PC-Markt stürzte durch CPU-Flaute zu Weihnachten klar ins Minus
Das Weihnachtsgeschäft hat den PC-Herstellern dann doch nicht die erhoffte Verschnaufpause verschafft. Während man zumindest mit relativ stabilen Zahlen gerechnet hat, gingen die weltweiten Absatzzahlen in der Realität dann doch noch einmal ordentlich zurück, wie die aktuellen Gartner-Daten für das vierte Quartal zeigen.
Demnach wurden im letzten Jahresviertel weltweit 68,6 Millionen Computer ausgeliefert - was im Jahresvergleich einem Rückgang um 4,3 Prozent entspricht. Und das Problem war dabei nach Angaben der Marktforscher hausgemacht. "Gerade als die Nachfrage im PC-Markt zu positiven Ergebnissen führte, verursachte ein Engpass bei CPUs Probleme in der Supply Chain. Nach zwei Quartalen mit Wachstum gingen die PC-Auslieferungen im vierten Quartal wieder zurück", erklärte Gartner-Analyst Mikako Kitagawa.
Positiv entwickelte sich das Geschäft dabei vor allem bei Lenovo. Der Konzern konnte sich nach einem Wachstum um 5,9 Prozent und 16,6 Millionen verkauften Rechnern wieder auf den ersten Platz vorarbeiten. Die darauffolgenden Anbieter HP, Dell und Apple schnitten jeweils auch besser ab als der Gesamtmarkt. Hingegen verzeichneten Asus und Acer, die die Plätze Fünf und Sechs belegen, jeweils deutlich zweistellige Verluste.
Allerdings sorgt die Nachfrage durchaus auch für einigen Optimismus in der Branche. "Wenn sich die Verfügbarkeit von CPUs verbessert, erwarten wir für 2019, dass diese Nachfrage nach PCs anhält", so Kitagawa. Auf der aktuell laufenden CES sieht es zumindest danach aus, dass sich die Hersteller alle Mühe geben, bei den Kunden wieder stärker anzukommen.
Die CES 2019 News und Videos direkt aus Las Vegas
Positiv entwickelte sich das Geschäft dabei vor allem bei Lenovo. Der Konzern konnte sich nach einem Wachstum um 5,9 Prozent und 16,6 Millionen verkauften Rechnern wieder auf den ersten Platz vorarbeiten. Die darauffolgenden Anbieter HP, Dell und Apple schnitten jeweils auch besser ab als der Gesamtmarkt. Hingegen verzeichneten Asus und Acer, die die Plätze Fünf und Sechs belegen, jeweils deutlich zweistellige Verluste.
Hoffnung auf 2019
Im gesamten Jahr 2018 erreichten die PC-Verkäufe eine Zahl von 259,4 Millionen Einheiten, was einen Rückgang von 1,3 Prozent gegenüber 2017 bedeutet. Die kurze Zeit der Nachfrage-Belebung genügte also nicht, um auch über zwölf Monate hinweg eine Stabilisierung zu erreichen.Allerdings sorgt die Nachfrage durchaus auch für einigen Optimismus in der Branche. "Wenn sich die Verfügbarkeit von CPUs verbessert, erwarten wir für 2019, dass diese Nachfrage nach PCs anhält", so Kitagawa. Auf der aktuell laufenden CES sieht es zumindest danach aus, dass sich die Hersteller alle Mühe geben, bei den Kunden wieder stärker anzukommen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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