Microsoft erforscht auch mit Chinas Militär KI-Technik für Überwachung

Datenschutz, überwachung, Menschen, Menschenmenge, Menge Bildquelle: Public Domain
Während auch bei Microsoft intern über bestimmte Projekte diskutiert wurde, die in Zusammenarbeit mit dem US-Militär durchgeführt werden sollen, hat der Redmonder Konzern noch ganz andere Kooperationen durchgezogen. Man arbeitet durchaus auch mit chinesischen Militärs an KI-Systemen, die eine verbesserte Überwachung ermöglichen. Im vergangenen Jahr wurden allein drei Forschungs-Papers veröffentlicht, die von Mitarbeitern von Microsoft Research und der Universität der chinesischen Streitkräfte gemeinsam geschrieben wurden. Das geht aus einem Bericht der Irish Times hervor. Der Gegenstand der Forschung ist für Experten eine ziemlich eindeutige Sache: Es geht um KI-Technologien, die sich ziemlich direkt gegen die chinesische Bevölkerung richten werden.

"Die Regierung nutzt solche Technologien, um Überwachungssysteme zu entwickeln und Minderheiten zu kontrollieren", erklärte Samm Sacks, eine Expertin für chinesische Politik in diesem Bereich. Eines der Forschungsprojekte befasste sich beispielsweise mit einer tiefergehenden Gesichtserkennung. Ziel ist es hier, anhand einer wachsenden Datenlage Karten über bestimmte Entwicklungen in einem bestimmten Bereich zu zeichnen. So lassen sich beispielsweise Gegenden erkennen, in denen besonders viele unzufriedene Menschen herumlaufen.

Auf den ersten Blick unverfänglich

In einem anderen Fall ging es um Prognosemodelle für Orte, die nicht von einer Kameraüberwachung erfasst sind. Anhand der Bilddaten aus anderen Sektoren in der Umgebung könnte hier abgeschätzt werden, was im unbeobachteten Bereich vor sich geht. Hinzu kommt die Entwicklung von Algorithmen, die Inhalte von Texten besser verstehen können als bisherige Verfahren.

Auf den ersten Blick wirken die Verfahren erst einmal unverfänglich und sie könnten auch für ziemlich sinnvolle Dinge eingesetzt werden. Allerdings werden sie eben in Kooperation mit einer Militär-Universität erforscht und damit liegt eine direkte Verbindung zu den chinesischen Geheimdiensten auf der Hand. Und diese werden die Technologien mit Sicherheit einsetzen, um ein dichteres Netz der automatisierten Überwachung aufzubauen.

Laut Microsoft würden die Forscher der Research-Abteilung keineswegs gezielt an schädlichen Technologien arbeiten, sondern mit Wissenschaftlern aus aller Welt kooperieren, um "unser Verständnis der Technik" immer weiter zu vertiefen. Und die gemeinsam mit den chinesischen Partnern durchgeführten stünden komplett im Einklang mit den eigenen Prinzipien sowie den gesetzlichen Regelungen, hieß es weiter.

Siehe auch: Microsoft-CEO lässt sich wegen HoloLens-Militär-Deal nicht erpressen Datenschutz, überwachung, Menschen, Menschenmenge, Menge Datenschutz, überwachung, Menschen, Menschenmenge, Menge Public Domain
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