Foxconn schlägt zu: Auftragshersteller schluckt nun Belkin und Linksys
Der weltgrößte Auftragshersteller Foxconn hat einmal mehr zugeschlagen: Das Unternehmen verkündete jetzt die Übernahme von Belkin, einem der größten Produzenten von Smartphone-Zubehör. Zu diesem Unternehmen gehören aber auch weitere bekannte Marken wie beispielsweise der Hersteller von Home-Routern Linksys.
Für beide Unternehmen bringt der Zusammenschluss im Grunde diverse Vorteile mit sich. So kann Foxconn auf diesem Weg beispielsweise in verschiedene lukrative Märkte expandieren. Das passt gut in das Konzept, verstärkt auch mit Eigenmarken aufzutreten statt die Gewinnmargen weitgehend den Auftraggebern zu überlassen. Und Belkin erhält mit seinen zugehörigen Marken durch die wirtschaftliche Kraft Foxconns ordentlich Rückendeckung für die weitere Entwicklung des eigenen Geschäfts.
Neben Linksys gehören auch der Smart-Home-Ausrüster Wemo und Phyn, ein Anbieter von Wasser-Spar-Systemen, zu dem Unternehmen. Die verschiedenen Gesellschaften will Foxcon unabhängig voneinander weiterführen und voraussichtlich mit den passenden eigenen Konzernteilen verknüpfen. Für das Gesamtpaket zahlt der Auftragshersteller den Angaben zufolge eine Summe von 866 Millionen Dollar in bar.
Trotzdem betonte Belkin-Chef Chet Pipkin tapfer die großen Vorteile, die auch der Hauptmarke durch die enormen Möglichkeiten des neuen Mutterkonzerns zukämen. Er selbst soll zukünftig zum Foxconn-Management gehören und von dieser Position aus die bisherigen Führungsstäbe hinter den Belkin-Marken steuern.
Siehe auch: Foxconns Display-Tochter ersetzt mal eben 10.000 Leute durch Roboter
Neben Linksys gehören auch der Smart-Home-Ausrüster Wemo und Phyn, ein Anbieter von Wasser-Spar-Systemen, zu dem Unternehmen. Die verschiedenen Gesellschaften will Foxcon unabhängig voneinander weiterführen und voraussichtlich mit den passenden eigenen Konzernteilen verknüpfen. Für das Gesamtpaket zahlt der Auftragshersteller den Angaben zufolge eine Summe von 866 Millionen Dollar in bar.
Foxconn will ins Smart-Home
Die Übernahme wird durch die Foxconn-Sparte Foxconn Interconnect Technology (FIT) durchgeführt. Deren Chef Sidney Lu betonte dabei, dass es vor allem darum ginge, Foxconn stärker im lukrativen Segment der Heimvernetzung zu platzieren. Obwohl man den Konzern auch nicht unwesentlich von seinen Smartphone-Aktivitäten kennt, ist also nicht Belkin das hauptsächliche Ziel, sondern dessen Töchter.Trotzdem betonte Belkin-Chef Chet Pipkin tapfer die großen Vorteile, die auch der Hauptmarke durch die enormen Möglichkeiten des neuen Mutterkonzerns zukämen. Er selbst soll zukünftig zum Foxconn-Management gehören und von dieser Position aus die bisherigen Führungsstäbe hinter den Belkin-Marken steuern.
Siehe auch: Foxconns Display-Tochter ersetzt mal eben 10.000 Leute durch Roboter
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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