Resident Evil 7 nach fünf Tagen geknackt, Denuvo wird immer nutzloser
Das Kopierschutzsystem Denuvo galt noch vor kurzem als Wunderwaffe gegen die Piraterie von PC-Spielen, da sich die Cracker-Gruppen daran lange Zeit die Zähne ausgebissen haben. Doch das scheint nun vorbei zu sein, denn die Sekundärlösung, die eine Verschlüsselung für den eigentlichen Kopierschutz darstellt, wird immer schneller ausgehebelt.
Und die kurze Zeit ist im Fall von Denuvo besonders relevant: Denn beim österreichischen Anbieter hat man nie behauptet, dass das Kopierschutzsystem völlig unknackbar ist. Stattdessen hat man bis zuletzt darauf verwiesen, dass man den Spieleanbietern ein genügend langes Zeitfenster verschaffen konnte, damit diese in den ersten Wochen und Monaten ihre Spiele verkaufen können.
Das funktionierte auch lange, anfangs benötigten die Szenegruppen etliche Monate, bei der PC-Fassung von Rise of the Tomb Raider waren es etwa fünf. Doch dieses von Denuvo garantierte Zeitfenster wurde immer kleiner, der neue Tiefpunkt wurde beim vergangene Woche erschienenen Resident Evil 7 erreicht, hier kann man inzwischen nur noch von Tagen sprechen.
Ein pauschales Urteil über Denuvo lässt sich aber nicht fällen: So ist beispielsweise Just Cause 3 auch nach Monaten immer noch nicht geknackt, eine plausible Erklärung gibt es derzeit jedoch nicht dafür. TorrentFreak spekuliert, dass hier womöglich das Interesse in der Szene eine Rolle spielt, also ein Titel wie Resident Evil 7 einfach für mehr Leute relevant ist und die Szenegruppen entsprechend ihre "Ressourcen" einsetzen. Dennoch ist der nun besonders schnelle RE7-Crack für Denuvo eine sicherlich besorgniserregende Nachricht.
Siehe auch: Denuvo - Nach dem Aus bei Doom am Ende? Nein, sagen die DRM-Macher
Fünf Tage
Denn laut einem Bericht des Filesharing-Blogs TorrentFreak ist die per Denuvo geschützte PC-Version des Horrorspiels Resident Evil 7 bereits geknackt worden und kann bereits auf einschlägigen Piraterie-Plattformen im Internet zum Download gefunden werden. Das bedeutet, dass zwischen Veröffentlichung des Spiels und dem Auftauchen eines Cracks gerade einmal fünf Tage vergangen sind.Und die kurze Zeit ist im Fall von Denuvo besonders relevant: Denn beim österreichischen Anbieter hat man nie behauptet, dass das Kopierschutzsystem völlig unknackbar ist. Stattdessen hat man bis zuletzt darauf verwiesen, dass man den Spieleanbietern ein genügend langes Zeitfenster verschaffen konnte, damit diese in den ersten Wochen und Monaten ihre Spiele verkaufen können.
Das funktionierte auch lange, anfangs benötigten die Szenegruppen etliche Monate, bei der PC-Fassung von Rise of the Tomb Raider waren es etwa fünf. Doch dieses von Denuvo garantierte Zeitfenster wurde immer kleiner, der neue Tiefpunkt wurde beim vergangene Woche erschienenen Resident Evil 7 erreicht, hier kann man inzwischen nur noch von Tagen sprechen.
Ein pauschales Urteil über Denuvo lässt sich aber nicht fällen: So ist beispielsweise Just Cause 3 auch nach Monaten immer noch nicht geknackt, eine plausible Erklärung gibt es derzeit jedoch nicht dafür. TorrentFreak spekuliert, dass hier womöglich das Interesse in der Szene eine Rolle spielt, also ein Titel wie Resident Evil 7 einfach für mehr Leute relevant ist und die Szenegruppen entsprechend ihre "Ressourcen" einsetzen. Dennoch ist der nun besonders schnelle RE7-Crack für Denuvo eine sicherlich besorgniserregende Nachricht.
Siehe auch: Denuvo - Nach dem Aus bei Doom am Ende? Nein, sagen die DRM-Macher
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