Xbox One X ist nicht zum Geldverdienen da, das übernehmen die Games
Microsoft hat auf der diese Woche stattgefundenen Gaming-Messe E3 seine bis dahin als "Project Scorpio" bekannte Xbox One X vorgestellt. Das Gerät wird rund 500 Euro kosten, das ist ein niedriger Preis als von vielen Branchenbeobachtern erwartet. Das liegt daran, dass Microsoft sehr knapp kalkuliert.
Es ist eine altbekannte Regel im Konsolengeschäft, dass die Hersteller nicht an der Hardware verdienen, sondern an den Spielen, die sie dafür verkaufen. Das wird auch bei der ab 7. November verfügbaren Xbox One X nicht anders sein, wie Microsofts Gaming-Chef Phil Spencer in einem Interview mit Business Insider bestätigte.
Mehr als das: Spencer deutete an, dass man gar nichts an der neusten und auch leistungsstärksten Konsole aller Zeiten verdienen wird, es ist also auch nicht völlig ausgeschlossen, dass man sogar ein Minus macht. "Ich will nicht alle Zahlen im Detail durchgehen, aber zusammengefasst sollte man den Hardware-Bereich des Konsolengeschäfts nicht als jenen Teil sehen, der für das Geldverdienen da ist."
Das ist allerdings kein Microsoft-exklusiver Ansatz, das machen alle Konsolenhersteller so. Mit der Zeit fallen die Produktionskosten zwar meistens, das wird aber auch an die Kunden weitergereicht, da auch die Geräte günstiger werden.
Business Insider bezeichnet den Preis der Xbox One X jedoch an gleich mehreren Stellen als hoch, das ist aber wohl Ansichtssache bzw. relativ. Denn die verbaute Technik, die das Gerät zur leistungsstärksten Konsole derzeit macht, ist sicherlich nicht billig, viele haben im Vorfeld erwartet, dass die Xbox One X sogar noch mehr kosten wird.
Microsoft Xbox One X Kommt ab 7. November für 499 Euro E3: Brandheiße News & Trailer von der weltgrößten Videospielemesse
Mehr als das: Spencer deutete an, dass man gar nichts an der neusten und auch leistungsstärksten Konsole aller Zeiten verdienen wird, es ist also auch nicht völlig ausgeschlossen, dass man sogar ein Minus macht. "Ich will nicht alle Zahlen im Detail durchgehen, aber zusammengefasst sollte man den Hardware-Bereich des Konsolengeschäfts nicht als jenen Teil sehen, der für das Geldverdienen da ist."
Geld wird mit Spielen gemacht
Spencer verwies darauf, dass der Verkauf von Spielen der Teil ist, mit dem man Geld verdient. Microsoft erhofft sich also möglichst viele Konsolen verkaufen zu können, damit die Kunden in weiterer Folge (immer wieder) Spiele kaufen. Ob das bedeutet, dass man die Xbox One X sogar mit einem geringfügigen Verlust verkauft, ist derzeit nicht zu sagen, die Kalkulation dürfte aber zweifellos sehr knapp sein.Das ist allerdings kein Microsoft-exklusiver Ansatz, das machen alle Konsolenhersteller so. Mit der Zeit fallen die Produktionskosten zwar meistens, das wird aber auch an die Kunden weitergereicht, da auch die Geräte günstiger werden.
Business Insider bezeichnet den Preis der Xbox One X jedoch an gleich mehreren Stellen als hoch, das ist aber wohl Ansichtssache bzw. relativ. Denn die verbaute Technik, die das Gerät zur leistungsstärksten Konsole derzeit macht, ist sicherlich nicht billig, viele haben im Vorfeld erwartet, dass die Xbox One X sogar noch mehr kosten wird.
Microsoft Xbox One X Kommt ab 7. November für 499 Euro E3: Brandheiße News & Trailer von der weltgrößten Videospielemesse
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