19,20 Euro: Neue Summe für den Rundfunkbeitrag ins Spiel gebracht
Seit Monaten wird bereits darüber diskutiert, ob der Rundfunkbeitrag in Deutschland wieder steigen muss. Jetzt gibt es den Jahresbericht mit den Einnahmen des Beitragsservices. Die Einnahmen sind zwar gestiegen, sollen aber laut einem Bericht den Mehrbedarf der kommenden Jahre nicht abfangen können.
Infografik: Wohin die 17,50 Euro Rundfunkbeitrag fließen
Die jährlich eingenommenen Rundfunkbeiträge sind relativ gleichbleibend. "Auch in den Jahren 2021 bis 2024 erwarten wir stabile Einnahmen von circa 7,9 Milliarden Euro jährlich", erklärte Stefan Wolf, Geschäftsführer des Beitragsservices, bei der Vorstellung der neuen Geschäftszahlen. Mit den verteilten Geldern kommen die Öffentlich-Rechtlichen laut eigenem Bekunden aber eher schlecht als recht aus. Eine bisher im Gespräch gewesene marginale Erhöhung des Beitrags soll dabei wenig dienlich sein.
Mit einer Erhöhung um 1,70 Euro könnte man die Differenz zwischen den Einnahmen, wenn sie denn so bleiben, und dem angemeldeten Mehrbedarf decken. Der Rundfunkbeitrag war zuvor seit 2014 stabil. Doch jetzt ist eine Erhöhung schon seit über einem Jahr ein in der Politik und bei den Medienvertretern heiß diskutiertes Thema.
Eine Erhöhung würde aller Voraussicht frühstens Mitte 2020 möglich sein. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ist aktuell noch bei der Überprüfung des angemeldeten Bedarfs und wird erst im kommenden Jahr ihren Bericht vorlegen.
Dann könnte es aber mit der Erhöhung recht schnell vonstattengehen. Infografik: Rundfunkgebühren im europäischen Vergleich
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Infografik: Wohin die 17,50 Euro Rundfunkbeitrag fließen
Stabile Einnahmen, hohe Ausgaben
8,009 Milliarden Euro hat der Beitragsservice im vergangenen Jahr an Rundfunkbeiträgen von den aktuell rund 45 Millionen Beitragszahlern eingenommen. 7,86 Milliarden Euro gingen 2018 direkt an ARD, ZDF und Deutschlandradio, 151 Millionen Euro erhielten die Landesmedienanstalten. Diese Summe dürfte in Zukunft noch einmal steigen - und zwar durch die Erhöhung des monatlichen Beitrags (via Teltarif).Die jährlich eingenommenen Rundfunkbeiträge sind relativ gleichbleibend. "Auch in den Jahren 2021 bis 2024 erwarten wir stabile Einnahmen von circa 7,9 Milliarden Euro jährlich", erklärte Stefan Wolf, Geschäftsführer des Beitragsservices, bei der Vorstellung der neuen Geschäftszahlen. Mit den verteilten Geldern kommen die Öffentlich-Rechtlichen laut eigenem Bekunden aber eher schlecht als recht aus. Eine bisher im Gespräch gewesene marginale Erhöhung des Beitrags soll dabei wenig dienlich sein.
1,70 Euro mehr in Zukunft?
Daher rechnet man jetzt mit einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags von aktuell 17,50 Euro im Monat auf 19,20 Euro. Diese Summe hat der Branchendienst Medienkorrespondenz ins Spiel gebracht.Mit einer Erhöhung um 1,70 Euro könnte man die Differenz zwischen den Einnahmen, wenn sie denn so bleiben, und dem angemeldeten Mehrbedarf decken. Der Rundfunkbeitrag war zuvor seit 2014 stabil. Doch jetzt ist eine Erhöhung schon seit über einem Jahr ein in der Politik und bei den Medienvertretern heiß diskutiertes Thema.
Eine Erhöhung würde aller Voraussicht frühstens Mitte 2020 möglich sein. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ist aktuell noch bei der Überprüfung des angemeldeten Bedarfs und wird erst im kommenden Jahr ihren Bericht vorlegen.
Dann könnte es aber mit der Erhöhung recht schnell vonstattengehen. Infografik: Rundfunkgebühren im europäischen Vergleich
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