Versicherer entlässt 34 Angestellte und ersetzt sie durch eine KI

Ibm, Supercomputer, Watson Bildquelle: IBM
In der Auseinandersetzung um die Folgen der nächsten Automatisierungswelle dreht es sich meist um Roboter, die in der Produktion und im Transport Arbeitsplätze wegfallen lassen. Es sind aber durchaus auch schon die Jobs von Büro-Angestellten dran, wie ein Beispiel aus Japan zeigt. Verschiedene Experten, die sich mit den Folgen der technischen Entwicklung beschäftigen, haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass in den kommenden Jahren auch zahlreiche Büro-Jobs durch digitale Systeme ersetzt werden könnten. In der Praxis sah man das aber eher als theoretisches Problem an und schaute lieber auf die Produktion, wo immer mehr Roboter die Aufgaben von Menschen übernehmen. Aber auch die Entwicklung autonomer Fahrzeuge wird zumindest in dieser Hinsicht wahrgenommen.

Nun aber teilte das japanische Versicherungsunternehmen Fukoku Mutual mit, dass man ab diesem Monat den "IBM Watson Explorer" zum Einsatz bringen wird. Dabei handelt es sich um die Algorithmen des inzwischen recht bekannten Watson-Systems von IBM, das hier mit den konzerneigenen Daten und Anwendungen versehen wird.

Formulare lesen kann auch der Computer

Den Angaben zufolge soll die Künstliche Intelligenz zukünftig dafür zuständig sein, Unterlagen von Ärzten und verschiedene andere Dokumente zu analysieren und zu bewerten. Aus den gewonnenen Daten werden dann unter Berücksichtigung der jeweiligen Krankengeschichte des Versicherten, aktuellen Vorkommnissen und den jeweiligen Verträgen die auszuzahlenden Versicherungsleistungen berechnet.


Die Einrichtung des neuen Systems soll Fukoku Mutual eine Summe von 1,7 Millionen Dollar kosten. Weiterhin ist ein jährliches Budget von rund tausend Dollar für die Wartung vorgesehen. Das KI-System ersetzt dabei direkt 34 Angestellte, die bisher mit dieser Aufgabe betraut waren, berichtete das US-Magazin Quartz. Durch deren Entlassung werden Ausgaben in Höhe von 1,1 Millionen Dollar im Jahr eingespart, so dass sich die Einrichtung der Watson-Instanz nach zwei Jahren bezahlt macht.

Hinzu kommen weitergehende Effekte - so rechnet man mit einer wesentlich schnelleren und effizienteren Arbeit des digitalen Systems. Einige verbleibende Angestellte sind im Grunde nur noch dafür zuständig, die Ergebnisse noch einmal gegenzuprüfen und in zu kniffligen Angelegenheiten einzugreifen. Insgesamt veranschlagt Fukoku Mutual eine Produktivitätssteigerung in der entsprechenden Abteilung um rund 30 Prozent. Sollte das Projekt wie geplant funktionieren, dürfte es im Grunde der Stein sein, der eine erste Lawine ins Rollen bringt. Ibm, Supercomputer, Watson Ibm, Supercomputer, Watson IBM
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