Nicht nur Alexa: Auch Google hört mit und speichert private Gespräche
Vor kurzem sorgte Amazons Sprach-Assistentin Alexa für Datenschutz-Aufregung, da bekannt wurde, dass das Unternehmen die Aufnahmen nicht löscht, sondern behält und Abschriften anfertigt, um die Funktion zu verbessern. Amazon ist nicht der einzige Anbieter, der das macht, auch Google arbeitet nach demselben Muster.
Alexa und Google Assistant hören mit. Das ist keine neue Erkenntnis und ist auch so vorgesehen, denn schließlich sollen diese sprachgestützten Helfer dem Nutzer bei alltäglichen Fragen und Aktivitäten helfen. Viele Nutzer glauben, dass das, was sie mit den dazugehörigen Geräten wie Echo oder Google Home (be)sprechen, vertraulich ist und zumindest sofort oder rasch von den Servern gelöscht wird.
Doch das ist nicht der Fall, nicht bei Alexa und wie inzwischen auch klar ist, nicht bei Google. Denn ein Bericht des belgischen Fernsehens VRT NWS hat enthüllt, dass der kalifornische Suchmaschinenriese Subunternehmer beschäftigt, die die Aufnahmen abhören und Abschriften erstellen. Zu den erfassten Informationen zählen auch Namen, Adressen und Details über deren Privatleben. Diese Abschriften werden laut offizieller Darstellung zur Verbesserung der Funktionalität der AIs verwendet.
Die etwa tausend von VRT NWS gesichteten Dokumente enthielten 153 Konversationen, die "zufällig" entstanden sind. Die Anzahl der erfassten Gespräche dürfte gewaltig sein. Denn ein Mitarbeiter verriet dem belgischen Sender, dass er etwa 1000 Audio-Clips bearbeitet und das jede Woche.
Gegenüber Wired dementierte Google diese Abschriften nicht, auch hier heißt es, dass diese zur Verbesserung des Dienstes gebraucht würden. Laut Google werden lediglich 0,2 Prozent aller Konversationen ausgewertet, dabei werde auch darauf geachtet, dass sich die Aufnahmen keinem bestimmten Nutzer zuordnen lassen. So Google. Das bedeute aber nicht, dass die Aufnahmen und eben auch Transkripte selbst keine vertraulichen Informationen beinhalten.
Dazu kommt, dass die Unternehmen diese Praxis auch nicht an die große Glocke hängen: So wird auf den Seiten zu "Datensicherheit & Datenschutz bei Google Home" an keiner Stelle erwähnt, dass Abschriften durchgeführt werden oder dass es zu Zufallsaufnahmen kommen kann.
Doch das ist nicht der Fall, nicht bei Alexa und wie inzwischen auch klar ist, nicht bei Google. Denn ein Bericht des belgischen Fernsehens VRT NWS hat enthüllt, dass der kalifornische Suchmaschinenriese Subunternehmer beschäftigt, die die Aufnahmen abhören und Abschriften erstellen. Zu den erfassten Informationen zählen auch Namen, Adressen und Details über deren Privatleben. Diese Abschriften werden laut offizieller Darstellung zur Verbesserung der Funktionalität der AIs verwendet.
Zufällig mitgehört
Der Bericht enthüllt auch, dass Alexa und Assistant nicht nur auf Aufforderung zuhören, sondern immer wieder zufällig anspringen und die Konversationen mitschneiden. Eigentlich sollen die Geräte nur dann zuhören, wenn sie per Kommando ("Ok, Google") dazu aufgefordert werden.Die etwa tausend von VRT NWS gesichteten Dokumente enthielten 153 Konversationen, die "zufällig" entstanden sind. Die Anzahl der erfassten Gespräche dürfte gewaltig sein. Denn ein Mitarbeiter verriet dem belgischen Sender, dass er etwa 1000 Audio-Clips bearbeitet und das jede Woche.
Gegenüber Wired dementierte Google diese Abschriften nicht, auch hier heißt es, dass diese zur Verbesserung des Dienstes gebraucht würden. Laut Google werden lediglich 0,2 Prozent aller Konversationen ausgewertet, dabei werde auch darauf geachtet, dass sich die Aufnahmen keinem bestimmten Nutzer zuordnen lassen. So Google. Das bedeute aber nicht, dass die Aufnahmen und eben auch Transkripte selbst keine vertraulichen Informationen beinhalten.
Dazu kommt, dass die Unternehmen diese Praxis auch nicht an die große Glocke hängen: So wird auf den Seiten zu "Datensicherheit & Datenschutz bei Google Home" an keiner Stelle erwähnt, dass Abschriften durchgeführt werden oder dass es zu Zufallsaufnahmen kommen kann.
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