FIFA ab 18? Neues Jugendschutzgesetz macht Lootboxen zu Glücksspiel
Lootboxen, also Zufallsbelohnungen in Spielen, sind seit bereits längerem umstritten. Für die einen sind sie eine motivierende Art der Itemjagd, für die Unternehmen ein Weg des Geldverdienens und für andere schlichtweg Glücksspiel. In Deutschland werden die Gesetze bald verschärft.
Belohnungen, die man per Lootboxen kaufen kann, sind seit bereits Jahren ein Riesenthema. Zwar haben die einzelnen Publisher diese in den meisten Fällen längst entschärft, doch die Gesetzgeber reagieren nicht immer schnell auf solche Entwicklungen. Die Bundesregierung hat jedenfalls nun eine Reform des Jugendschutzgesetzes verabschiedet.
Wohlgemerkt ist das allerdings kein Gesetz, das ausschließlich Lootboxen anspricht, die Regierung bringt hier eine grundsätzliche Modernisierung des Jugendschutzes auf den Weg und passt ihn an die Zeiten von Internet und Co. an. Denn in der derzeitigen Form ist das Gesetz bereits 20 Jahre alt.
Aber Lootboxen sind eben auch Teil der Überarbeitung. Wie der Spiegel berichtet, werden diese im geplanten Gesetz als "Risiken durch glücksspielähnliche Mechanismen" bezeichnet und das wiederum wird eine Auswirkung auf die Altersfreigabe haben. Denn das, so die Regierung, könne die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen und müsse sich auch in der Alterseinstufung widerspiegeln.
Das geplante Jugendschutzgesetz kommt in der Branche hingegen nicht ganz so gut an: "Mit dem Jugendschutzgesetz verpassen CDU/CSU und SPD ihre Chance, den Jugendmedienschutz in Deutschland endlich in das Digitalzeitalter zu überführen. Statt das Dickicht aus Regelungen und Zuständigkeiten zu verringern und mehr Klarheit sowie zeitgemäße Regeln für Kinder, Eltern und Anbieter zu schaffen, werden Komplexität und Unsicherheit jetzt sogar noch zunehmen", sagte etwa Felix Falk, Geschäftsführer des Spiele-Branchenverbandes Game.
Wohlgemerkt ist das allerdings kein Gesetz, das ausschließlich Lootboxen anspricht, die Regierung bringt hier eine grundsätzliche Modernisierung des Jugendschutzes auf den Weg und passt ihn an die Zeiten von Internet und Co. an. Denn in der derzeitigen Form ist das Gesetz bereits 20 Jahre alt.
Aber Lootboxen sind eben auch Teil der Überarbeitung. Wie der Spiegel berichtet, werden diese im geplanten Gesetz als "Risiken durch glücksspielähnliche Mechanismen" bezeichnet und das wiederum wird eine Auswirkung auf die Altersfreigabe haben. Denn das, so die Regierung, könne die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen und müsse sich auch in der Alterseinstufung widerspiegeln.
Verschärfung per Jugendschutzgesetz
Anwältin Julia Maris erläuterte das gegenüber dem Nachrichtenmagazin: "Onlinespiele oder andere Anwendungen, die Lootboxen oder ähnliche In-Game-Angebote nutzen, würden voraussichtlich mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren klassifiziert werden." Konkret bedeutet das, dass auch ein durch und durch harmloses Spiel wie EAs FIFA künftig in die Kategorie ab 18 Jahren fallen könnte.Das geplante Jugendschutzgesetz kommt in der Branche hingegen nicht ganz so gut an: "Mit dem Jugendschutzgesetz verpassen CDU/CSU und SPD ihre Chance, den Jugendmedienschutz in Deutschland endlich in das Digitalzeitalter zu überführen. Statt das Dickicht aus Regelungen und Zuständigkeiten zu verringern und mehr Klarheit sowie zeitgemäße Regeln für Kinder, Eltern und Anbieter zu schaffen, werden Komplexität und Unsicherheit jetzt sogar noch zunehmen", sagte etwa Felix Falk, Geschäftsführer des Spiele-Branchenverbandes Game.
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