeitraum 2021 bis 2024 entschieden. Zuletzt gab es Anfang 2015 eine Anpassung, damals sank der Rundfunkbeitrag allerdings, und zwar von 17,98 Euro auf die aktuellen 17,50 Euro.
Basis für die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten ist der Finanzbedarf, den die Sender anmelden, die KEF prüft im Wesentlichen, ob dieser gerechtfertigt ist und ob ARD, ZDF und Deutschlandradio den Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit entsprochen haben.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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