Falsch interpretierte Schlüsselwörter:
Alexa wird ungewollt zur Wanze
Das Versprechen der verschiedenen Sprachassistenten besteht darin, dass die Geräte nur dann Aufnahmen anfertigen und ins Internet übertragen, wenn die Nutzer sie mit einem bestimmten Signalwort aktivieren. Tests von Verbraucherschützern förderten nun zutage, dass die von Amazon verkauften Geräte häufig auch völlig unvermittelt anspringen.
Bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat man es ausprobiert und kam zu dem Ergebnis, dass Amazons Alexa-Dienst immer wieder auch bei ähnlich klingenden Begriffen anspringt. Das führt im Zweifelsfall dazu, dass die Geräte ohne Wissen ihrer Besitzer Gespräche im Haushalt aufzeichnen und an die Datenzentren Amazons übertragen.
Bei den Echo-Systemen, über die Alexa derzeit am häufigsten betrieben wird, hat der Nutzer die Wahl, ob der Sprachassistent auf "Alexa", "Amazon", "Echo" oder "Computer" reagieren und mit der Aufnahme beginnen soll. Je nach gewählter Option sprang das Gerät beispielsweise auch an, wenn ein Nutzer den Namen Alexander erwähnte oder erklärte: "Ich möchte unbedingt Urlaub am Amazonas machen." Auch deutlichere Abwandlungen wie "komm Peter" wurden bei dem Test als "Computer" und damit Startbefehl interpretiert.
Grundsätzlich sichert Amazon zu, dass die Aufnahmen des Sprachassistenten nur für den Dienst selbst in der Cloud interpretiert werden. Allerdings behält sich das Unternehmen auch vor, die Informationen zur Verbesserung der eigenen Dienste zu verwenden. Was genau darunter fällt, ist nicht genau festgelegt. Im Zweifelsfall könnte auch angenommen werden, dass beispielsweise zufällige Aufnahmen den KI-Analysen im Hintergrund auch für die Erweiterung des Nutzerprofils eingesetzt werden.
Weitere neue Amazon Geräte der Alexa-Familie:
Amazon Echo Plus Amazon Fire TV 2017 Amazon Echo Spot
Bei den Echo-Systemen, über die Alexa derzeit am häufigsten betrieben wird, hat der Nutzer die Wahl, ob der Sprachassistent auf "Alexa", "Amazon", "Echo" oder "Computer" reagieren und mit der Aufnahme beginnen soll. Je nach gewählter Option sprang das Gerät beispielsweise auch an, wenn ein Nutzer den Namen Alexander erwähnte oder erklärte: "Ich möchte unbedingt Urlaub am Amazonas machen." Auch deutlichere Abwandlungen wie "komm Peter" wurden bei dem Test als "Computer" und damit Startbefehl interpretiert.
Unkonkrete Selbstbeschränkung
"Unser Reaktions-Check zeigt, dass sich Verbraucher nicht darauf verlassen können, dass digitale Sprachassistenten nur dann aufzeichnen und Gesprächsinhalte an die Anbieterserver weitergeben, wenn der Nutzer es auch wirklich beabsichtigt", erklärte Ayten Öksüz vom Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale NRW. Man muss also jederzeit damit rechnen, dass die Befürchtungen von Datenschützern wahr werden und man schlicht freiwillig eine Wanze ins Wohnzimmer gestellt hat, deren Aufzeichnungen man nicht einmal mitbekommt.Grundsätzlich sichert Amazon zu, dass die Aufnahmen des Sprachassistenten nur für den Dienst selbst in der Cloud interpretiert werden. Allerdings behält sich das Unternehmen auch vor, die Informationen zur Verbesserung der eigenen Dienste zu verwenden. Was genau darunter fällt, ist nicht genau festgelegt. Im Zweifelsfall könnte auch angenommen werden, dass beispielsweise zufällige Aufnahmen den KI-Analysen im Hintergrund auch für die Erweiterung des Nutzerprofils eingesetzt werden.
Weitere neue Amazon Geräte der Alexa-Familie:
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