Arbeitsspeicher knapp: Grafikkarten werden schon wieder teurer
Die Preise von Grafikkarten werden in der nächsten Zeit voraussichtlich ein Stück weit nach oben gehen. Denn auf dem Weltmarkt steigen die Preise für hochwertige Arbeitsspeicher-Module immer weiter. Für die Branche wird das zu einem spürbaren Problem.
Denn eigentlich ging man fest davon aus, dass die Absatzzahlen insbesondere im High End-Bereich aktuell nach oben gehen. Immerhin bringen sowohl Nividia als auch AMD neue Spitzenprodukte auf den Markt. Nun aber droht das bestehende Interesse von den steigenden Preisen wieder gedämpft zu werden.
Dadurch, dass die Hersteller steigende Komponenten-Kosten direkt auf die Großhandelspreise weiterreichen, sind Grafikkarten der Klassen Nvidia GeForce GTX 1080/1070/1060/1050 in der letzten Zeit bereits um 3 bis 10 Prozent teurer geworden. Das berichtete das taiwanische Branchenmagazin DigiTimes.
Die starke Nachfrage im Markt für Arbeitsspeicher sorgte zuletzt aber eben auch dafür, dass dort die Komponentenpreise anzogen. Denn um den Bedarf zu decken, haben unter anderem Samsung und SK Hynix mehr Kapazitäten für die Produktion normaler DRAM-Komponenten freigemacht und GDDR-Bauelemente werden entsprechend weniger gefertigt. Seit Juli ist der Preis für Grafikspeicher daher um satte 30,8 Prozent gestiegen und es ist nicht absehbar, dass sich die Lage in den nächsten Wochen wieder normalisiert. Entsprechend kann es sein, dass das anlaufende Weihnachtsgeschäft mit ordentlichen Preiszulagen zu kämpfen haben wird.
Dadurch, dass die Hersteller steigende Komponenten-Kosten direkt auf die Großhandelspreise weiterreichen, sind Grafikkarten der Klassen Nvidia GeForce GTX 1080/1070/1060/1050 in der letzten Zeit bereits um 3 bis 10 Prozent teurer geworden. Das berichtete das taiwanische Branchenmagazin DigiTimes.
Erholung hielt nur kurz an
Zuvor war kurzzeitig eine eher positive Entwicklung für die Verbraucher zu beobachten. Während die Preise durch eine starke Nachfrage nach High End-Grafikkarten für das Mining von Kryptowährungen hochgehalten wurden, normalisierte sich die Situation im Juli wieder weitgehend. Die Preise gingen etwas zurück und sofort kletterten die Verkaufszahlen im Retail-Bereich - insbesondere dort, wo Gamer und vergleichbare Anwender zuschlugen.Die starke Nachfrage im Markt für Arbeitsspeicher sorgte zuletzt aber eben auch dafür, dass dort die Komponentenpreise anzogen. Denn um den Bedarf zu decken, haben unter anderem Samsung und SK Hynix mehr Kapazitäten für die Produktion normaler DRAM-Komponenten freigemacht und GDDR-Bauelemente werden entsprechend weniger gefertigt. Seit Juli ist der Preis für Grafikspeicher daher um satte 30,8 Prozent gestiegen und es ist nicht absehbar, dass sich die Lage in den nächsten Wochen wieder normalisiert. Entsprechend kann es sein, dass das anlaufende Weihnachtsgeschäft mit ordentlichen Preiszulagen zu kämpfen haben wird.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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