Facebook-App & andere Bloatware nicht mehr von Smartphone löschbar
Nicht nur, dass Smartphones immer häufiger mit umfangreicher Bloatware ausgeliefert werden. Inzwischen gibt es sogar Vereinbarungen, die sicherstellen sollen, dass die Anwendungen von den Nutzern auch nicht mehr gelöscht werden können. Das ist beispielsweise häufig bei Facebook-Installationen der Fall.
Der Betreiber des weltweit größten Social Networks hat unter anderem eine entsprechende Vereinbarung mit Samsung, die zumindest für bestimmte Modelle und Märkte gilt, wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg hervorgeht. Diese verweist beispielsweise auf einen Nutzer, der vergeblich versucht hatte, die Facebook-App von seinem Galaxy S8-Smartphone zu entfernen. Das war nicht möglich und ihm stand lediglich der Weg einer Deaktivierung der Applikation offen.
In den offiziellen Unterlagen zum Smartphone oder auch bei Facebook findet sich erst einmal nichts zu der Angelegenheit, die auch viele andere User betrifft. Seitens des Social Media-Konzerns erklärte man aber, dass die deaktivierte App sich so verhalte, als sei sie gelöscht worden. Unter anderem soll sie keine Daten mehr sammeln und an den Anbieter übermitteln. Warum sie dann aber fest auf dem Gerät bleibt, ist unklar. Womöglich spekuliert das Unternehmen auf einen gewissen Werbeeffekt, wenn der Anwender gelegentlich über die Installation stolpert und sich vielleicht doch irgendwann entschließt, einen Account einzurichten oder diesen zu deaktivieren.
Es ist sogar damit zu rechnen, dass die Lage in der nächsten Zeit eher noch schlimmer wird. Denn der Konkurrenzkampf bei Smartphones spitzt sich weiter zu und die meisten Anbieter tun sich extrem schwer damit, überhaupt auch nur kleine Gewinne aus ihren Produkten zu ziehen. Da ist es natürlich höchst verlockend, mit solchen Deals zusätzliche Einnahmen zu bekommen.
Siehe auch: Deutsche Telekom schafft Branding & Bloatware bei Smartphones ab
In den offiziellen Unterlagen zum Smartphone oder auch bei Facebook findet sich erst einmal nichts zu der Angelegenheit, die auch viele andere User betrifft. Seitens des Social Media-Konzerns erklärte man aber, dass die deaktivierte App sich so verhalte, als sei sie gelöscht worden. Unter anderem soll sie keine Daten mehr sammeln und an den Anbieter übermitteln. Warum sie dann aber fest auf dem Gerät bleibt, ist unklar. Womöglich spekuliert das Unternehmen auf einen gewissen Werbeeffekt, wenn der Anwender gelegentlich über die Installation stolpert und sich vielleicht doch irgendwann entschließt, einen Account einzurichten oder diesen zu deaktivieren.
Bloatware dürfte zunehmen
Facebook räumt ein, dass entsprechende Vereinbarungen mit mehreren Smartphone-Herstellern existieren und die Details der Vereinbarungen sich aber in den verschiedenen Regionen und Modellen unterscheiden. Eine Liste mit detaillierteren Ausführungen dazu gibt es nicht. Auch beim Kauf eines neuen Mobiltelefons wird der Verbraucher eher nicht darauf aufmerksam gemacht, welche Bloatware auf dem Gerät mitgeliefert wird und schon gar nicht, ob sich diese auch komplett deinstallieren lässt.Es ist sogar damit zu rechnen, dass die Lage in der nächsten Zeit eher noch schlimmer wird. Denn der Konkurrenzkampf bei Smartphones spitzt sich weiter zu und die meisten Anbieter tun sich extrem schwer damit, überhaupt auch nur kleine Gewinne aus ihren Produkten zu ziehen. Da ist es natürlich höchst verlockend, mit solchen Deals zusätzliche Einnahmen zu bekommen.
Siehe auch: Deutsche Telekom schafft Branding & Bloatware bei Smartphones ab
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