E-Sports: Mesut Özil will sein eigenes FIFA-Profi-Team aufbauen

PlayStation 4, PS4, Fifa, Gamer Bildquelle: Jan Va?ek/CC0
Die E-Sport-Szene bekommt jetzt prominente Unterstützung: Der ehemalige Nationalspieler Mesut Özil wird seine eigene Profi-Mannschaft für Turniere gründen, auf denen die Teilnehmer in der Spielereihe FIFA gegeneinander antreten. Das neue "Team Özil" soll zukünftig bei allen großen Events auf nationaler und internationaler Ebene antreten. Damit die dafür benötigte Qualität im Team vorhanden ist, wird aktuell weltweit nach passenden Mitgliedern gesucht. Da der Profi-Fußballer allerdings wahrscheinlich keine Zeit haben wird, das komplette Management selbst zu bewerkstelligen, erfolgt der Praxisbetrieb in Kooperation mit der Agentur eSportsReputation. Weitergehende Informationen sind aktuell aber noch nicht verfügbar, da ja überhaupt erst einmal Spieler gefunden werden müssen, mit denen man arbeitet.

Mesut Özil steht aktuell beim Londoner Premier League-Verein Arsenal F.C. unter Vertrag. Verbindungen zu den virtuellen Fußballwelten gibt es aber ebenso schon länger. So findet in London aktuell der FIFA Interactive World Cup (FIWC) statt, der in Kooperation des Weltfußballverbandes FIFA mit dem Gaming-Unternehmen EA Sports durchgeführt wird. Die Veranstaltung wird von Özil als Botschafter in der Öffentlichkeit vertreten.

Team-Bildung ist nicht trivial

Auch wenn der E-Sporty-Bereich natürlich noch lange nicht so festen Strukturen unterliegt wie der richtige Fußball, ist es im höherklassigen Turnierbereich doch trotzdem nicht möglich, einfach ein neues Team zusammenzustellen und dieses erfolgreich agieren zu lassen. Denn gerade im FIFA-Bereich ist die Professionalisierung schon ein gutes Stück vorangeschritten.

Die meisten sehr guten Gamer stehen hier längst unter Vertrag und müssen entsprechend bei anderen Teams abgeworben werden. Entsprechend wird der Aufbau einer neuen Mannschaft durchaus einiges an Geld kosten. Dann aber kann sich die Sache mit der Zeit durchaus auch rentieren - beim Turnier in London werden jetzt beispielsweise 400.000 Dollar an Preisgeldern ausgeschüttet. Hinzu kommen für die einzelnen Teams dann natürlich auch noch Werbeeinnahmen von Sponsoren.


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