(Nicht) Verkaufsfördernd: Microsoft streicht Gratis-Lizenzen für Partner
Microsoft streicht die für seine Vertriebspartner üblichen Gratis-Lizenzen für seine Produkte, die bisher üblich waren, damit Systemhäuser, Händler und andere Unternehmen damit den Kauf von Microsoft-Software gegenüber ihren Kunden bewerben konnten. Künftig sollen selbst Gold-Partner für die Lizenzen blechen.
Wie die Kollegen bei Dr. Windows feststellten, killt Microsoft mit Wirkung zum 1. Juli 2020 die sogenannten Internal Use Rights (IUR) mit den im sogenannten Action Pack für Microsoft-Partner enthaltenen Produktlizenzen. In kompliziertem Lizenzgeber-Deutsch heißt es dazu bei Microsoft außerdem, dass man die Nutzungsrechte für die Lizenzen ändert und effektiv dafür sorgt, dass selbst die Vertriebspartner des Softwaregiganten künftig nicht mehr kostenlose Lizenzen nutzen können, wenn es darum geht, die Produkte des Unternehmens gegenüber ihren Kunden zu bewerben.
Microsofts sogenannte Partner, die durch eine Spezialisierung den Vertrieb der Produkte des Konzerns im Firmenumfeld übernehmen und diverse große und kleine Unternehmen bedienen, können also nicht mehr bei der internen Weiterbildung und der Vermarktung der Microsoft-Software auf kostenlose Lizenzen setzen, die bisher Teil ihrer Partner-Vorteile waren.
So erhielten zertifizierte Partner für kleine Unternehmen normalerweise eine sogenannte Silver-Lizensierung, die unter anderem fünf Office 365 Enterprise E3-Lizenzen enthält. Einzeln kosten diese Lizenzen 19,90 Euro im Monat, woraus sich bei regulärem Einkauf der gleichen Lizenzen jährliche Kosten von knapp 1200 Euro ergeben. Diese müssen die Partner nun selbst übernehmen.
Für große und kleine Partner von Microsoft wird es somit künftig teuer, die Produkte des Softwarekonzerns zu vermarkten. Gerade größere Partner, die etwa Gold-Status haben, konnten bisher hunderte Lizenzen als Teil ihrer Partner-Vorteile erhalten. Mit dem Wegfall der Gratis-Lizenzen müssen sie nun teilweise enorme Mehrkosten aufbringen, wenn sie die interne Verwendung der Software von Microsoft in der bisherigen Form aufrechterhalten wollen. Der Schritt wirkt abschreckend, schließlich sind die Partner ein wichtiger Teil des Vertriebs an Unternehmenskunden, doch nun scheint diese Arbeit deutlich weniger attraktiv als bisher.
Microsofts sogenannte Partner, die durch eine Spezialisierung den Vertrieb der Produkte des Konzerns im Firmenumfeld übernehmen und diverse große und kleine Unternehmen bedienen, können also nicht mehr bei der internen Weiterbildung und der Vermarktung der Microsoft-Software auf kostenlose Lizenzen setzen, die bisher Teil ihrer Partner-Vorteile waren.
Partner zahlen noch mehr dafür, Microsoft-Software vermarkten zu dürfen
Für die Vertriebspartner bedeutet dies, dass sie nun für die eigentlich zu Vermarktungszwecken verwendete Software aufkommen müssen - und diese wie jeder andere Kunde in Form von kommerziellen Lizenzen erwerben müssen. Dadurch können je nach Unternehmen, Umfang, Art und Zahl der Lizenzen durchaus beachtliche Kosten entstehen.So erhielten zertifizierte Partner für kleine Unternehmen normalerweise eine sogenannte Silver-Lizensierung, die unter anderem fünf Office 365 Enterprise E3-Lizenzen enthält. Einzeln kosten diese Lizenzen 19,90 Euro im Monat, woraus sich bei regulärem Einkauf der gleichen Lizenzen jährliche Kosten von knapp 1200 Euro ergeben. Diese müssen die Partner nun selbst übernehmen.
Für große und kleine Partner von Microsoft wird es somit künftig teuer, die Produkte des Softwarekonzerns zu vermarkten. Gerade größere Partner, die etwa Gold-Status haben, konnten bisher hunderte Lizenzen als Teil ihrer Partner-Vorteile erhalten. Mit dem Wegfall der Gratis-Lizenzen müssen sie nun teilweise enorme Mehrkosten aufbringen, wenn sie die interne Verwendung der Software von Microsoft in der bisherigen Form aufrechterhalten wollen. Der Schritt wirkt abschreckend, schließlich sind die Partner ein wichtiger Teil des Vertriebs an Unternehmenskunden, doch nun scheint diese Arbeit deutlich weniger attraktiv als bisher.
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