Fehlende Glasfaser: Helmut Kohl ist schuld an unserer Misere
Der kürzlich verstorbene Altkanzler Helmut Kohl war nicht nur einer der Architekten der deutschen und europäischen Einheit sowie führender Kopf eines korrupten Systems - er ist wohl auch schuld daran, dass wir alle nicht schon längst mit schnellen Glasfaser-Anbindungen am Internet hängen.
Infografik: Mit dem Glasfaser-Turbo durchs Internet
Planungen für den Aufbau eines bundesweiten Glasfasernetzes gab es bereits zum Beginn der 1980er-Jahre. Und nicht einmal nur das. Wie die Wirtschaftswoche heute berichtete, hatte die sozialliberale Koalition unter Bundeskanzler Helmut Schmidt sogar schon einen entsprechenden Beschluss gefasst. Am 8. April 1981 legte das damalige Kabinett fest, dass die damals noch staatseigene Bundespost entsprechende Infrastruktur-Maßnahmen vornehmen soll.
"Sobald die technischen Voraussetzungen vorliegen, wird die Deutsche Bundespost aufgrund eines langfristigen Investitions- und Finanzierungsplanes den zügigen Aufbau eines integrierten Breitbandglasfasernetzes vornehmen", heißt es in dem Protokoll der Sitzung, das lange unbekannt blieb, nun aber über das Bundesarchiv öffentlich gemacht wurde. 1985 sollte es losgehen und binnen 30 Jahren wollte man das ganze Land (damals noch beschränkt auf die westliche BRD) mit Glasfasern durchziehen. Pro Jahr waren hierfür Investitionen von 3 Milliarden D-Mark veranschlagt.
Das Vorhaben der Schmidt-Regierung hatte noch auf für diese Zeit ziemlich visionäre Art das Ziel im Auge, Deutschland international zum Vorreiter beim Einsatz von Glasfaser-Technologien zu machen und damit die technologische Vorherrschaft für die zukünftige Exportwirtschaft zu sichern. Auch durch die damalige Entscheidung der neuen konservativen Staatsführung wurde daraus aber nichts und das Land hat sich bis heute nicht davon erholt. Weiterhin ist Deutschland weit davon entfernt, auch nur ein wenig in die Nähe der Spitzengruppe beim Breitband-Ausbau heranzukommen.
Infografik: Mit dem Glasfaser-Turbo durchs Internet
Planungen für den Aufbau eines bundesweiten Glasfasernetzes gab es bereits zum Beginn der 1980er-Jahre. Und nicht einmal nur das. Wie die Wirtschaftswoche heute berichtete, hatte die sozialliberale Koalition unter Bundeskanzler Helmut Schmidt sogar schon einen entsprechenden Beschluss gefasst. Am 8. April 1981 legte das damalige Kabinett fest, dass die damals noch staatseigene Bundespost entsprechende Infrastruktur-Maßnahmen vornehmen soll.
"Sobald die technischen Voraussetzungen vorliegen, wird die Deutsche Bundespost aufgrund eines langfristigen Investitions- und Finanzierungsplanes den zügigen Aufbau eines integrierten Breitbandglasfasernetzes vornehmen", heißt es in dem Protokoll der Sitzung, das lange unbekannt blieb, nun aber über das Bundesarchiv öffentlich gemacht wurde. 1985 sollte es losgehen und binnen 30 Jahren wollte man das ganze Land (damals noch beschränkt auf die westliche BRD) mit Glasfasern durchziehen. Pro Jahr waren hierfür Investitionen von 3 Milliarden D-Mark veranschlagt.
Regierungswechsel stoppte Vorhaben
1983 übernahm dann aber Helmut Kohl den Posten von Schmidt. Dieser stoppte die Planungen zu einem Glasfaser-Ausbau in der Telekommunikations-Infrastruktur. Zu seinen Prioritäten gehörten stattdessen die Privatsender und parallel dazu der Aufbau von Netzen für das Kabelfernsehen. Denn die öffentlich-rechtlich finanzierten Anstalten waren gerade der Union stets viel zu kritisch.Das Vorhaben der Schmidt-Regierung hatte noch auf für diese Zeit ziemlich visionäre Art das Ziel im Auge, Deutschland international zum Vorreiter beim Einsatz von Glasfaser-Technologien zu machen und damit die technologische Vorherrschaft für die zukünftige Exportwirtschaft zu sichern. Auch durch die damalige Entscheidung der neuen konservativen Staatsführung wurde daraus aber nichts und das Land hat sich bis heute nicht davon erholt. Weiterhin ist Deutschland weit davon entfernt, auch nur ein wenig in die Nähe der Spitzengruppe beim Breitband-Ausbau heranzukommen.
Thema:
Videos zum Thema
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Neue Downloads
Beiträge aus dem Forum
-
Kann man einen zweiten DSL Tarif buchen?
Freeboy -
MagentaTV technische Probleme
Opfer0815 -
Fritz dsl 64 bit...
snoopi -
| gelöst | kein dsl interner mehr
fubbiquantz -
DSL-Vertrag kündigen oder bleiben?
Holger_N -
DSL Geschwindigkeit, FritzBox7330, Vodafone
Frank955 -
| selbstlösung | dsl mobile flat android
fubbiquantz
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Audi Nuvolari: Neuer Supersportwagen mit Formel-1-Technik & 1001 PS
- Wohnzimmer-PC: Valve bestätigt Sommer-Release der Steam Machine
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Samsung Health: App erhält riesiges Update mit vielen neuen Features
- HP bringt limitiertes Ferrari-Notebook - für 5600 Dollar
- Microsoft redet Klartext: Nutzer sollen KI-"süchtig" gemacht werden
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Bayerns Digitalministerium bemüht sich um digitale Souveränität
Ler-Khun - Gestern 23:58 Uhr -
Samba Version 4.24.3 ist freigegeben
Ler-Khun - Gestern 23:57 Uhr -
Krita Version 5.3.2 & 6.0.2 veröffentlich
Ler-Khun - Gestern 23:56 Uhr -
Neues von Graphite dem All in One-Tool
Ler-Khun - Gestern 23:55 Uhr -
Nextcloud und IONOS bringen am 9. Juni die erste stabile Version
Ler-Khun - Gestern 23:54 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen