Kabel-TV: Große Freude über 4.000 gekündigte Anschlüsse
Ohne die Möglichkeit, über das klassische Fernsehkabel auch schnelle Internet-Verbindungen anbieten zu können, wäre es um die klassischen Kabelfernseh-Anbieter inzwischen wohl ziemlich schlecht bestellt. Das zeigt ein Detail aus der gestrigen Bilanzpräsentation von Comcast.
Infografik: Die meistgeklauten TV-Serien
Als der größte Kabelnetzbetreiber der USA jetzt seine Bücher mit den Wirtschaftsdaten des zweiten Quartals öffnet, hatte der Vorstand einen aus seiner Sicht äußerst erfreulichen Fakt zu vermelden: In den Monaten April bis Juni haben nur 4.000 Abonnenten von Kabelfernseh-Angeboten ihren jeweiligen Vertrag gekündigt.
Dass man sich über diese Zahl freut, erklärt sich erst bei einem Vergleich zu den zurückliegenden Zeiten. Im Vergleichtszeitraum des Vorjahres gingen bei Comcast immerhin 69.000 Kündigungen ein. Und das ist kein besonders neuer Trend. Seitdem Breitband-Anschlüsse in großer Zahl bei den Verbrauchern angekommen sind, schrumpft die Zahl der Kabel-TV-Abonnenten. So wenige Kündigungen wie in diesem Jahr verzeichnete man bei Comcast in keinem zweiten Quartal der letzten zehn Jahre.
Es ist heute für einen Kabel-TV-Anbieter also quasi schon eine Meisterleistung, wenn binnen eines Jahresviertels nur 4.000 Kunden verloren gehen. Insbesondere auch in einer Zeit, in der der Konkurrenzdruck aus dem noch relativ jungen Segment der Videostreaming-Anbieter dann doch ziemlich groß ist.
Insgesamt konnte Comcast vermelden, dass die Zahl der Fernseh-Abonnenten, die man selbst im Rahmen eines kostenpflichtigen Abos bedient, stabil bei 22,3 Millionen liegt. Der Rückgang bei den klassischen Kabel-Anschlüssen wird hier zum Teil durch Nutzer kompensiert, die sich neu für den TV-Empfang über ihren Breitband-Anschluss entscheiden.
Und dass der Rückgang aktuell so gering ist, lässt sich wohl auch auf einen Marketing-Stunt der Vertriebsabsteilung Comcasts zurückführen: Laut der aktuellen Tarifstruktur mit verschieden Bundles zahlt der Neukunde monatlich immerhin 25 Dollar weniger, wenn er zum 75-Mbit-Breitband-Anschluss auch noch ein Kabelpaket mit 45 Kanälen inklusive dem populären Pay-TV-Sender HBO dazunimmt.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
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Dass man sich über diese Zahl freut, erklärt sich erst bei einem Vergleich zu den zurückliegenden Zeiten. Im Vergleichtszeitraum des Vorjahres gingen bei Comcast immerhin 69.000 Kündigungen ein. Und das ist kein besonders neuer Trend. Seitdem Breitband-Anschlüsse in großer Zahl bei den Verbrauchern angekommen sind, schrumpft die Zahl der Kabel-TV-Abonnenten. So wenige Kündigungen wie in diesem Jahr verzeichnete man bei Comcast in keinem zweiten Quartal der letzten zehn Jahre.
Es ist heute für einen Kabel-TV-Anbieter also quasi schon eine Meisterleistung, wenn binnen eines Jahresviertels nur 4.000 Kunden verloren gehen. Insbesondere auch in einer Zeit, in der der Konkurrenzdruck aus dem noch relativ jungen Segment der Videostreaming-Anbieter dann doch ziemlich groß ist.
Insgesamt konnte Comcast vermelden, dass die Zahl der Fernseh-Abonnenten, die man selbst im Rahmen eines kostenpflichtigen Abos bedient, stabil bei 22,3 Millionen liegt. Der Rückgang bei den klassischen Kabel-Anschlüssen wird hier zum Teil durch Nutzer kompensiert, die sich neu für den TV-Empfang über ihren Breitband-Anschluss entscheiden.
Und dass der Rückgang aktuell so gering ist, lässt sich wohl auch auf einen Marketing-Stunt der Vertriebsabsteilung Comcasts zurückführen: Laut der aktuellen Tarifstruktur mit verschieden Bundles zahlt der Neukunde monatlich immerhin 25 Dollar weniger, wenn er zum 75-Mbit-Breitband-Anschluss auch noch ein Kabelpaket mit 45 Kanälen inklusive dem populären Pay-TV-Sender HBO dazunimmt.
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