Uber gibt nach tödlichem Unfall Tests mit selbstfahrenden Autos auf
Der Mitfahrdienst Uber war im März in Arizona an einem tödlichen Unfall beteiligt, dabei starb eine Fußgängerin, als sie in der Nacht die Straße überquerte. Die Untersuchung des Vorfalls läuft zwar noch, Uber zieht aber dennoch vorzeitig einen Schlussstrich unter das Projekt selbstfahrende Autos, vorerst jedenfalls.
Ein abschließendes Urteil des tödlichen Unfalls von Tempe, Arizona steht zwar noch aus, es sieht aber immer mehr danach aus, dass Ubers Technologie versagt hat. So wurde vor gut zwei Wochen bekannt, dass das System des Testfahrzeugs das Unfallopfer für einen "False Positive" hielt und deshalb nicht bremste. Dazu kommt zwar, dass die menschliche Aufpasserin zum Unfallzeitpunkt nicht auf die Straße geblickt hat, allerdings wurde auch bekannt, dass Uber kurz zuvor die zweite mitfahrende Person eingespart hat.
Uber erwartet wohl auch nicht, dass die Sache noch gut für das Unternehmen ausgeht und man auf die Straßen von Arizona zurückkehren darf. Der US-Bundesstaat war bisher gegenüber dieser Technologie sehr aufgeschlossen und hat die Pilotprojekte mit offenen Armen empfangen.
Hier gibt es aber durchaus Fragezeichen: Denn aktuell hat man das gesamte Testprogramm ausgesetzt, da man die Untersuchung der US-Verkehrsbehörde National Transportation Safety Board (NTSB) abwarten muss. Uber gibt sich zwar optimistisch, dass man diese bestehen wird, ob es seitens des NTSB echten Grund für den Optimismus gibt, ist allerdings nicht bekannt.
Es ist auch nicht klar, ob Kalifornien und Pennsylvania Uber überhaupt auf ihren Straßen haben wollen. Denn eine aktuelle Studie des US-Automobilklubs AAA hat ergeben, dass 73 Prozent der Befragten Angst hätten, in einem autonomen Auto mitzufahren. Daraus kann man sicherlich schlussfolgern, dass die Skepsis diesbezüglich immer noch riesig ist und auch, dass der Uber-Unfall sicher nicht geholfen hat diese zu verringern.
Uber erwartet wohl auch nicht, dass die Sache noch gut für das Unternehmen ausgeht und man auf die Straßen von Arizona zurückkehren darf. Der US-Bundesstaat war bisher gegenüber dieser Technologie sehr aufgeschlossen und hat die Pilotprojekte mit offenen Armen empfangen.
300 Mitarbeiter betroffen
Der Mitfahrdienst hat deshalb nun angekündigt, dass man sein Testprogramm in Arizona aufgibt und auch 300 daran beschäftigte Mitarbeiter entlässt (via Washington Post). Uber will aber in anderen Staaten an seinem Testprogramm festhalten und in San Francisco und Pittsburgh, Pennsylvania derartige Fahrten wieder aufnehmen.Hier gibt es aber durchaus Fragezeichen: Denn aktuell hat man das gesamte Testprogramm ausgesetzt, da man die Untersuchung der US-Verkehrsbehörde National Transportation Safety Board (NTSB) abwarten muss. Uber gibt sich zwar optimistisch, dass man diese bestehen wird, ob es seitens des NTSB echten Grund für den Optimismus gibt, ist allerdings nicht bekannt.
Es ist auch nicht klar, ob Kalifornien und Pennsylvania Uber überhaupt auf ihren Straßen haben wollen. Denn eine aktuelle Studie des US-Automobilklubs AAA hat ergeben, dass 73 Prozent der Befragten Angst hätten, in einem autonomen Auto mitzufahren. Daraus kann man sicherlich schlussfolgern, dass die Skepsis diesbezüglich immer noch riesig ist und auch, dass der Uber-Unfall sicher nicht geholfen hat diese zu verringern.
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