Risiko-Daten: Hotmail-Nutzer müssen mehr Auto-Versicherung zahlen
Die Personalisierung auf Grundlage der Analyse riesiger Datenmengen führt schnell dazu, dass Nutzer aus kaum nachvollziehbaren Gründen plötzlich deutlich mehr Geld zahlen müssen. Es genügt schon, beim falschen E-Mail-Anbieter zu sein, um höhere Autoversicherungs-Beiträge zahlen zu müssen.
Recherchen der britischen Boulevard-Zeitung The Sun haben zutage gefördert, dass man beim Versicherungsunternehmen Admiral anhand ziemlich merkwürdiger Kriterien in Risiko-Klassen eingeteilt wird. Während dies hierzulande meist noch anhand des Alters und der unfallfreien Fahrzeug-Nutzung erfolgt, werden dort auch E-Mail-Adressen und Namen herangezogen.
Diese haben zwar offenkundig wenig mit den Fahrqualitäten des Verbrauchers zu tun, doch schlagen sie sich in den Statistiken trotzdem mit veränderten Risiken nieder. Die Daten besagen eben, dass in der Vergangenheit mehr Unfälle von Personen verursacht wurden, die mit einer Hotmail-Adresse bei dem Versicherer registriert sind, als bei solchen, die eine Gmail-Adresse mitbringen. Im Jahr schlägt sich das in einer Differenz von rund 34 Euro in der Versicherungsprämie nieder.
Der Versicherer ist da keine Ausnahme, auch wenn bei anderen die Unterschiede weniger heftig sind. Beim Versicherer Bell war der Aufschlag wegen des falschen Vornamens "nur" etwa halb so hoch - was am Prinzip aber nichts ändert. Aufgrund der Nachforschungen der Zeitung sind nun die Behörden hellhörig geworden. Jetzt soll genauer geprüft werden, welche Prämien-Aufschläge aufgrund der Risiko-Analyse berechtigt sein können - und wo die sture Abarbeitung von Datenanalysen letztlich zu ungerechtfertigter Diskriminierung führt.
Diese haben zwar offenkundig wenig mit den Fahrqualitäten des Verbrauchers zu tun, doch schlagen sie sich in den Statistiken trotzdem mit veränderten Risiken nieder. Die Daten besagen eben, dass in der Vergangenheit mehr Unfälle von Personen verursacht wurden, die mit einer Hotmail-Adresse bei dem Versicherer registriert sind, als bei solchen, die eine Gmail-Adresse mitbringen. Im Jahr schlägt sich das in einer Differenz von rund 34 Euro in der Versicherungsprämie nieder.
Bei Vornamen ist es noch krasser
In Sachen E-Mail-Adresse bleibt dem Verbraucher zumindest noch die Chance, sich einen neuen Account zuzulegen und so letztlich Geld zu sparen. Schwieriger wird das dann schon beim Vornamen. Und hier ist die Prämien-Differenz noch deutlich höher. Bei Admiral zahlt Mohammed jährlich über 1100 Euro mehr als John, so die Recherche-Ergebnisse.Der Versicherer ist da keine Ausnahme, auch wenn bei anderen die Unterschiede weniger heftig sind. Beim Versicherer Bell war der Aufschlag wegen des falschen Vornamens "nur" etwa halb so hoch - was am Prinzip aber nichts ändert. Aufgrund der Nachforschungen der Zeitung sind nun die Behörden hellhörig geworden. Jetzt soll genauer geprüft werden, welche Prämien-Aufschläge aufgrund der Risiko-Analyse berechtigt sein können - und wo die sture Abarbeitung von Datenanalysen letztlich zu ungerechtfertigter Diskriminierung führt.
Thema:
Beliebte Outlook-Downloads
Videos zum Thema Outlook.com
Beiträge aus dem Forum
Links zu Outlook.com & Hotmail
Beliebt im Preisvergleich
- Office-Anwendungen:
Beliebte Windows 8 FAQ Einträge
Neue Nachrichten
- Google Kalender verschwendet auf großen Displays keinen Platz mehr
- OneDrive Photos: Microsoft zwingt Windows-Nutzern eigene App auf
- Android-Deals bei Media Markt: Smartphones, Tablets & Co. reduziert
- USA verlagern Wettervorhersage bis Ende 2027 in die Google Cloud
- Lehrer verhaftet, weil er als Protest gegen Datenzentrum geklatscht hat
- Unlimited 5G im Telekom-Netz: Neuer Vielsurfer-Tarif für nur 35 Euro
- Galaxy S26 FE: Samsung langt zu - Preiserhöhung soll 3-stellig ausfallen
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neues aus der Selfhosting-Community:
d-hubs - Gestern 12:39 Uhr -
Die Device Database von Home Assistant ist jetzt verfügbar:
d-hubs - Vorgestern 00:27 Uhr -
die FreeCAD Version 1.1.3 ist da
d-hubs - 26.07. 23:19 Uhr -
LibreOffice 26.2.5 ist ein Wartungsupdate
d-hubs - 24.07. 15:16 Uhr -
aus der Reihe wichtige Tools für die Werkzeugkiste
d-hubs - 22.07. 19:57 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen