Firefox packt Facebook in Container, damit man nicht ausspioniert wird
Der Datenschutzskandal ist für Facebook noch lange nicht zu Ende. Denn man wird sich noch eine ganze Zeit lang mit Klagen und politischen Initiativen auseinandersetzen müssen. Der wohl schwierigste Teil ist es, das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen. Denn diese greifen nun zu Maßnahmen wie etwa einer Firefox-Erweiterung, die die Identität der Nutzer in einem Container isoliert.
Der Facebook-Container für Firefox
Facebook ist seit einigen Tagen und mittlerweile Wochen unter Erklärungsnot, die von Cambridge Analytica abgegriffenen Nutzerdaten sorgen bei vielen Nutzern für enorme Verunsicherung. Es gibt dabei auch so manchen Anwender, der auf Facebook aber nicht verzichten will oder kann, aber dennoch seine Privatsphäre schützen will.
Bei der Installation dieser Erweiterung werden die Facebook-Cookies gelöscht und man wird vom sozialen Netzwerk abgemeldet. Beim nächsten Besuch von Facebook wird die Seite in einem blau markierten (Container-)Tab geöffnet, dort kann man alle Angebote regulär nutzen. Kleiner Nachteil der Lösung: Man muss sich jedes Mal manuell neu anmelden, wenn man Facebook besucht.
Großer Vorteil hingegen: Wenn man in Facebook einen interessanten Link anklickt, dann öffnet sich dieser außerhalb des Containers in einem eigenen Browser-Tab, also außer "Griffweite" des sozialen Netzwerks. Wenn man extern auf Teilen-Buttons klickt, dann können diese dennoch verwendet werden, aber wieder nur über den Umweg des Facebook-Containers.
Kurz gesagt: Mozilla spendiert seinem Browser Firefox eine Art Schranke zwischen Facebook und dem Rest der Internet-Welt. Dabei sollte man allerdings beachten, dass Facebook damit als explizite Anmeldemöglichkeit für externe Seiten womöglich nicht oder nur schlecht funktioniert.
Siehe auch:
Download Mozilla Firefox
Der Facebook-Container für Firefox
Facebook ist seit einigen Tagen und mittlerweile Wochen unter Erklärungsnot, die von Cambridge Analytica abgegriffenen Nutzerdaten sorgen bei vielen Nutzern für enorme Verunsicherung. Es gibt dabei auch so manchen Anwender, der auf Facebook aber nicht verzichten will oder kann, aber dennoch seine Privatsphäre schützen will.
Schranke zu Facebook
Denn das soziale Netzwerk sammelt mehr Daten als man weiß oder glaubt, nämlich auch auf Webseiten von Dritten und zwar mit Hilfe von Cookies. Dafür hat Mozilla nun die Facebook Container Extension geschaffen: Diese packt die Identität des Anwenders in einen separaten Container, was Facebook das Tracking erschwert, so die Firefox-Macher in einem Blogbeitrag.Bei der Installation dieser Erweiterung werden die Facebook-Cookies gelöscht und man wird vom sozialen Netzwerk abgemeldet. Beim nächsten Besuch von Facebook wird die Seite in einem blau markierten (Container-)Tab geöffnet, dort kann man alle Angebote regulär nutzen. Kleiner Nachteil der Lösung: Man muss sich jedes Mal manuell neu anmelden, wenn man Facebook besucht.
Großer Vorteil hingegen: Wenn man in Facebook einen interessanten Link anklickt, dann öffnet sich dieser außerhalb des Containers in einem eigenen Browser-Tab, also außer "Griffweite" des sozialen Netzwerks. Wenn man extern auf Teilen-Buttons klickt, dann können diese dennoch verwendet werden, aber wieder nur über den Umweg des Facebook-Containers.
Kurz gesagt: Mozilla spendiert seinem Browser Firefox eine Art Schranke zwischen Facebook und dem Rest der Internet-Welt. Dabei sollte man allerdings beachten, dass Facebook damit als explizite Anmeldemöglichkeit für externe Seiten womöglich nicht oder nur schlecht funktioniert.
Siehe auch:
- Schon Steve Jobs hat quasi vor der aktuellen Facebook-Affäre gewarnt
- Facebook hat Metadaten aus Anrufen und SMS gesammelt (Update)
- EU fordert offizielle Aufklärung im Facebook-Datenskandal
- Datenskandal: Elon Musk löscht Facebook-Seiten von Tesla und SpaceX
- WhatsApp-Co-Gründer Brian Acton fordert: "Es reicht, löscht Facebook!"
Download Mozilla Firefox
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