Google schleust EU-Geld in die Karibik und spart Milliarden an Steuern
Die Google-Mutter Alphabet kann ihr bereits seit einiger Zeit höchst erfolgreiches Konzept zur Steuervermeidung in Europa weiterhin einsetzen, um Forderungen des Fiskus' in Milliardenhöhe zu verhindern. Das zeigen aktuelle Berichte, die von den niederländischen Behörden angefordert wurden, laut der Nachrichtenagentur Bloomberg.
Aus den Dokumenten geht hervor, dass Alphabet im Laufe des Jahres 2016 immerhin 15,9 Milliarden Euro, die in Europa erwirtschaftet wurden, in eine Tochtergesellschaft auf den Bermudas verschoben hat. Die Summe, die der US-Konzern damit an den europäischen Finanzämtern vorbeischleusen konnte, fiel damit noch einmal 7 Prozent höher aus als im vorhergehenden Jahr.
Bei Alphabet zieht man sich weiterhin auf den altbekannten Standpunkt zurück: "Wir zahlen alle fälligen Steuern und agieren im Rahmen der Steuergesetzgebung der jeweiligen Länder, in denen wir weltweit tätig sind", wie es ein Unternehmenssprecher erklärte. Und um Kritiken gleich noch weiter abzudämpfen verwies er auf die Bedeutung die Google & Co. für das Wachstum des Online-Ökosystems hätten.
Durch das Konstrukt entgehen den europäischen Steuerkassen schätzungsweise etwa 3,7 Milliarden Euro für das Jahr 2016. Die massiven Kritiken der Öffentlichkeit daran, dass so etwas überhaupt legal möglich ist, veranlassten zumindest Irland schon zu Gesetzesänderungen. Die "Doppelt Irisch"-Lücke wird mit den neuen Bestimmungen gestopft. Übergangsregelungen sorgen allerdings dafür, dass Alphabet seine Umsätze in Europa noch bis zum Jahr 2020 in die Südsee umleiten darf, ohne dass größere Steuerforderungen fällig werden.
Download Google Backup & Sync
Bei Alphabet zieht man sich weiterhin auf den altbekannten Standpunkt zurück: "Wir zahlen alle fälligen Steuern und agieren im Rahmen der Steuergesetzgebung der jeweiligen Länder, in denen wir weltweit tätig sind", wie es ein Unternehmenssprecher erklärte. Und um Kritiken gleich noch weiter abzudämpfen verwies er auf die Bedeutung die Google & Co. für das Wachstum des Online-Ökosystems hätten.
Um drei Ecken rum
Alphabet nutzt Konstrukte, die als "Doppelt Irisch" und "Holländisches Sandwich" bekannt sind, um die Steuerforderungen auf seine Einnahmen gering zu halten. Dabei werden Umsätze der für Europa zuständigen Tochtergesellschaft in Irland erst einmal an eine weitere Tochter in den Niederlanden verschoben, für die kein einziger Mitarbeiter registriert ist. Von dort aus wird das Geld dann an eine Briefkastenfirma überwiesen, die auf den Bermudas registriert ist und formal einer weiteren Alphabet-Tochter aus Irland gehört.Durch das Konstrukt entgehen den europäischen Steuerkassen schätzungsweise etwa 3,7 Milliarden Euro für das Jahr 2016. Die massiven Kritiken der Öffentlichkeit daran, dass so etwas überhaupt legal möglich ist, veranlassten zumindest Irland schon zu Gesetzesänderungen. Die "Doppelt Irisch"-Lücke wird mit den neuen Bestimmungen gestopft. Übergangsregelungen sorgen allerdings dafür, dass Alphabet seine Umsätze in Europa noch bis zum Jahr 2020 in die Südsee umleiten darf, ohne dass größere Steuerforderungen fällig werden.
Download Google Backup & Sync
Thema:
Googles Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Google
- Final Fantasy Resonance: Trailer rückt die Pixelgrafik in den Fokus
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Acer Chromebook Plus Spin 514 entwickelt sich zum Windows-Killer
- Acer Chromebook Tab 311: So praxistauglich ist das Chromebook-Tablet
Google-Beiträge im Forum
Interessante Links
- Google LLC
- Google I/O-Themenspecial
- Google Drive-Themenspecial
- Android-Themenspecial
- Chrome-Themenspecial
- Nexus 7-Themenspecial
- Google+-Themenspecial
- Google Earth-Themenspecial
- Google Maps-Themenspecial
- Street View-Themenspecial
- Google Stadia-Themenspecial
- Google Glass-Themenspecial
- News zu Wirtschaft und anderen Firmen
Neue Nachrichten
- Windows 11 schwächelt global - Windows-Nutzerzahlen im Juli 2026
- Auswärtiges Amt warnt konkret vor Nordkoreas IT-Profis in Deutschland
- Silicon Valley in Höchstform: KI-Firma bietet Jobinterview gegen Tattoo
- iPhone 18 Pro Preis: Hardware-Kosten machen es rund 300 Dollar teurer
- Nutzer drehten völlig frei: Google-Earth-KI-Update schnell entfernt
- Windows 11: Microsoft will RAM-Bedarf bis Ende 2026 massiv reduzieren
- Windows 11: Update bringt endlich die verschiebbare Taskleiste zurück
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Datensouveränität, Kosten und Unabhängigkeit:
d-hubs - Heute 14:46 Uhr -
gute Nachrichten: die Krita 5.3.3. ist da
d-hubs - Vorgestern 23:17 Uhr -
Neues auf dem Officemarkt: Collabora Online 26.04:
d-hubs - Vorgestern 15:54 Uhr -
Neues aus der Selfhosting-Community:
d-hubs - 29.07. 12:39 Uhr -
Die Device Database von Home Assistant ist jetzt verfügbar:
d-hubs - 28.07. 00:27 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen