Trotzig: EA knickt beim Streit um Echtgeld-Handel in Fifa-Titeln doch ein

Gegen ein Verbot der zuständigen Behörden in Belgien hatte EA in Fifa-Titeln weiter Lootboxen gegen echtes Geld verkauft und damit eine Eskalation riskiert. Jetzt scheint der Entwickler aber doch einzuknicken. "Nach weiteren Diskussionen" sei man zu ... mehr... Geschäft, Geld, Lootbox, Schatzkiste Bildquelle: Alexas_Fotos Geschäft, Geld, Lootbox, Schatzkiste Geschäft, Geld, Lootbox, Schatzkiste Alexas_Fotos

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Belgien ist hier vorbildlich - eine solche Regelung brauchen wir dringend international. Einerseits wegen des Glücksspiel-Aspekts, andererseits einfach, weil Lootboxen eine Pest sind, die jeglicher ehrlichen Wertschöpfung widerspricht.
 
@eN-t: Weltweit wird schwer aber Europa könnte das zumindest für sich Festlegen, zumindest wäre das ein Anfang.
 
@Freddy2712: Ich finde es lustig wie sich hier alle über einen staatlichen Eingriff freuen. Und keiner stellt sich die Frage, ob man bei Lootboxen dann Schluss macht, oder ob da ein Präzedenzfall geschaffen wird und wir auch bei Spielinhalten zukünftig Eingriffe sehen werden. Ist in Deutschland ja nun auch nichts ungewöhnliches. Dann muss für die USK Freigabe hier Blut entfernt werden, da wird ne weibliche Brust zensiert und irgendwann werden Menschen wieder durch Roboter ersetzt, wie damals bei Turok. Und dann motzen alle über den Staat, nur dass dem Euer "Shitstorm" am A**** vorbei geht.
 
@LotuSan: Wir leben eben nicht im Neoliberalismus sondern in der Zeit der Demokratie. Und in einer Demokratie hat unser Vertreter, der Staat, das letzte Wort.
 
@eN-t: Was für ein Glücksspiel-Aspekt? Das fällt unter Gewinnspiel, was vollkommen in Ordnung ist. Sonst müsste man generell alles verbieten, wie booster packs von trading card games, panini sticker, Mc Donald's monopoly, losbuden auf Kirmes usw.
 
EA.... steht schon seit Langem für "Echt A*****och". Anders kann man das Gebaren dieses Konzerns nicht mehr umschreiben. Profitgier über alles!
 
International? Wird es niemals geben. Auch in Deutschland wird es dafür kein Verbot geben, da bin ich mir sicher!
 
@scriptease: Der Verbraucherschutz in Deutschland ist eigentlich gut, normalerweise wäre es sehr typisch für Deutschland, bei so einem Gesetz Vorreiter zu sein. Zu dumm nur, dass es um ein Internet Thema geht. Kennt und kapiert keiner in der Politik.
 
@xxMSIxx: Hin- oder her...es ändert sich nichts! Das Thema ist schon seit Jahren aktuell und unsere Politik ist dafür bekannt, nicht zu arbeiten ^^
 
@scriptease:
Axso Lootboxen sind seit Jahren bekannt. Dessen Umsatz auch seit Jahren so Hoch.

Diese Pauschalisierungen es ändert sich je nichts, ist einfach falsch und füttert die Ahnungslosen.

Belgien zeigt doch das sich was ändern kann. Oder sind belgische Politiker anders als deutsche?

Lootboxen erfülllen klassische Glücksspielmechaniken. Es kann nur auf zwei Möglichkeiten hinauslaufen, das diese Tatsache von immer mehr Menschen anerkannt wird oder Gesetze angepasst werden.
 
@Andy2019: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich erinnere mich noch damals an Diablo 3..was war das ein Ärger in der Community. Haben sie ja dann auch deaktiviert (den Handel).
 
@xxMSIxx: das ist kein Thema für den Verbraucherschutz... Gewinnspiele gibt es überall nicht nur im Internet, siehe trading card games wie Pokémon, Yu-Gi-Oh, usw, oder panini WM sticker oder Mc Donald's Monopoly oder die ganzen Lo-Buden auf der Kirmes. Sollen wir dann alles verbieten?
 
Einfach eine Strafe verhängen die um einiges höher als der weltweite Umsatz mit dem Spiel ist und die machen es garantiert nie wieder.
Keiner.
 
@P-A-O: sehe ich auch so. Es muss denen finanziell richtig weh tun, dann kapieren es diese geldgierigen Geier.
 
@Warhold:
geldgierigen Geier. Jedes Unternehmen muss wirtschaftlich denken. Natürlich ist es in ihrem Interesse das best mögliche zu erwirtschaften. Das hat nichts mit Geldgier zu tun sondern mit gesunden Menschenverstand.

Hier steht die Politik in Verantwortung die passenden Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.
 
@Andy2019: Gundlegend Falsch. Oder möchtest du in einer extremistischen Gesellschaft aufwachen? Ich nicht. Gewinn ist noch in Ordnung da sagt ja auch niemand was. Aber Gier ist Maximal. Also auch Maximalgewinn. Das kommt nie gut an. Wenn ich den Unterschied von heute und früher sehe stehen mir einfach die Haare zu berge. Früher hat man auf ein Produkt sauber 10 % Gewinn berechnet während man heute bei 100 % Gewinn erst anfängt und bei 10.000% noch nicht mal aufhört und sogar sagt wenn das Produkt schon bei tests und umfragen nicht mehr als 20 % Gewinn abwirft dann Produzieren wir es erst gar nicht. Obwohl trozdem man damit Leben könnte und Arbeitsplätze schaffen könnte und trozdem Gewinne für alle einfahren könnte. So wird dies heute abgelehnt. Einfach nur wiederliche Gier!
 
@MancusNemo:
Wenn du auf die Frage antwortest das du bei selben Bedingungen ein schlechter bezahlten Jobangebot annehmen würdest, dann können wir darüber weiter sprechen.

Ansonsten werden hier Moralvorstellung an Unternehmen angewandt, welches für sich selber noch nicht eingehalten werden.

Deine Subjekte Wahrnehmung ist völlig an den Haaren herbei gezogen. Natürlich muss ein Unternehmen Gewinn erwirtschaften, tut es nicht, dann wird es ausstreben. Und deine 10% bis xxxx% is reine Stimmungsmache. Sicherlich gibt es Unternehmen die außergewöhnlich hohe Margen haben, z.b. Apple, aber viele stehen unter dem Konkurrenzdruck, und man weiß Geiz ist geil.
Google mal nach Gewinn je Fahrzeug bei Autoherstellern. VW z.b. hat dort pro Fahrzeug ein Gewinn von <2%.

Die Formel ist in der Regel ganz einfach, verlangst du zuwenig stirbst du, verlangst du zuviel wird dich deine Konkurrenz überflügeln. Es gibt nur sehr sehr wenige Unternehmen die sich letzterem entziehen können (Apple, Porsche und co), Aber die Unternehmen wäre auch auch selten dämlich nicht den Preis zu verlangen, was der Kunde bereit ist zu zahlen.

"Obwohl trozdem man damit Leben könnte und Arbeitsplätze schaffen könnte und trozdem Gewinne für alle einfahren könnte."

Und da täuscht du dich gewaltig. Zeitlich zeugt das für wenig Verständnis was sich dahinter alles verbirgt. Mit den Margen müssen viele Sachen bezahlt werden, Mieten, Gehälter, Arbeitsplätze und und und.
 
@MancusNemo: das Problem liegt am, zumindest für mich Unwort der vergangenen Jahre.
Wachstum.
Es muss endlich schluss sein mit dem Märchen von Wachstum, Wachstum, Wachstum. Wenn eine AG etwas erfindet was jeder Mensch ein mal täglich benötigt, sich ein mal täglich leisten kann weil es z.B. einen Euro kostet und weniger als einen Cent in der Produktion dann sehen die Zahlen im ersten Jahr blendent aus. Macht ja sonst niemand 7Mrd. täglich. Spätestens im zweiten Jahr muss sich aber was ändern damit aus den 7Mrd. am Tag 7,1 werden. Ansonsten macht sich Weltuntergangsstimmung an den Märkten auf. Und genau diesen Praktiken muss mit aller Gewalt ein Riegen vorgeschoben werden. Von mir aus können AG, die ja defacto niemandem und jeden gehören so viel Steuern und Gehälter zahlen dass am Ende kein Gewinn übrig bleibt. Wer dort arbeitet soll gut verdienen.
 
@Andy2019: Dann renn weiter hinter dem Neoliberalismus her der dir den Scheiß eingetrichtert hat. Ich hab eine Ausbildung als Bürokaufmann gemacht und da hat sich in der Ausbildung niemand getraut hinzustellen und zu sagen wir nehmen jetzt 100 % Gewinn. Weil es einen Kaufmannethos früher mal gab. Und wer sich nicht daran gehalten hatte wurde von allen anderen Konkurenten gnadelnos platt gemacht. Aber hey heut haben wir den Neoliberalismus ausgerufen scheiß auf Regeln und Moral und lass uns die Kunden ausbeuten und bescheißen bis die Balken Brechen. Aber das das nicht gut gehen kann will keiner hören. Ich sehe schon den knall der Angeblich nie kommen wird ... Und dann in ferner Zukunft treffen doch all meine vorhersagen ein. Aber dann war es ja nur Standart. Zu oft schon gehört ....
 
@P-A-O: Yup oder schau dir mal einen Petrischalt mit Bakterien an. Da ist das genauso. Es gibt nicht ewig viel Platz und auch nicht ewig Futter. Daher weiß auch jeder das es nicht Unbegrenzt viele Bakterien in einer Petrischale geben kann. Komisch das das auf dem Markt dann plözlich niemand verstehen will. Obwohl es absout vergleichbar ist.

Begrenzte anzahl Menschen, begrenzte menge Geld, begrenzte Resourcen, selbst die Bedürfnisse haben eine Mengenbegrenzung und der Lebensraum ist auch begrenzt. Wie kann man da glabuen, dass es unbegrenzten Wachstum gibt?
 
@MancusNemo:
"Und dann in ferner Zukunft treffen doch all meine vorhersagen ein."
Also bist du ein Orakel? Und natürlich der Einzige Mensch auf Erden der die reine Wahrheit erkannt hast

Du argumentierst nicht objektive sondern führst deine Argumentation emotional.
* Ich bin indoktriniert
* Scheiß Neoliberalismus
* Scheißt auf Regel und Moral
* lass uns die Kunden ausbeuten und bescheißen
* Aber das das nicht gut gehen kann will keiner hören

Fass doch als erstes an deine eigene Nase. Ich versuche hier kein Standpunkt meiner Überzeugen kundzutun sondern betrachte schlicht die Welt wie sie einfach ist. Ich habe nicht gesagt das ich das gut oder schlecht finde.

* Scheißt auf Regel und Moral:
1) Regel sind da um eingehalten zu werden, verstößt man gegen diese wird dies dementsprechend bestraft. Nur weil du vielleicht ein Paar Fälle kennst du vielleicht der verantwortliche nicht herangezogen wurde, ist das noch lange kein Argument dafür das Regel allgemein nicht eingehalten werden. Ich kann dir gegenteilig tausende Beispiele nennen wo dies der Fall ist. Interessanter in diesem Zusammenhang nicht ob Regeln eingehalten werden, sondern ob diese Regel fair sind. Das ist aber eine ganz andere Thematik.
2) Was ist bitte Moral? Und welche von den Millionen Moralvorstellungen die auf der Welt existieren ist den die richtige? Wessen Moral ist den anderen Überlegen? Jegliche Argumentationskette auf Basis von Moral ist nichtig, da es schlicht nicht die Moral gibt.
Was wir aber sicherlich haben ist eine Art Moralvorstellung oder das was wir als Gesellschaft für moralisch empfinden. Daraus resultieren Regeln, siehe 1)
Kurz. Auf die Regeln kommt es an, nicht auf die Moral. Wobei Moral natürlich Einfluss auf die Regeln hat.

* lass uns die Kunden ausbeuten und bescheißen:
Kein Mensch, jedenfalls hier in Deutschland, zwingt dich irgendwas zu Kaufen oder dich bescheißen zu lassen. Du tust so, als ob anderes garnicht existiere.
Du hast eine sehr eingeschränkte Sicht auf diesen Sachverhalt...
 
@MancusNemo:
Das unbegrenzten Wachstum ist wie P-O-A bezeichnet ein Unwort, aus meinen Augen aber aus anderen Gründen. Dein Vergleich mit der Petrischale ist bedingt geeignet. Wirtschaftlicher Wachstum ist in starker Abhängigkeit des wirtschaftlichen System welches dominiert.
Es gibt grundsätzlich zwei Gründe warum ein Wachstum so wichtig ist.
1) Inflation. Bei einer angestrebten Inflation von 2% muss ein Unternehmen ein Wachstum von 2% haben um seine jetzige Größe zu halten. alles zwischen 0-2% ist zwar in Zahlen ein Wachstum in Wirklichkeit aber ein Rückgang.
2) Fortschritt. Wir werden halt von Generation zu Generation besser in dem was wir tun, effizienter, schneller und etc. Das spiegelt sich natürlich im Wachstum wieder. D.h. bei einer Inflation von 0% und einen Wachstum von 0% hat das Unternehmen auch ein Problem, da es keinen Fortschritt erzielt hat.

Also nur weil Wachstum drin steht, heißt es noch lange nicht das ein tatsächlicher Wachstum stattgefunden. Und berücksichtigt man Punkt 1 und 2 ist unendlicher Wachstum möglich. Er wird es durchbrochen wenn wir keine Inflation und keinen Fortschritt mehr haben. Beides ist in ferner Zukunft nicht abzusehen.

Ob man das System nun mag oder nicht, kann jeder für sich entscheiden. Fakt ist aber das dies System bisher zu einem noch nie dagewesen Wohlstand geführt hat.
 
@P-A-O: Und am besten noch eine saftige Zwangsspende an eine Glücksspielsicht-Stiftung verhängen.
 
Schade, dass diese ganze "Beutebox"-Debatte am meisten befeuert wird von Leuten, denen es nicht um das Thema Glücksspiel bzw. Suchtgefahr geht, sondern die einfach nur die Items aus der Lootbox haben wollen ohne zu bezahlen. Und die denken dann: Wenn die Lootbox verboten wird, kommen die Inhalte ja einfach so ins Spiel. Und das ist der Denkfehler. Lootboxen, Microtransaktionen, Ingame-Shop, etc. sind Teil der Spielefinanzierung. Und wenn ich keine Lootboxen mehr verkaufen darf, sinkt das Budget für die Spieleentwicklung. Und hinsichtlich spezieller Items in Lootboxen oder in Ingame-Shops. Ohne Shop oder Box würde man diese Items größtenteils eben NICHT "einfach so" im Spiel bekommen. Gerade bei länger laufenden Spielen wie MMO oder so werden Shop-Items nur deshalb erstellt, weil man sie verkaufen kann. Der geplante Verkauf liefert das Budget, damit man Entwickler bezahlt, extra Items zu schaffen, die man dann verkauft.
Und ja, dass ist nicht immer so; es gibt schlechtere und bessere Zusatzitems in Boxen/Shops. Aber es ist nicht die Aufgabe der Justiz, die Qualität zu bewerten, sondern hier geht es um Suchtproblematik.
Ich habe das Gefühl, diese beiden Themen vermischen sich bei dieser Diskussion immer.
 
Ein Spiel verkauft sich im Zweistelligen Millionbereich. Sagen wir 10.000.000 mal, was sicher nicht unüblich für die meisten Triple A Releases sein dürfte. Das Spiel kostet 60€ - Mega Ultra Super Duper Deluxe Ultimate 250€ Editionen außen vor.

10.000.000 * 60 => 600.000.000€(!)

Das Spiel bietet nun Güter digitaler Art an.

Ein Skin, 20€ - Arbeitsaufwand vermutlich 1-5 Tage je nach Qualität und Toolset. Behaupten wir mal 10% der Spielerschaft würde diesen kaufen.

1.000.000 * 20 = 20.000.000€(!) für eine handvoll Manntage.

Nun gibt es noch die 5€ Artikel oder die 1€ 'Dots', die sich Aufgrund ihrer Preise noch mal besser verkaufen, da die Hemmschwelle deutlich niedriger ist. Sagen wir 30% der Spielerschaft greifen zu. Dieser 'Güter' sind in ihrem Aufwand vermutlich meist in unter einem Manntag erledigt.

3.000.000 * 1€ = 3.000.000€.
3.000.000 * 5€ = 15.000.000€.

Ich hoffe dir wird etwas klar, wenn du über diese Zahlen nachdenkst und ich bete, dass deine Antwort nicht lautet "Aber die Devs und Publisher BRAUCHEN das Geld um sich gegenfinanzieren zu können!". Hier reden wir ebenfalls über Artikel die nicht hinter RNG und Duplikationsmechaniken gegated werden, um Spielsüchtige anzufixen. Ebensowenig über zeitlich begrenzte Consumables.

Prinzipiell stimme ich dir aber in dem Punkt zu das es den meisten weniger um die Glücksspielmechanik geht, als die Ausschlachtung und das Downgrading des Gaming-Markets als Solches, aber wenn das eine das andere erschlägt, nimmt man den gemeinsamen Nenner gerne.
 
@moeppel: Deine Zahlen sind schon Ausnahmezahlen. 10 Mio Verkäufe zum Vollpreis schafft kaum ein Spiel. Zudem denke ich, dass der Anteil der Käufer deutlich kleiner ist. Im Mobil-Markt habe ich mal Zahlen gelesen von 1-5% der Spieler, die überhaupt Geld in F2P Spielen ausgeben. Auf ein konkretes Item bezogen sind es wohl noch deutlich weniger, weil nur wenige Spieler immer alle Items kaufen.
Also gehen wir bei einem Top.Titel mal von 5 Mio Verkäufe aus zu 50 EUR im normalen Handel = 250Mio. Davon kaufen 2% ein Item für 1 EUR = 100.000 EUR.
Natürlich ist das für sich genommen mehr als kostendeckend (wobei man bei der Entwicklung auch immer nicht nur die reine Erstellung des Items sehen muss; Q&A und Marketing müssen da auch bezahlt werden).
Das ändert aber nichts an meiner Aussage, dass solche Shop-Items ohne Shop sehr wahrscheinlich nicht existieren würden.

Und ja, je nach Spiel geht es hier auch einfach um die Gesamtfinanzierung. Spiele sind in den letzten 30 Jahren nicht teurer geworden. Damals 50 bis 120 DM, heute 25 bis 60 EUR.
Die meiste Zeit konnte man dies ausgleichen durch den größer werdenden Markt und damit gestiegene Verkaufszahlen. Aber das geht langsam nicht mehr, weil nicht mehr ständig neue Spieler dazu kommen. Gleichzeitig werden Spiele aufwendiger und teurer.

Also werden andere Wege gesucht. Kostspielige "Sammlereditionen" sind seit einiger Zeit ein beliebter Weg. Kickstarter für kleinere und mittlere Produktionen ein anderer. Und Ingame-Shops mit Items oder Lootboxen ein weiterer. Wie weit man es ausreizt, ist natürlich immer so eine Sache. EA hat es zuletzt übertrieben, während die Sammelkarten in Fifa seit Jahren von den Spieler akzeptiert wurden.
Aber am Ende gilt immer noch: Nicht meckern, sondern nicht kaufen. Meckern und trotzdem kaufen, bringt keinem was.
 
@Runaway-Fan: Fifa 2018 24 Millionen verkaufte Kopien
 
@Runaway-Fan: Die Frage ist halt, ob jeder gleich Millionär werden muss ^
 
@Runaway-Fan: Es geht ja nicht darum Lootboxen zu entfernen, sondern jedem Benutzer aufzuzeigen, wenn du hier Echtgeld investierst, bekommst du genau das. Wenn es zufällige Artikel sind in einer Lootbox ist es Glückspiel.
 
@bigfr0g: Geld + Zufall = Glücksspiel! Feddich!
 
Also kann der geneigte FIFA-Spieler diesen lästigen Kram loswerden, indem er einfach die Region seiner Xbox auf Belgien stellt?
 
@DON666: ...und sei es duch nen VPN, müsste technisch erstmal funktionieren (wahrscheinlich werden aber auch die Anmeldedaten Aufschluß über den Standort geben).
 
Also was ich nicht verstehe:

Es gibt ein Gesetz, dass es eindeutig für Illegal erklärt, lootboxen zu verkaufen.
EA Games macht es trotzdem.
Und nun wird überlegt, ob man das vielleicht strafrechtlich verfolgt?

Was gibt es da noch zu überlegen? Verklagen, hohe Strafe verhängen und nen Exempel statuieren.
Sonst verliert man doch jede Glaubwürdigkeit.
 
Wer glaubt das die Damen und Herren in Berlin, welche sich Regierung schimpft (und für das wohl des deutschen Volke "Ironie aus") da ist, irgendetwas unternimmt das Lootboxen verboten werden, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann oder Gott.

Hier geht es auch um Steuereinnahmen, aus diesem Grund passiert hier nichts. Es geht ja auch nicht um
eine Erhöhung der Diäten, dann würde es im Bundestag wie Wild abgehen und innerhalb von 2 Minuten einstimmig beschlossen sein.
 
@Sorepna: Wenn sich die Prozesse wegen durch Kinder Lootboxen Missbrauch stapeln dann werden die sich doch bewegen müssen. Erst muss das Kind in den Brunnen fallen. Typisch Deutsch! Schade!
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