Samsung bringt jetzt DRAM-Riegel mit bis zu 256 Gigabyte Kapazität
Von Samsung wird es demnächst mehr DRAM-Module mit höheren Kapazitäten geben als bisher. Das Unternehmen präsentiert aktuell auf einer Branchenkonferenz DDR4-DIMMs mit 64 Gigabyte. Deren grundsätzliche Architektur ist allerdings darauf ausgelegt, dass eine Skalierung auf bis zu 256 Gigabyte möglich ist.
Wer aktuell wirklich viel Arbeitsspeicher in sein System bauen will, kommt an mehreren Riegeln kaum vorbei. Allerdings bietet Samsung auch schon vereinzelt Module mit 128 Gigabyte an. Allerdings lohnt sich eine Anschaffung hier für den normalen Nutzer nicht, da die DIMMs ziemlich teuer sind. Betreiber von Servern oder Workstations könnten hier aber trotzdem einen Kauf für sich rechtfertigen können.
Mit den neuen Speicherelementen, die laut Anandtech bis zu 256 Gigabyte mitbringen, wird es allerdings wohl Bewegung in den unteren Bereichen geben. Hier ist entsprechend damit zu rechnen, dass dann beispielsweise auch Riegel mit 32 Gigabyte in absehbarer Zeit günstiger zu haben sein werden. Allerdings erlauben sie natürlich auch Server-Konfigurationen mit bisher unerreichter Leistungsfähigkeit.
Im PC-Bereich werden die Chips, mit denen Samsung die neuen Module baut, erst einmal zu DIMMs mit 32 Gigabyte Kapazität führen. Auf diese Weise können dann in herkömmliche Desktop-Systeme problemlos 256 Gigabyte RAM eingebaut werden. Die Grundlage bilden hier neue 16-Gigabit-Chips, die Samsung nicht nur in eigenen Riegeln verbaut, sondern ab sofort auch anderen Herstellern anbietet.
Momentane DRAM-Schnäppchen aus den Amazon-Osterangeboten:
Mit den neuen Speicherelementen, die laut Anandtech bis zu 256 Gigabyte mitbringen, wird es allerdings wohl Bewegung in den unteren Bereichen geben. Hier ist entsprechend damit zu rechnen, dass dann beispielsweise auch Riegel mit 32 Gigabyte in absehbarer Zeit günstiger zu haben sein werden. Allerdings erlauben sie natürlich auch Server-Konfigurationen mit bisher unerreichter Leistungsfähigkeit.
4 Terabyte pro System
Das betrifft beispielsweise Systeme mit AMDs neuen Epyc-Chips oder den Xeon Scalable M von Intel. Beide unterstützen bis zu 16 Steckplätze für Speicherriegel, so dass hier in der maximalen Ausbaustufe 4 Terabyte Arbeitsspeicher in einem Rechner eingebaut sein könnten. Dadurch ließen sich auch speicherhungrige Datenbanken und Virtuelle Maschinen direkt im schnellen Arbeitsspeicher vorhalten.Im PC-Bereich werden die Chips, mit denen Samsung die neuen Module baut, erst einmal zu DIMMs mit 32 Gigabyte Kapazität führen. Auf diese Weise können dann in herkömmliche Desktop-Systeme problemlos 256 Gigabyte RAM eingebaut werden. Die Grundlage bilden hier neue 16-Gigabit-Chips, die Samsung nicht nur in eigenen Riegeln verbaut, sondern ab sofort auch anderen Herstellern anbietet.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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