Google lernt von Microsoft:
Android-Updates bald modular via Play Store
Google hat tatsächlich begonnen, Systemupdates für Android nicht mehr ausschließlich in Form von großen Paketen zu verteilen. Stattdessen erhielten erste Anwender jüngst zum ersten Mal erheblich kleinere Updates, mit denen Google offenbar eine tiefgreifend neue Methode der Aktualisierung von Android testet.
Bemühungen, Android modularer zu gestalten, um die Produktpflege zu erleichtern, gibt es schon recht lange. Jüngst tauchten Beweise für neue Pläne des Internetkonzerns auf, laut denen zumindest bestimmte Updates künftig über den Google Play Store ausgeliefert werden sollen. Diese würden nur bestimmte Teile des Betriebssystems betreffen und dafür sorgen, dass man nicht mehr grundsätzlich nur über die Einstellungen von Android Updates erhält, die hunderte Megabyte oder gar mehrere Gigabyte groß sind.
Noch ist nicht ganz klar, wie der von den Pixel-Nutzern bei der Android Q Beta 2 beobachtete Update-Prozess funktioniert. Der Vorteil scheint primär darin zu bestehen, dass Android selbst auch aktualisiert werden kann, ohne auf größere Update-Pakete zu warten. Vermutlich basiert das Ganze auf den sogenannten APEX-Packages.
Die APEX-Packages sind bereits Teil der Android Q Beta 2 und ermöglichen die Aktualisierung von bisher sechs wichtigen Systembibliotheken in Android unabhängig von den wohl weiterhin üblichen großen Update-Paketen. Laut XDA-Developers werden die Gerätehersteller künftig verpflichtet, die Installation von APEX-Paketen zu ermöglichen, die über den Play Store ausgeliefert werden sollen. Die Neuerungen bleiben somit nicht auf Googles hauseigene Pixel-Geräte beschränkt, sondern werden mit Android Q auch bei den Smartphones anderer Hersteller zum Standard.
Pixel-Smartphones erhalten erste APEX-Packages
Wie jetzt einige Tester der kürzlich veröffentlichten Android "Q" Beta 2 auf Pixel-Smartphones bei Reddit berichten, hat Google bei ihren Geräten vor kurzem ein "Google System Update" installieren lassen, das anscheinend über den Play Store ausgeliefert wurde. Dabei wurden sie zunächst auf eine entsprechende Benachrichtigung aufmerksam, die sich allerdings weder an- noch wegklicken ließ. Nach der Installation des Updates starteten die betroffenen Geräte dann neu - ähnlich wie es Windows-Nutzer auch gewohnt sind.Noch ist nicht ganz klar, wie der von den Pixel-Nutzern bei der Android Q Beta 2 beobachtete Update-Prozess funktioniert. Der Vorteil scheint primär darin zu bestehen, dass Android selbst auch aktualisiert werden kann, ohne auf größere Update-Pakete zu warten. Vermutlich basiert das Ganze auf den sogenannten APEX-Packages.
Die APEX-Packages sind bereits Teil der Android Q Beta 2 und ermöglichen die Aktualisierung von bisher sechs wichtigen Systembibliotheken in Android unabhängig von den wohl weiterhin üblichen großen Update-Paketen. Laut XDA-Developers werden die Gerätehersteller künftig verpflichtet, die Installation von APEX-Paketen zu ermöglichen, die über den Play Store ausgeliefert werden sollen. Die Neuerungen bleiben somit nicht auf Googles hauseigene Pixel-Geräte beschränkt, sondern werden mit Android Q auch bei den Smartphones anderer Hersteller zum Standard.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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