Tim Cook: Wir dulden Rassisten & Co. nicht auf unseren Plattformen
Der Computerkonzern Apple will bestimmte Nutzergruppen am liebsten gar nicht auf seinen Plattformen sehen. Für Leute, die Rassismus und menschenverachtende Verschwörungstheorien propagieren, sei auf Apples Angeboten schlichtweg "kein Platz", stellte der Unternehmenschef Tim Cook klar.
Für gewöhnlich drücken sich prominente Wirtschaftsvertreter bei öffentlichen Auftritten eher diplomatisch aus und sprechen von Werten wie Toleranz und dass man es doch gern sehen würde, wenn sich alle Nutzer mit dem gebührenden Respekt begegnen würden. Insofern ist Cooks klare Stellungnahme - die sich wörtlich gegen Anhänger der so genannten White Supremacy (Weiße Vormachtstellung) und gewalthaltiger Verschwörungstheorien richtet - eine Ausnahme.
Letzteres umschreibt beispielsweise Alex Jones mit seinen Infowars-Publikationen. Dessen krude Thesen reichen von den bekannten Theorien rund um die Terroranschläge am 11. September 2001 bis hin zu Amokläufen an Schulen. Betroffene Eltern, die 2012 ihre Kinder beim Massaker an der Sandy Hook-Grundschule verloren, bezeichnete er beispielsweise als Schauspieler, die mit ihrer Aufführung nur eine Verschärfung der Schusswaffenregulierung erzwingen wollen. Apple sperrte dessen Publikationen im Podcast-Verzeichnis von iTunes und brachte damit einen Stein ins Rollen, durch den Jones auch von diversen anderen Plattformen flog.
Cook betonte auch, dass diese Haltung keineswegs etwas Neues für Apple sei. So habe man beispielsweise schon seit den frühen Tagen von iTunes darauf geachtet, dass im Titel-Katalog keine Inhalte auftauchen, die aus dem White Supremacy-Spektrum stammen. "Warum? Weil es das Richtige ist", sagte Cook und führte weiter aus: "Wir sind überzeugt, dass die Zukunft jenen gehören sollte, die Technologie einsetzen, um eine bessere, inkludierendere und hoffnungsvolle Welt zu gestalten." Urteilsfähigkeit und Moral seien die heiligsten Dinge, die dem Menschen gegeben seien. Und es sei schlicht eine Sünde, die daraus resultierende Verantwortung im Moment der Versuchung beiseitezuschieben, so der Apple-Chef.
Siehe auch: Apple schmeißt Rechtspopulisten Alex Jones aus seinem Verzeichnis
Letzteres umschreibt beispielsweise Alex Jones mit seinen Infowars-Publikationen. Dessen krude Thesen reichen von den bekannten Theorien rund um die Terroranschläge am 11. September 2001 bis hin zu Amokläufen an Schulen. Betroffene Eltern, die 2012 ihre Kinder beim Massaker an der Sandy Hook-Grundschule verloren, bezeichnete er beispielsweise als Schauspieler, die mit ihrer Aufführung nur eine Verschärfung der Schusswaffenregulierung erzwingen wollen. Apple sperrte dessen Publikationen im Podcast-Verzeichnis von iTunes und brachte damit einen Stein ins Rollen, durch den Jones auch von diversen anderen Plattformen flog.
Moral und Verantwortung
"Wir haben nur eine Botschaft für jene, die Hass, Spaltung und Gewalt befördern wollen: Ihr habt keinen Platz auf unseren Plattformen. Ihr findet hier keine Heimat", erklärte Cook, der in New York den Courage Against Hate-Award entgegennahm. Gestiftet wurde der Preis von der Anti-Defamation League, die ursprünglich für den Kampf gegen Antisemitismus gegründet wurde und inzwischen ein breiteres Spektrum abdeckt.Cook betonte auch, dass diese Haltung keineswegs etwas Neues für Apple sei. So habe man beispielsweise schon seit den frühen Tagen von iTunes darauf geachtet, dass im Titel-Katalog keine Inhalte auftauchen, die aus dem White Supremacy-Spektrum stammen. "Warum? Weil es das Richtige ist", sagte Cook und führte weiter aus: "Wir sind überzeugt, dass die Zukunft jenen gehören sollte, die Technologie einsetzen, um eine bessere, inkludierendere und hoffnungsvolle Welt zu gestalten." Urteilsfähigkeit und Moral seien die heiligsten Dinge, die dem Menschen gegeben seien. Und es sei schlicht eine Sünde, die daraus resultierende Verantwortung im Moment der Versuchung beiseitezuschieben, so der Apple-Chef.
Siehe auch: Apple schmeißt Rechtspopulisten Alex Jones aus seinem Verzeichnis
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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