TomTom sieht für einen Totgesagten erstaunlich lebendig aus

Navigationssystem, Navi, Tomtom, Navigationsgerät Bildquelle: TomTom
Der Navigationsspezialist TomTom ist angesichts der Aktivitäten Googles von vielen schon abgeschrieben worden - doch dürfte dies deutlich zu früh gewesen sein. Dem Unternehmen geht es durchaus gut und es scheint so, als würde es das näher kommende Ende des Geschäfts mit klassischen Navigationsgeräten recht gut verkraften. Erst kürzlich hat TomTom seine Abteilung für Telematik und Flottenmanagement nach Japan verkauft. Rund 910 Millionen Euro hat der Automobilzulieferer Bridgestone für den Firmenteil bezahlt. Das war mehr als die meisten Analysten geschätzt hatten, als die Firma den Verkauf der Sparte im letzten September ankündigte. Und es ist keineswegs so, dass das TomTom-Management dringend auf die Überweisung warten würde, um die Aktivitäten rund um die digitalen Karten weiterführen zu können.

Vielmehr kündigte man an, dass von den Einnahmen aus dem Verkauf 750 Millionen Euro an die Anteilseigner ausgeschüttet werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Lediglich die Verbleibenden 160 Millionen Euro will man im Unternehmen behalten und zur Absicherung des Kartengeschäftes einsetzen. Dies kann man problemlos tun, da TomTom trotz aller Umbrüche in der Branche derzeit komplett schuldenfrei ist.

Google kommt näher

TomTom muss sich seit einiger Zeit mit der Situation auseinandersetzen, dass immer weniger Kunden für die klassischen Navigationsgeräte gefunden werden können. Stattdessen verwenden zahlreiche Nutzer einfach ihr Smartphone - und auch hier geben sich viele dann mit den kostenlosen Kartendiensten der großen Online-Plattformen zufrieden, statt viel Geld in eine spezielle App zu investieren. TomTom ist hier aber zumindest ein Stück weit mit Bestandteil des Wandels und lizenziert beispielsweise Technologien zur Berechnung von Routen an Apple.

Ein wichtiges Geschäftsfeld war bisher auch noch die direkte Bestückung von Navigationssystemen, die fest in Autos eingebaut sind. Doch auch in diesen Bereich ist Google mit seinem Maps-Dienst inzwischen vorgestoßen und krallt sich entsprechende Verträge mit den Automobilherstellern.

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