Android: Auktion der Suchmaschinen-Plätze bringt Überraschendes

Geschäft, Geld, Lootbox, Schatzkiste Bildquelle: Alexas_Fotos
Die Auflage der EU-Kommission, alternative Suchmaschinen-Anbieter auf Android zuzulassen, lässt sich Google ordentlich vergolden. Die erste Versteigerungs-Runde für Plätze auf dem Auswahlbildschirm ist jetzt abgeschlossen. Der Betreiber der Android-Plattform hat nun veröffentlicht, welche Wettbewerber in den jeweiligen Märkten die höchsten Gebote abgegeben haben. Und hier kam es durchaus zu recht überraschenden Ergebnissen. Denn in den meisten Ländern versucht sich DuckDuckGo ganz vorn zu platzieren, während ein recht finanzkräftiger Konzern wie Microsoft gar nicht erst groß versucht, auf der Mobile-Plattform eine größere Rolle zu spielen.

DuckDuckGo gehört in allen Ländern, in denen Google die Wahlmöglichkeit anbieten wird, zu den drei Meistbietenden. Microsofts Bing ist in Großbritannien dabei, während es in allen anderen Ländern nicht auftaucht. Dafür ist der kanadische Anbieter Infospace groß mit dabei und hofft hier offenbar ebenso, ein Stück weit aus der Nische herauszukommen. Und während im osteuropäischen Raum der russische Suchmaschinenbetreiber Yandex ordentlich mitbietet, ist es in den deutschsprachigen Märkten die United Internet-Tochter GMX.

Einmal viele Nutzer bitte

Der Auswahl-Bildschirm wird ähnlich funktionieren, wie man es unter Windows bereits bei Browsern erlebt hatte. Bei der Einrichtung eines neuen Gerätes werden die Nutzer hier darüber informiert, dass es neben der Google-Suche noch diverse andere Angebote gibt. Und von diesen steht eine Auswahl auch direkt zur Wahl bereit. Da Android aktuell die mit Abstand größte Plattform ist, dürfte sich eine Platzierung in dieser Liste gerade bei den kleineren Anbietern ordentlich in den Nutzerzahlen niederschlagen.

Das gesamte Bieterverfahren geht auf eine entsprechende Auflage der EU-Kommission aus dem vergangenen Sommer zurück. Die enge kartellhafte Verzahnung zwischen der dominierenden Computing-Plattform und der marktbeherrschenden Suchmaschine wurde als Verletzung des Wettbewerbsrechts eingestuft. Die Auswahl-Möglichkeit muss nun ab dem kommenden März angeboten werden.

Siehe auch: EU erzwingt Suchmaschinen-Auswahl unter Android - Google kassiert Geschäft, Geld, Lootbox, Schatzkiste Geschäft, Geld, Lootbox, Schatzkiste Alexas_Fotos
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