Foxconns Display-Tochter ersetzt mal eben 10.000 Leute durch Roboter
Beim Auftragshersteller Foxconn zeigen sich zunehmend die Auswirkungen der massiven Automatisierungs-Welle, die das Management seit einiger Zeit vorantreibt. In einer Tochtergesellschaft wird so nun in diesem Jahr jeder sechste Arbeitsplatz von einem Roboter ersetzt, wie aus einem Bericht der Wirtschaftszeitung Nikkei hervorgeht.
"Wir werden unsere Belegschaft von rund 60.000 Leuten Ende 2017 bis zum Ende dieses Jahres auf weniger als 50.000 Beschäftigte reduzieren", erklärte Tuan Hsing-Chien, Ehren-Aufsichtsratschef der Foxconn-Tochter Innolux, bei der LCD-Panels produziert werden. Binnen der kommenden Monate wolle man drei Viertel der Fertigung im Unternehmen komplett automatisiert haben, führte er weiter aus.
Dass nun bei Innolux rund zehntausend Mitarbeiter rausgeworfen und durch Roboter ersetzt werden, ist im Grunde nur der Anfang. Foxconn arbeitet seit einiger Zeit daran, den Automatisierungs-Grad sehr stark anzuheben. Angesichts dessen, dass weit über eine Million Menschen ihren Lebensunterhalt bei dem Konzern verdienen, läuft das natürlich auf eine soziale Katastrophe hinaus, wenn für die Betroffenen keine Alternative gefunden wird.
Die Automatisierung ist für den Konzern ein wichtiges Mittel, um sich auch zukünftig bei der Ausschreibungen für die Elektronik-Produktion ganz vorn platzieren zu können. Die benötigten Systeme und Technologien sind in der Anschaffung zwar erst einmal teuer - sie steigern die Produktivität aber enorm. Denn im Gegensatz zu Menschen brauchen die Roboter keine Pausen oder Arbeitszeitbegrenzungen, sondern nur einige Leute, die für Einrichtung und Wartung zuständig sind.
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Dass nun bei Innolux rund zehntausend Mitarbeiter rausgeworfen und durch Roboter ersetzt werden, ist im Grunde nur der Anfang. Foxconn arbeitet seit einiger Zeit daran, den Automatisierungs-Grad sehr stark anzuheben. Angesichts dessen, dass weit über eine Million Menschen ihren Lebensunterhalt bei dem Konzern verdienen, läuft das natürlich auf eine soziale Katastrophe hinaus, wenn für die Betroffenen keine Alternative gefunden wird.
Foxconn will noch sehr viel weiter gehen
Nicht nur, dass Foxconn kräftig an der Entwicklung neuer Generationen von Industrie-Robotern mitarbeitet - der Aufsichtsratsvorsitzende des Auftragsherstellers kündigte auch an, dass man einen mittleren dreistelligen Millionen-Dollar-Betrag in eine Überarbeitung des gesamten Produktionsprozesses mit Hilfe von KI-Technologien investieren werde. Auch diese versprechen immerhin große Potenziale, noch mehr menschliche Arbeitskraft zu ersetzen.Die Automatisierung ist für den Konzern ein wichtiges Mittel, um sich auch zukünftig bei der Ausschreibungen für die Elektronik-Produktion ganz vorn platzieren zu können. Die benötigten Systeme und Technologien sind in der Anschaffung zwar erst einmal teuer - sie steigern die Produktivität aber enorm. Denn im Gegensatz zu Menschen brauchen die Roboter keine Pausen oder Arbeitszeitbegrenzungen, sondern nur einige Leute, die für Einrichtung und Wartung zuständig sind.
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Christian Kahle
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