EU-Forderung: Android bekommt Browser- und Suchmaschinen-Wahl
Google startet jetzt, wie bereits im März angekündigt, ein wichtiges Update für Android-Nutzer. Darin enthalten sind Änderungen, die die EU-Kommission nach dem langen Streit mit Google bezüglich einer deutlicheren Wahl-Möglichkeit für Browser und Suchmaschine durchgesetzt hat.
Infografik: Google, die Miliarden-Marke
Wie der Konzern jetzt mitteilt, wird die Aktualisierung ab sofort an alle Android-Nutzer automatisch verteilt. Man rechnet damit, dass die Verteilung innerhalb einiger Wochen abgeschlossen sein wird. Nachdem das Update aufgespielt wurde, erhält jeder Anwender beim nächsten Öffnen der Google Play Store-App einen Bildschirm angezeigt, der einen zur Auswahl eines Browsers aufruft. Angezeigt werden dann verschiedene Webbrowser, die man sich für das Tablet oder Smartphone installieren kann - wie Microsoft Edge, Firefox oder Opera.
Diese Anzeige der Alternativen war von der EU-Kommission gefordert worden. Wobei Google jetzt noch einmal betont, dass Android-Nutzer schon immer in der Lage waren, sich weitere Browser dazuzuinstallieren und Android allgemein und auch für die Suchmaschine im speziellen über die Einstellungen zu individualisieren.
Über das Benutzermenü der Store App wird die Auswahl angezeigt
Die Reihenfolge der angezeigten Browser- und Suchmaschinen-Alternative soll variiert werden, so dass nicht der Eindruck einer Vorauswahl entsteht. Insgesamt werden jeweils fünf Alternativen aufgezeigt, wobei Google in der Liste bereits installierte Apps mit einschließt und dann weitere, nicht bereits auf dem Gerät installierte, aufgrund ihrer Beliebtheit im Store mit aufgenommen hat und in zufälliger Reihenfolge anzeigt.
Für Google dürfte der Streit mit der EU damit vorerst beendet sein. Auch Microsoft hatte schon ein ähnliches Prozedere durchlaufen müssen und für Windows eine Browser-Auswahl im Setup eingefügt.
Siehe auch:
Infografik: Google, die Miliarden-Marke
Wie der Konzern jetzt mitteilt, wird die Aktualisierung ab sofort an alle Android-Nutzer automatisch verteilt. Man rechnet damit, dass die Verteilung innerhalb einiger Wochen abgeschlossen sein wird. Nachdem das Update aufgespielt wurde, erhält jeder Anwender beim nächsten Öffnen der Google Play Store-App einen Bildschirm angezeigt, der einen zur Auswahl eines Browsers aufruft. Angezeigt werden dann verschiedene Webbrowser, die man sich für das Tablet oder Smartphone installieren kann - wie Microsoft Edge, Firefox oder Opera.
Forderung der EU
Gleiches gilt für eine Auswahlseite für Suchmaschinen. Hierbei zeigt die App dann neben Google zum Beispiel DuckDuckGo oder Qwant an.Diese Anzeige der Alternativen war von der EU-Kommission gefordert worden. Wobei Google jetzt noch einmal betont, dass Android-Nutzer schon immer in der Lage waren, sich weitere Browser dazuzuinstallieren und Android allgemein und auch für die Suchmaschine im speziellen über die Einstellungen zu individualisieren.
Über das Benutzermenü der Store App wird die Auswahl angezeigt
Die Reihenfolge der angezeigten Browser- und Suchmaschinen-Alternative soll variiert werden, so dass nicht der Eindruck einer Vorauswahl entsteht. Insgesamt werden jeweils fünf Alternativen aufgezeigt, wobei Google in der Liste bereits installierte Apps mit einschließt und dann weitere, nicht bereits auf dem Gerät installierte, aufgrund ihrer Beliebtheit im Store mit aufgenommen hat und in zufälliger Reihenfolge anzeigt.
Für Google dürfte der Streit mit der EU damit vorerst beendet sein. Auch Microsoft hatte schon ein ähnliches Prozedere durchlaufen müssen und für Windows eine Browser-Auswahl im Setup eingefügt.
Siehe auch:
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