BMW: iPhone mit dem Auto koppeln nur bei Zahlung von Abo-Gebühr
Bei den Fahrzeugen des Autobauers BMW wird die Verbindung zwischen dem Autoradio und dem Smartphone nicht als Service angesehen, der Käufern zur kostenfreien Verfügung gestellt wird. Zumindest um die besseren Dienste der Plattform-Anbieter nutzen zu können, sollen die Fahrer zukünftig regelmäßig zur Kasse gebeten werden.
Sowohl Apple als auch Google bieten eigene Systeme an, mit denen Autohersteller eine Koppelung des Car-Entertainment-Systems mit dem Smartphone realisieren können. Das geht deutlich über eine Übertragung von Musik zum Radio hinaus. Das Display des Navigationssystems zeigt hier denn beispielsweise auch wichtige Informationen diverser Apps an und kann ebenso genutzt werden, um diese zu steuern. Auch Siri lässt sich so direkt vom Fahrer verwenden.
Bei BMW wird das aber zumindest im Falle von Apples Carplay nur möglich sein, wenn der Nutzer bereit ist, eine jährliche Abogebühr abzudrücken. Hierzulande will BMW immerhin 110 Euro für einen Zeitraum von 12 Monaten haben. Wenn der Nutzer gleich drei Jahre bucht, sollen 300 Euro fällig werden, damit das iPhone mit dem Display im Cockpit verbunden werden kann.
Es gibt durchaus auch einige Hersteller, die ein anderes Konzept verfolgen. Bei diesen werden Systeme in die Fahrzeuge eingebaut, die ebenfalls Carplay-Support mitbringen und für deren Nutzung der Fahrer nicht noch extra Gebühren zahlen muss.
Bei BMW wird das aber zumindest im Falle von Apples Carplay nur möglich sein, wenn der Nutzer bereit ist, eine jährliche Abogebühr abzudrücken. Hierzulande will BMW immerhin 110 Euro für einen Zeitraum von 12 Monaten haben. Wenn der Nutzer gleich drei Jahre bucht, sollen 300 Euro fällig werden, damit das iPhone mit dem Display im Cockpit verbunden werden kann.
BMW sieht Abo als Service
Gegenüber dem US-Magazin The Verge beschrieb Produktmanager Don Smith dieses Vorgehen sogar als besonderen Kundenservice. Denn die einzige Alternative, die für BMW in Frage käme, wäre es wohl, die Bereitstellung von Carplay als kostenpflichtiges Extra anzubieten, was dann deutlich teurer wäre. Durch das Abo-Modell stünde es den Kunden hingegen frei, zu wechseln - wenn man also irgendwann doch lieber auf ein Android-Smartphone umsteigt, hat man nicht ein teures Extra umsonst im Auto. Dann hat man allerdings das Problem, dass man gar nichts mehr hat - denn das Konkurrenzsystem Android Auto wird von BMW noch gar nicht unterstützt.Es gibt durchaus auch einige Hersteller, die ein anderes Konzept verfolgen. Bei diesen werden Systeme in die Fahrzeuge eingebaut, die ebenfalls Carplay-Support mitbringen und für deren Nutzung der Fahrer nicht noch extra Gebühren zahlen muss.
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Christian Kahle
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