Tim Cook: Schnöde Programmierer-Jobs brauchen keinen Uni-Abschluss
Um als guter Programmierer zu arbeiten, muss man nicht vier Jahre an der Universität verbringen und einen akademischen Abschluss absolvieren. Dies sei aus Sicht des Apple-Chefs Tim Cook eine ziemlich veraltete Sicht auf die moderne Welt. Ein Bachelor-Absolvent ist aus Cooks Sicht oft genug eher überqualifiziert.
Auch im Bereich der Informatik werden die Universitäten immer stärker in die Rolle von Institutionen gedrängt, die für die Berufsausbildung jener Fachkräfte verantwortlich seien, die im Technologiebereich und weit darüber hinaus benötigt werden. Dass dies keine besonders glückliche Konstellation ist, ist im Grunde klar. Denn die Unis können gar nicht so viele Entwickler und Informatiker ausbilden, die in der Wirtschaft benötigt werden und im akademischen Bereich geht es letztlich auch um andere Dinge als häufig im Berufsalltag von Programmierern.
"Ich glaube nicht, dass ein Abschluss nach vier Jahren notwendig ist, um gut programmieren zu können", erklärte Cook gegenüber dem US-Magazin TechCrunch. "Das ist eine alte, traditionalistische Sichtweise." Vielmehr zeige sich, dass Leute, die schon in den unteren Schulklassen mit der Software-Entwicklung in Berührung kommen und ihre Fertigkeiten dann an der Oberstufe weiter ausbauen, problemlos Anwendungen entwickeln können, die beispielsweise in Apples AppStore sehr erfolgreich sind.
Um die Erwartungen des Arbeitgebers dann erfüllen zu können, würde es völlig ausreichen, wenn man einen High School-Abschluss und ein bisschen Erfahrungen drumherum gesammelt hat. Dafür müssten die entsprechenden Unternehmen im Grunde nicht beim knirschenden Konkurrenzkampf um den Pool der Uni-Absolventen mitmachen.
Siehe auch: Tim Cook: Sitzen ist für'n Arsch, Mitarbeiter sollten im Büro stehen
"Ich glaube nicht, dass ein Abschluss nach vier Jahren notwendig ist, um gut programmieren zu können", erklärte Cook gegenüber dem US-Magazin TechCrunch. "Das ist eine alte, traditionalistische Sichtweise." Vielmehr zeige sich, dass Leute, die schon in den unteren Schulklassen mit der Software-Entwicklung in Berührung kommen und ihre Fertigkeiten dann an der Oberstufe weiter ausbauen, problemlos Anwendungen entwickeln können, die beispielsweise in Apples AppStore sehr erfolgreich sind.
Vieles noch sehr traditionell
Wie Cook ausführte, hätten sich die Arbeitsbedingungen in vielen Unternehmen trotz der zahlreichen technologischen Veränderungen ohnehin nicht großartig geändert. Mobile Anwendungen, Augmented Reality oder auch Maschinenlernen seien in vielen Firmen schlicht Fremdwörter und die Beschäftigten werden weiterhin fest an einen Schreibtisch gesetzt.Um die Erwartungen des Arbeitgebers dann erfüllen zu können, würde es völlig ausreichen, wenn man einen High School-Abschluss und ein bisschen Erfahrungen drumherum gesammelt hat. Dafür müssten die entsprechenden Unternehmen im Grunde nicht beim knirschenden Konkurrenzkampf um den Pool der Uni-Absolventen mitmachen.
Siehe auch: Tim Cook: Sitzen ist für'n Arsch, Mitarbeiter sollten im Büro stehen
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Christian Kahle
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