EA: Lootboxen sind eine "ethisch saubere Überraschungs-Mechanik"
Lootboxen sind seit einer ganzen Weile verpönt, in vielen Ländern gibt es mittlerweile gesetzliche Vorgaben, die deren Einsatz einschränken oder verbieten. Der Vorwurf ist dabei vor allem, dass das ein "Glücksspiel-artiges" Element sei. Electronic Arts sieht das erwartungsgemäß etwas anders.
EA gilt als jener Publisher, der die Lootboxen-Diskussion zur Explosion gebracht hat. Genauer gesagt kochte die Debatte kurz nach der Veröffentlichung von Star Wars Battlefront 2 hoch. Denn im Star Wars-Shooter kamen solche Belohnungsboxen derart penetrant zum Einsatz, dass ein riesiger Sturm der Entrüstung folgte. EA wurde gezwungen, das Spiel zu ändern, auch die Politik entdeckte das Thema und brachte vielerorts entsprechende Gesetzesinitiativen auf den Weg.
Auch in den USA gab es Folgen, denn selbst der von den Republikanern dominierte Senat brachte eine Gesetzesinitiative gegen Lootboxen auf den Weg. Dass sich ein Republikaner dafür verantwortlich zeichnet, ist insofern erstaunlich, weil die konservative US-Partei wirtschaftliche Regulierung hasst wie der Teufel das Weihwasser.
Ein moralisches Problem hat Hopkins mit Lootboxen nicht, sie meinte vielmehr, dass das ethisch ziemlich einwandfrei sei und auch Spaß mache. Als Glücksspiel sei das aber nicht zu sehen, das hätten laut der EA-Anwältin auch zahlreiche Kommissionen zu diesem Thema festgestellt. Das Argument, dass Lootboxen eine Vorstufe für Glücksspiel seien und sich Kinder daran langsam gewöhnen könnten, ließ Hopkins nicht zu, diese Meinung teilt der Publisher jedenfalls nicht. Auch den Vorwurf von Suchtpotenzial wies die EA-Vertreterin von sich.
Auch in den USA gab es Folgen, denn selbst der von den Republikanern dominierte Senat brachte eine Gesetzesinitiative gegen Lootboxen auf den Weg. Dass sich ein Republikaner dafür verantwortlich zeichnet, ist insofern erstaunlich, weil die konservative US-Partei wirtschaftliche Regulierung hasst wie der Teufel das Weihwasser.
Wie ein Überraschungsei
Nun gab es dazu vor britischen Parlamentariern eine Anhörung und dort machte Kerry Hopkins, Vice President of Legal and Government Affairs bei EA, einige durchaus erstaunliche Aussagen, wie PCGamesN berichtet. Denn Hopkins will Lootboxen nicht als solche bezeichnen, für sie sind solche zufallsgenerierten Käufe eine "Überraschungsmechanik", die man mit Produkten wie Kinderüberraschungseiern vergleichen könne.Ein moralisches Problem hat Hopkins mit Lootboxen nicht, sie meinte vielmehr, dass das ethisch ziemlich einwandfrei sei und auch Spaß mache. Als Glücksspiel sei das aber nicht zu sehen, das hätten laut der EA-Anwältin auch zahlreiche Kommissionen zu diesem Thema festgestellt. Das Argument, dass Lootboxen eine Vorstufe für Glücksspiel seien und sich Kinder daran langsam gewöhnen könnten, ließ Hopkins nicht zu, diese Meinung teilt der Publisher jedenfalls nicht. Auch den Vorwurf von Suchtpotenzial wies die EA-Vertreterin von sich.
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