Speicher-Industrie im Sturzflug, besonders starker Preisverfall bei DRAM
Für die Hersteller von Hardware sind Vorhersagen zur Nachfrage essentiell, denn natürlich wollen sie ausreichende Stückzahlen produzieren, um den Bedarf decken zu können. Aktuell haben sich Speicher-Hersteller aber schwer verkalkuliert, was u. a. einen massiven DRAM-Preisverfall zur Folge haben wird.
Für die Chiphersteller wird 2019 wohl kein gutes Jahr, man kann sogar von einem katastrophalen sprechen. Denn laut einer aktuellen Studie des renommierten Marktforschungsinstituts Gartner steht die Branche vor dem schlechtesten Jahr seit 2009.
Genauer gesagt rechnet Gartner mit einem Rückgang von 9,6 Prozent, der Gesamtumsatz der Halbleiter-Branche wird nur noch 429 Milliarden Dollar betragen (via The Register). Damit muss sich Gartner selbst nach unten korrigieren, sehr zum Leidwesen der Branche: Denn bei der Einschätzung vor drei Monaten rechnete man noch mit einem Rückgang von "nur" 3,4 Prozent.
Die wohl dramatischsten Zahlen vermeldet Gartner für den DRAM-Markt. Hier hat es eine signifikante Fehleinschätzung der Nachfrage gegeben. Das wird einen Preissturz zur Folge haben, in diesem Jahr soll es um satte 42,1 Prozent nach unten gehen. Und die überquellenden Lager bekommen die Hersteller auch nicht so schnell leer, das Überangebot dürfte bis ins zweite Quartal des nächsten Jahres andauern.
Auch auf dem NAND-Markt herrscht Übersättigung und das bereits seit dem ersten Quartal von 2018. Hier bekommt die Industrie die Sache auch nicht in den Griff und das Problem ist laut Gartner mittlerweile sogar "ausgeprägter", da die kurzfristige Nachfrage geringer ist als erwartet.
Genauer gesagt rechnet Gartner mit einem Rückgang von 9,6 Prozent, der Gesamtumsatz der Halbleiter-Branche wird nur noch 429 Milliarden Dollar betragen (via The Register). Damit muss sich Gartner selbst nach unten korrigieren, sehr zum Leidwesen der Branche: Denn bei der Einschätzung vor drei Monaten rechnete man noch mit einem Rückgang von "nur" 3,4 Prozent.
Schlechtestes Jahr seit 2009
Gartner-Analyst Ben Lee erklärt die Hintergründe für den Einbruch des Marktes: "Eine schwächere Preisgestaltung bei Speicher und anderen Chiparten zusammen mit dem Handelsdisput zwischen den USA und China sowie gesunkenem Wachstum bei den wichtigsten Anwendungen wie Smartphones, Servern und PCs führen den globalen Halbleiter-Markt zum niedrigsten Wachstum seit 2009."Die wohl dramatischsten Zahlen vermeldet Gartner für den DRAM-Markt. Hier hat es eine signifikante Fehleinschätzung der Nachfrage gegeben. Das wird einen Preissturz zur Folge haben, in diesem Jahr soll es um satte 42,1 Prozent nach unten gehen. Und die überquellenden Lager bekommen die Hersteller auch nicht so schnell leer, das Überangebot dürfte bis ins zweite Quartal des nächsten Jahres andauern.
Auch auf dem NAND-Markt herrscht Übersättigung und das bereits seit dem ersten Quartal von 2018. Hier bekommt die Industrie die Sache auch nicht in den Griff und das Problem ist laut Gartner mittlerweile sogar "ausgeprägter", da die kurzfristige Nachfrage geringer ist als erwartet.
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