Trotzig: EA knickt beim Streit um Echtgeld-Handel in Fifa-Titeln doch ein
Gegen ein Verbot der zuständigen Behörden in Belgien hatte EA in Fifa-Titeln weiter Lootboxen gegen echtes Geld verkauft und damit eine Eskalation riskiert. Jetzt scheint der Entwickler aber doch einzuknicken. "Nach weiteren Diskussionen" sei man zu dem Schluss gekommen, das beanstandete Feature nun doch aus allen Spielen zu entfernen - und zwar noch im Januar.
Wie EA nun aber in einer Erklärung unter der Überschrift "Fifa Points in Belgien" (via heise) schreibt, habe man sich "nach weiteren Diskussionen mit den belgischen Behörden dazu entschieden", die sogenannten Fifa Points - eine gegen Echtgeld erhältliche Ingame-Währung - nicht mehr in Belgien anzubieten. Die entsprechenden Änderungen sollen in allen Fifa-Spielen für Konsolen und PC bis zum 31. Januar umgesetzt sein - dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die belgischen Behörden den Publisher nach dem langen Hin und Her zu schnellem Handeln angeregt hatten.
Die Aussagen des Publishers können im Hinblick auf die sehr klare Rechtslage in Belgien durchaus als trotziger Seitenhieb gegen Regelungen verstanden werden, die dem Konzern bei seiner aktuellen Ausrichtung sauer aufstoßen. Da darf es auch nicht verwundern, dass die Meldung mit einem Kommentar schließt, der sich wohl klar an die Aktionäre des Unternehmens richtet: "Die Anpassungen werden auf unsere finanzielle Leistung (...) keinen Einfluss haben", so EA.
Man kann es ja mal versuchen: Auf die Brust geklopft und dann eingeknickt
Ende letzten Jahres konnten wir unter der Überschrift "Streit eskaliert: EA weigert sich, in Belgien Lootboxen zu entfernen" darüber berichten, dass sich der Publisher standhaft geweigert hatte, den Anweisungen der belgischen Behörden Folge zu leisten, die den Handel von Lootboxen für Echtgeld als illegal eingestuft hatten. Der Aufstand gegen diese Regelung führte dazu, dass EAs Verhalten Gegenstand einer strafrechtlichen Untersuchung wurde. Die Brüsseler Staatsanwaltschaft hatte zu entscheiden, ob der Fall vor Gericht behandelt werden sollte.Wie EA nun aber in einer Erklärung unter der Überschrift "Fifa Points in Belgien" (via heise) schreibt, habe man sich "nach weiteren Diskussionen mit den belgischen Behörden dazu entschieden", die sogenannten Fifa Points - eine gegen Echtgeld erhältliche Ingame-Währung - nicht mehr in Belgien anzubieten. Die entsprechenden Änderungen sollen in allen Fifa-Spielen für Konsolen und PC bis zum 31. Januar umgesetzt sein - dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die belgischen Behörden den Publisher nach dem langen Hin und Her zu schnellem Handeln angeregt hatten.
Trotzdem weiter trotzig
Auch wenn sich EA jetzt dazu entschlossen hat - oder dazu bewegt wurde - die Änderungen vorzunehmen, macht man sehr deutlich, dass man weiter versuchen werde, solche und ähnliche Konzepte in Spiele zu integrieren. "Auch wenn wir uns dazu entschieden haben, diese Anpassungen vorzunehmen, stimmen wir der Rechtsauffassung der belgischen Behörden nicht zu." Wie der Konzern weiter schreibt, werde man weiter versuchen "mehr Klarheit in dieser Angelegenheit zu erreichen".Die Aussagen des Publishers können im Hinblick auf die sehr klare Rechtslage in Belgien durchaus als trotziger Seitenhieb gegen Regelungen verstanden werden, die dem Konzern bei seiner aktuellen Ausrichtung sauer aufstoßen. Da darf es auch nicht verwundern, dass die Meldung mit einem Kommentar schließt, der sich wohl klar an die Aktionäre des Unternehmens richtet: "Die Anpassungen werden auf unsere finanzielle Leistung (...) keinen Einfluss haben", so EA.
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