Sonos One vorgestellt: HiFi-Box mit Amazon Alexa und Google Assistant
Der Audio-Spezialist Sonos hat einen neuen smarten Lautsprecher mit Amazons Sprachassistenten vorgestellt. Mit einer offenen Plattform wollen die Ton-Spezialisten aber künftig auch andere Sprachassistenten wie den Google Assistant anbieten. Dank des jüngsten Deals zwischen Microsoft und Amazon, wird man mit dem Sonos One voraussichtlich auch Cortana nutzen können. Bestehende Sonos-Lautsprecher bekommen Alexa mit einem Software-Update aufgespielt.
Der Sonos One wird ab dem 24. Oktober zu einem Preis von 229 Euro verfügbar sein. Neben Deutschland wird der smarte Lautsprecher zunächst nur in den USA und Großbritannien vertrieben. Andere Länder sollen in den kommenden Monaten folgen, wenn die Spracherkennung für die entsprechenden Sprachen ausgereift ist. Im Sonos One sind sechs Mikrofone verbaut, die auch während der Musikwiedergabe Sprachkommandos erkennen können. Man muss dazu nur "Alexa" sagen. Der Sonos One reduziert dann die Lautstärke, um weitere Spracheingaben besser zu verstehen.
Über die Sprachsteuerung mit der Sonos-Software kann man Musik auf Zuruf abspielen lassen und von einem Raum in andere Zimmer per Kommando mitnehmen, wie das bislang schon mit der Sonos-App möglich war. Die Sonos-App wurde aber ebenfalls überarbeitet und soll die Bedienung und Einstellung des heimischen Sonos-Setups noch einmal deutlich vereinfachen. Über eine neue Navigationsleiste hat man schneller Zugriff auf die wichtigsten Steuerfunktionen und kann noch leichter Musik gezielt auf einzelne Geräte senden oder bei einem Wechsel in ein anderes Zimmer mitnehmen.
Wie Sonos bei seiner Präsentation betonte, haben die Kalifornier die Entwicklung eines Ökosystems für smarte Audiolösungen im Fokus und verstehen sich nicht allein als Gerätehersteller. 2018 soll eine umfassende "Sonos Sound Platform" mit Unterstützung für unzählige Dienste und Smart-Home-Hardware erscheinen, mit der man per Spracheingabe theoretisch das ganze Haus bedienen kann. So sei etwa künftig denkbar, dass man mit einem Kommando die Musikwiedergabe für einen Song startet und gleichzeitig das Licht dimmt. Möglich soll das über verschiedene APIs werden, die Sonos Entwicklern von Software und Endgeräten bereitstellen will.
Software-Update für bestehende Sonos-Geräte
Wer bereits einen smarten Lautsprecher von Sonos nutzt, kann sich über ein heute verfügbares Software-Update für die Sonos Software-Version 8.0 freuen, mit der die Unterstützung für Amazon Alexa nachgerüstet wird. Da die Software noch nicht ganz fertig ist, handelt es sich dabei um eine Beta-Version. Mangels eigener Mikrofone funktioniert die Alexa-Sprachsteuerung mit aktuellen Sonos-Lautsprechern aber nur über per WLAN-Kopplung mit einem Amazon Echo oder Amazon Echo Dot. Der Echo Dot ist für knapp 60€ zu haben.Über die Sprachsteuerung mit der Sonos-Software kann man Musik auf Zuruf abspielen lassen und von einem Raum in andere Zimmer per Kommando mitnehmen, wie das bislang schon mit der Sonos-App möglich war. Die Sonos-App wurde aber ebenfalls überarbeitet und soll die Bedienung und Einstellung des heimischen Sonos-Setups noch einmal deutlich vereinfachen. Über eine neue Navigationsleiste hat man schneller Zugriff auf die wichtigsten Steuerfunktionen und kann noch leichter Musik gezielt auf einzelne Geräte senden oder bei einem Wechsel in ein anderes Zimmer mitnehmen.
Unterstützung für Airplay 2
Wenn Apple 2018 seine zweite Version der Airplay-Schnittstelle zur kabellosen Übertragung startet, wird man die Technik nach einem Software-Update auch mit Sonos-Geräten nutzen können. Dem Musik-Streaming von Apple-Geräten auf Sonos-Lautsprecher steht somit auch künftig nichts im Wege.Wie Sonos bei seiner Präsentation betonte, haben die Kalifornier die Entwicklung eines Ökosystems für smarte Audiolösungen im Fokus und verstehen sich nicht allein als Gerätehersteller. 2018 soll eine umfassende "Sonos Sound Platform" mit Unterstützung für unzählige Dienste und Smart-Home-Hardware erscheinen, mit der man per Spracheingabe theoretisch das ganze Haus bedienen kann. So sei etwa künftig denkbar, dass man mit einem Kommando die Musikwiedergabe für einen Song startet und gleichzeitig das Licht dimmt. Möglich soll das über verschiedene APIs werden, die Sonos Entwicklern von Software und Endgeräten bereitstellen will.
Fokus auf gutem Sound
Sonos legt aber gleichzeitig seinen Fokus auf Musik-Wiedergabe und will dafür exzellente Lautsprechertechnik anbieten. Schon lassen sich Sonos-Lautsprecher durch ausgefeilte Software auf bestimmte Raumtypen hin optimieren um jeweils ein Optimum an Tonqualität herauszuholen. Um die Tonqualität beim Sonos One zu optimieren hat das Unternehmen dazu mit renommierten Tontechnikern und Künstlern wie Radiohead, Kraftwerk, Pearl Jam und Philip Glass zusammengearbeitet. Die Unterstützung für Streaming-Dienste baut Sonos ebenfalls aus. Neben Spotify wird man die Sonos-Geräte künftig auch direkt aus den Apps von Apple, Pandora, Tidal, Audible, Deezer, iHeartRadio und vielen mehr direkt ansteuern können.
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