Lenovo: PC-Markt hat Schwächephase hinter sich; Smartphone-Minus

Google, Lenovo, Motorola, Larry Page, Yuanqing Yang Bildquelle: Google
Der chinesische PC-Hersteller Lenovo konnte im letzten Quartal unerwartet deutlich bessere Zahlen liefern als von so manchem Marktbeobachter erwartet. Das Unternehmen kehrte in den letzten drei Monaten deutlich in die Gewinnzone zurück, wobei vor allem ein starker Umsatzanstieg für positive Stimmung sorgte. Lenovo meldete für das im Juni beendete letzte Geschäftsquartal einen Nettogewinn in Höhe von 77 Millionen US-Dollar, nachdem man im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch gut 73 Millionen Dollar Verlust zu verzeichnet hatte. Damals hatten erhöhte Kosten wegen der mangelnden Verfügbarkeit bestimmter Komponenten für Probleme gesorgt.

Lenovos Geschäftszahlen übertrafen beim Umsatz die Erwartungen der Finanzwelt deutlich, hatten Analysten zuletzt doch durchschnittlich rund 60 Millionen Dollar Gewinn erwartet. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum enorm. Ganze 19 Prozent konnte der Konzern zulegen und setzte so in den letzten drei Monaten ganze 11,91 Milliarden Dollar um.

Wachstum bei PCs, Smartphone-Sparte weiter im Minus

Wie Lenovo-Chef Yang Yuanqing in einem Twitter-Post betonte, habe man damit die Kehrtwende endgültig geschafft und befinde sich auf dem Weg zu längerfristigem Wachstum. Tatsächlich ist es das zweite Quartal hintereinander, in dem Lenovo eine zweistellige Wachstumsrate beim Umsatz melden konnte.

Yuanqing zufolge profitiert Lenovo auch von einer allmählichen Erholung des PC-Marktes. Man bleibe deshalb voller Vertrauen in das Kerngeschaft mit PC-Systemen. Für die nähere Zukunft strebt Lenovo ihm zufolge an, schneller zu wachsen als der Markt und dabei keine Einbußen in Sachen Profitabilität hinnehmen zu müssen. Die Börse begrüßte den Kurs offenbar, denn die Aktie legte am Morgen bereits mehr als drei Prozent zu.

Marktbeobachtern zufolge hat der PC-Markt seine schwächste Phase in den letzten Monaten ersteinmal hinter sich gebracht. Lenovo ist neben HP einer der beiden Marktführer und konnte mit seiner sehr breiten Produktpalette offenbar erneut diverse Kunden überzeugen. Während die PC-Sparte gute Zahlen lieferte, tut sich die Mobilgerätesparte weiter schwer und machte knapp 100 Millionen Dollar Verlust.

sentifi.com

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