Foxconn: US-Bundesstaat hat Milliarden-Lockmittel jetzt beschlossen
Im US-Bundesstaat Wisconsin haben sowohl Parlament als auch Senat den hohen staatlichen Beihilfen zugestimmt, die den Auftragshersteller Foxconn dazu bringen sollen, ein Werk in der Region zu errichten. Mit rund 3 Milliarden Dollar erkauft man sich die Standortentscheidung.
Unumstritten ist das gesamte Projekt keineswegs. Die Zustimmung des Senats kam mit 20 zu 13 Stimmen zustande. Das Parlament des Bundesstaates erklärte sich mit 64 zu 31 Stimmen einverstanden. Nun muss nur noch Gouverneur Scott Walker unterschreiben, was aber angesichts dessen Engagements für das Projekt als reine Formsache gilt, berichtet das US-Magazin VentureBeat.
Den 3 Milliarden Dollar staatlicher Förderung sollen letztlich rund 10 Milliarden Dollar Investitionen Foxconns gegenüberstehen. Unter Kritikern wird das Entgegenkommen im besten Fall als teure Wette auf die Zukunft angesehen. Zwar ist die Rede davon, dass in der Produktionsanlage irgendwann einmal 13.000 Leute beschäftigt sein sollen, doch ob das je eintritt, ist fraglich. Immerhin setzt Foxconn in immer breiteren Bereichen auf eine robotergestützte Automatisierung.
Insofern spricht vieles dafür, dass der Foxconn-Deal, der als großer Erfolg für den Trump-Protektionismus gefeiert wird, letztlich ein großes Verlustgeschäft für die USA wird. Denn Experten hatten angesichts der enormen Zugeständnisse bereits ausgerechnet, dass das Werk selbst dann erst in rund 25 Jahren einen Gewinn für die Steuerkasse bringt, wenn alles nach Plan läuft und keine Probleme auftreten. Das ist für die Elektronikbranche eine extrem lange Zeit.
Für Wisconsin handelt es sich zumindest um das mit Abstand größte Subventions-Paket aller Zeiten: Die bisher größten Zugeständnisse an ein Unternehmen betrugen nur rund 10 Prozent des Betrages. Und in einem solchen Umfang ist auch noch kein anderes ausländisches Unternehmen in den gesamten USA hofiert worden.
Den 3 Milliarden Dollar staatlicher Förderung sollen letztlich rund 10 Milliarden Dollar Investitionen Foxconns gegenüberstehen. Unter Kritikern wird das Entgegenkommen im besten Fall als teure Wette auf die Zukunft angesehen. Zwar ist die Rede davon, dass in der Produktionsanlage irgendwann einmal 13.000 Leute beschäftigt sein sollen, doch ob das je eintritt, ist fraglich. Immerhin setzt Foxconn in immer breiteren Bereichen auf eine robotergestützte Automatisierung.
Großes Risiko
Anfangs werden erst einmal 3.000 Beschäftigte in dem Werk tätig sein und LCD-Panels produzieren. Foxconn steigt derzeit relativ frisch in dieses Segment ein und hatte dafür extra Sharp übernommen. Ob die Sache ein Erfolg wird, ist aktuell noch nicht absehbar.Insofern spricht vieles dafür, dass der Foxconn-Deal, der als großer Erfolg für den Trump-Protektionismus gefeiert wird, letztlich ein großes Verlustgeschäft für die USA wird. Denn Experten hatten angesichts der enormen Zugeständnisse bereits ausgerechnet, dass das Werk selbst dann erst in rund 25 Jahren einen Gewinn für die Steuerkasse bringt, wenn alles nach Plan läuft und keine Probleme auftreten. Das ist für die Elektronikbranche eine extrem lange Zeit.
Für Wisconsin handelt es sich zumindest um das mit Abstand größte Subventions-Paket aller Zeiten: Die bisher größten Zugeständnisse an ein Unternehmen betrugen nur rund 10 Prozent des Betrages. Und in einem solchen Umfang ist auch noch kein anderes ausländisches Unternehmen in den gesamten USA hofiert worden.
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