Obsoleszenz: Kartellwächter nehmen Apple und Samsung ins Visier
Technik-Hersteller werden immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, dass sie ihre Produkte in Bezug auf die Qualität als "tickende Zeitbomben" verkaufen, also dass die Geräte nur eine bestimmte Zeit halten sollen. Beweisen lässt sich das zwar nur schwer, dennoch wollen es italienische Wettbewerbshüter nun genauer wissen.
Apple wird bereits in Frankreich auf Vorwürfe der geplanten Obsoleszenz untersucht, diese haben mit dem zuletzt bekannt gewordenen Ausbremsen älterer iPhone-Modelle zu tun. Nun hat sich auch Italien der Angelegenheit angenommen, die Wettbewerbshüter in Rom haben die Sache allerdings auch auf Samsung ausgedehnt.
Laut der Nachrichtenagentur Reuters gibt die Behörde weiters an, dass beide Unternehmen ihre Kunden nicht in Kenntnis setzen, wenn im Zuge von Software-Updates die Möglichkeit besteht, dass ihre Smartphones verlangsamt werden. Das Unwissen der Konsumenten werde entsprechend ausgenutzt, um sie zu einem Upgrade zu ermuntern.
Im Fall von Apple gab es schon des Öfteren Vorwürfe über ein absichtliches Ausbremsen von iPhones, das jüngste Eingeständnis des kalifornischen Herstellers war aber das erste Mal, dass Apple so etwas zugegeben hat. Allerdings verweist der Konzern in diesem Fall auf den Umstand, dass man hiermit den Akku schonen und Abstürze verhindern will, diese Maßnahme also im Sinne des Kunden ist.
Samsung und andere Android-Hersteller haben zuletzt kategorisch bestritten etwas Ähnliches zu machen, doch offenbar sind die italienischen Behörden hier nicht so ganz überzeugt.
Siehe auch: iPhones - Apple entschuldigt sich, Drosselung lässt sich bald abschalten
Kunden sollen zum Neukauf bewegt werden
Im Fall der italienischen Untersuchung wird Apple und Samsung vorgeworfen, dass die beiden "generelle kommerzielle Grundregeln" hätten, "Vorteile aus dem Fehlen bestimmter Komponenten zu ziehen und dadurch die Performance-Zeiten ihrer Produkte zu drosseln und so die Konsumenten dazu zu bewegen, neue (Geräte-)Versionen zu kaufen".Laut der Nachrichtenagentur Reuters gibt die Behörde weiters an, dass beide Unternehmen ihre Kunden nicht in Kenntnis setzen, wenn im Zuge von Software-Updates die Möglichkeit besteht, dass ihre Smartphones verlangsamt werden. Das Unwissen der Konsumenten werde entsprechend ausgenutzt, um sie zu einem Upgrade zu ermuntern.
Im Fall von Apple gab es schon des Öfteren Vorwürfe über ein absichtliches Ausbremsen von iPhones, das jüngste Eingeständnis des kalifornischen Herstellers war aber das erste Mal, dass Apple so etwas zugegeben hat. Allerdings verweist der Konzern in diesem Fall auf den Umstand, dass man hiermit den Akku schonen und Abstürze verhindern will, diese Maßnahme also im Sinne des Kunden ist.
Samsung und andere Android-Hersteller haben zuletzt kategorisch bestritten etwas Ähnliches zu machen, doch offenbar sind die italienischen Behörden hier nicht so ganz überzeugt.
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