Android: Oreo startet sehr langsam und bringt höhere Fragmentierung
Die Veröffentlichung einer neuen Version der Android-Plattform führt im Grunde nicht dazu, dass die Nutzer auf den neuesten Stand kommen, sondern in erster Linie, dass sich das Ökosystem noch weiter fragmentiert. Die neueste Fassung Android 8 "Oreo" kommt auch Monate nach ihrem offiziellen Start gerade einmal auf einen Anteil von 0,3 Prozent an der Installationsbasis.
Die Version 8.0 ist im August herausgegeben worden. Und selbst im November zeigen sich nur minimale Steigerungen beim Marktanteil. Das liegt einerseits natürlich daran, dass Oreo derzeit nur auf einigen Flaggschiffen von Nischen-Herstellern zu finden ist, aber eben auch an der extrem ungünstigen Struktur, nach der Updates von Google bis zum Nutzer gelangen. Dies geschieht in günstigen Fällen nach Monaten, oft genug aber auch einfach gar nicht. So ging es für Oreo im letzten Monatsvergleich um kleine 0,1 Prozentpunkte nach oben.
Bei den meisten großen Herstellern sind Updates auf Oreo aktuell im besten Fall in der Beta-Phase - so beispielsweise bei Samsung und Huawei. Neue Geräte werden hier in der Regel noch mit der Vorgängerversion 7.x "Nougat" ausgeliefert. Entsprechend legte das alte System 7.0 hier um immerhin 1,8 Prozentpunkte auf 17,6 Prozent zu, während das etwas neuere 7.1 um einen Prozentpunkt auf 3 Prozent kletterte.
Ebenfalls noch ziemlich gut dabei ist Android 4.4 mit dem Beinamen KitKat. Dieses kommt - obwohl nun schon bis zu vier Jahre alt - immer noch auf stattliche 13,8 Prozent. Und sogar dessen Vorgänger Jelly Bean aus der Zeit 2012/2013 ist noch immer auf 6,2 Prozent der eingesetzten Geräte zu finden. Zumindest die noch älteren Varianten Androids sind inzwischen nur noch in sehr geringen Mengen zu finden - Gingerbread und Ice Cream Sandwich kommen mit je 0,5 Prozent aber noch immer auf höhere Anteile als Oreo.
Die Version 8.0 ist im August herausgegeben worden. Und selbst im November zeigen sich nur minimale Steigerungen beim Marktanteil. Das liegt einerseits natürlich daran, dass Oreo derzeit nur auf einigen Flaggschiffen von Nischen-Herstellern zu finden ist, aber eben auch an der extrem ungünstigen Struktur, nach der Updates von Google bis zum Nutzer gelangen. Dies geschieht in günstigen Fällen nach Monaten, oft genug aber auch einfach gar nicht. So ging es für Oreo im letzten Monatsvergleich um kleine 0,1 Prozentpunkte nach oben.
Bei den meisten großen Herstellern sind Updates auf Oreo aktuell im besten Fall in der Beta-Phase - so beispielsweise bei Samsung und Huawei. Neue Geräte werden hier in der Regel noch mit der Vorgängerversion 7.x "Nougat" ausgeliefert. Entsprechend legte das alte System 7.0 hier um immerhin 1,8 Prozentpunkte auf 17,6 Prozent zu, während das etwas neuere 7.1 um einen Prozentpunkt auf 3 Prozent kletterte.
Uralte Versionen signifikant dabei
Den größten Anteil an Androids Installationsbasis nimmt noch immer die zwei Jahre alte Version 6.0 Marshmallow ein. Diese kommt derzeit noch auf 30,9 Prozent, was aber immerhin schon 1,1 Prozentpunkte weniger als vor einem Monat sind. Direkt dahinter folgt Lollipop, das es in den beiden veröffentlichten Varianten 5.0 und 5.1 zusammen noch auf 27,2 Prozent bringt.Ebenfalls noch ziemlich gut dabei ist Android 4.4 mit dem Beinamen KitKat. Dieses kommt - obwohl nun schon bis zu vier Jahre alt - immer noch auf stattliche 13,8 Prozent. Und sogar dessen Vorgänger Jelly Bean aus der Zeit 2012/2013 ist noch immer auf 6,2 Prozent der eingesetzten Geräte zu finden. Zumindest die noch älteren Varianten Androids sind inzwischen nur noch in sehr geringen Mengen zu finden - Gingerbread und Ice Cream Sandwich kommen mit je 0,5 Prozent aber noch immer auf höhere Anteile als Oreo.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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